Wenn einer eine Reise tut … Erfahrungen mit der Deutschen Bahn

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Von Wilhelm

Zuletzt habe ich mit meinem Sohn (9) an einem Sonntag Anfang Oktober einen Tagesausflug mit der Deutschen Bahn durch den Schwarzwald unternommen. Um 10 Uhr sind wir in den mit 10 minütiger Verspätung eintreffenden Regionalzug (einen Doppeldecker) von Stuttgart nach Karlsruhe eingestiegen.

Meinen Sohn zieht es in diesen Zügen immer in das obere Deck. Mich hat schier das Grauen getroffen, als ich nach einem geeigneten Platz für uns gesucht habe.

Es sah im ganzen Zug aus, als komme man als Eltern in sein Haus, in dem in der Nacht zuvor ein Sauf-Gelage ohnegleichen stattgefunden hat. Überall lagen massenweise, zum Teil kartonweise, Sekt-, Wein- und Bierflaschen, Dosen und sogar Bierfässer rum, daß man sich kaum noch mit gutem Gewissen irgendwo hinsetzen konnte.

Als einige Stationen später zwei Familien einstiegen, mußten die Eltern ihre Kinder anhalten, möglichst am zugewiesenen Platz sitzen zu bleiben und nichts anzufassen, nachdem sie überhaupt noch so eben zumutbare Plätze gefunden hatten, da man überall in den Siff fasste.

In Stuttgart war zur der Zeit der ‚Wasen‘, das Pendant zur Münchener ‚Wiesn‘. Doch die eigentliche Frage ist nicht, daß es im Zug so aussah, sondern wie derartiges überhaupt in einem deutschen Zug geschehen kann?

In der Metro in Washington DC ist es z. B. strikt untersagt, in den Bahnen überhaupt irgendetwas außer Wasser zu konsumieren. Denn irgendjemand muß die Waggons in der Folge reinigen. Und wer bezahlt das? Selbstredend der Fahrgast über die Fahrtkosten.

Es ist eine verachtende Respektlosigkeit ohnegleichen, die in unserer heutigen Multikulti-Konsum-ohne-Leistung-Gesellschaft herangezogen wurde. Wo Väter fehlen oder zuhause nur „geduldet“ sind oder selbst in die v. e. Kategorie fallen, geraten besonders die Jungs aber auch die Mädchen schnell in solch ein Fahrwasser. Sie lernen, daß immer jemand mit Knete zur Hand ist oder hinter einem aufräumt bzw. den Kühlschrank und den Kleiderschrank mit sauberer Wäsche füllt.

Eine Frau in den Achtzigern erzählte, daß ihre gut 20-jährige Enkelin, die bei ihrem Vater wohne und alles gestellt bekäme, mit den 1500 EUR, die sie im Monat verdiene, nicht auskomme. Sie selbst habe als Witwe gut 800 EUR Rente und davon müsse sie zudem Miete und Essen etc. zahlen.

Jugendliche baggern heute ihre (meist alleinerziehenden) Mütter in der Regel massiv wegen Kohle an, die die dann auch sofort rausrücken und im Abstellraum lagert das Leergut scharenweise, das Mutti dann mitschleppt, wenn sie Nachschub für ihre Lieblinge holt.

Jeder kann etwas zum Wohl der (Familien-) Gemeinschaft beitragen. Auch ein/e Jugendliche/r. Eine Mutter ist keine Hausangestellte, die einem den A* hinterher trägt, im Gegenteil. Habe ich keinen Respekt meiner Mutter gegenüber, werde ich auch keinen Respekt meinem/r Partner/in gegenüber haben.

Wertschätzung, Respekt, Dankbarkeit sind Eigenschaften, die sich Hand in Hand ergänzen. Früher stand man als junger Mensch in Bus oder Bahn auf, wenn ein älterer Mensch keinen Sitzplatz mehr finden konnte.

Bei Muslimen gelten Frauen und Mütter eh als Personen zweiter Wahl, deren Lebensinhalt somit eh nur darin besteht, Mann und Söhnen nützlich zu sein.

