Alarmsignal: Jeder 500ste Amerikaner meldet im Januar 2017 Privatinsolvenz an!

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Die Spiele an den Weltbörsen werden unverändert mit nach wie vor billigem und teils kostenlosen Geld weitergeführt. Großunternehmen und Banken kaufen seit Jahren bereits ihre eigenen Aktien zurück und versuchen auf diesem Weg ihr “Eigenkapital“ zu erhöhen – mit Krediten, sprich durch Aufnahme von zusätzlichen Schulden. Das Privileg, sich zu Null- oder Negativzins Geld zu leihen, haben Privatleute kleinere Unternehmen in der Regel jedoch nicht und diese Tatsache spiegelt sich nun in der wieder wachsenden Zahl von Privatinsolvenzen in den USA wider.

Der Buchautor und Betreiber der US-Netzseite Wolf Street, Wolf Richter, befasst sich in einem aktuellen Beitrag mit der alarmierenden Situation des US-Privatverbrauchers. So haben laut dem American Bankruptcy Institute die Privatinsolvenzen in den USA im Jahresvergleich im Monat Januar um 5,4 % oder 52.421 zugenommen. Diese Entwicklung folgt laut Richter den Unternehmerpleiten, welche bereits im November 2015 begannen in die Höhe zu schnellen und im Jahr 2016 insgesamt über 37.000 Unternehmen – im besonderen Ausmaß aus dem Energiesektor – betrafen.

Bis November 2016 seien Insolvenzen im Privatsektor rückläufig gewesen, doch »dies war der Tiefpunkt«, schreibt Richter fest und stellt weiter fest:

„Dann begann der Kreditstress seinen Druck auszuüben und wurde in den offiziellen Kanälen augenscheinlich, als eine wachsende Zahl von Verbrauchern im Laufe der letzten zwei Monate begannen das Handtuch zu werfen, um sich vor Gläubigern in Sicherheit