Also, wir sprechen hier nicht über die Situation in einem der Züge der Deutschen Bahn, wenn z. B. „St. Pauli“ bei „Hansa Rostock“ antritt und die Bahn die Ultra-Fans aus HH in Sonderzüge verlädt, damit sie in Rostock von bereitstehenden Hundertschaften der Polizei, die dazu auch aus anderen Regionen wie z. B. aus Stuttgart dorthin anreisen darf, ins Stadion eskortiert werden, um den Flurschaden unter Einsatz der eigenen Gesundheit im „grünen“ Bereich zu halten.

Oder anders gesagt, der Bund den Krawall zuerst an den gewünschten Ort des Geschehens bringt, um dann weitere Abteilungen der Länder und des Bundes an diesen Ort verbringt, um den inszenierten Krawall zu orchestrieren.

Nein, wir sprechen hier um einen ganz normalen Zug der Deutschen Bahn, die zwar privatisiert wurde, aber dennoch von der BRD-Staatssimulation beaufsichtigt werden darf, der mehr oder weniger fahrplanmäßig von A nach B unterwegs ist, um ganz normale zahlende Reisende aller Altersgruppen am Sonntag Morgen an ihr Ziel zu bringen.

Man sollte sich beschweren, meinte eine Mutter der beiden zugestiegenen Familien. Beschwerden bei Einrichtungen wie der Deutschen Bahn sind ebenso wie jede andere Reklamation sehr zeitaufwendig und stehen in der Regel in keinem Verhältnis zur Entschädigung, zu der man dann ggf. auch noch an den nächsten Bahnhof mit einer „Reiseauskunft“, wie heute die Fahrkartenschalter heißen, fahren muß. Anrufe bei der Bahn unterläßt man aufgrund der damit verbundenen kostenpflichtigen Rufnummer am besten ganz.

Anders verhält sich das natürlich umgekehrt. Fahrschein im Zug lösen, weil man es nicht mehr geschafft hat, den zuvor zu lösen, dafür werden heute generell 60 EUR zuzüglich Fahrschein fällig. Verspätungen, die einen den Anschlußzug nicht erreichen lassen, kommentiert die Bahn dafür in der Regel mit einer lapidaren Entschuldigung.

Manch einer kennt noch die Zeit, da mußte man eine Bahnsteig-Karte kaufen, wollte man seine Lieben zum Gleis bringen oder dort abholen.

Nebenbei sieht man auf den Bahnhöfen jung und alt die Mülltonnen nach Leergut durchstöbern. Teilweise hängen bis zu vier Riesentaschen an einem Fahrrad, um die Pfandflaschen aufzunehmen. Züge, an der Endstation angekommen, werden sofort von als Reinigungspersonal auftretenden ‚Privatleuten‘ durchlaufen und die Mülleimer nach Pfandflaschen durchstöbert. Das Pfand auf den vorwiegend PET-Flaschen ist folglich noch nicht hoch genug, als daß das Gros der Konsumenten sich veranlasst sieht, das Leergut in die Geschäfte zurückzubringen.

Nicht zurückgegebene Pfandflaschen sind aber inzwischen, eben ob dieser Mentalität, ein nicht unerheblicher Einnahmefaktor der Getränkemärkte bzw. subsozialer Bevölkerungskreise. Muslime und die Gäste Frau Merkels sieht man bei diesen noch nicht steuerpflichtigen, denkwürdigen und eher entwürdigen Einkommensoptimierungsmaßnahmen bislang noch nicht.

Bei 100 Flaschen pro Tag a‘ 25 ct sind das im Monat immerhin 750 EUR, die von anderen weg geschmissen worden sind. So gesehen liegt das Geld wirklich auf der Straße. Nur zeigt es, wo wir als Deutsche wirklich stehen. Weit, weit neben der Spur!

Wollen wir unsere Ehre und Würde wieder erlangen, müssen wir aufstehen!

Jeder, alle, gemeinsam!


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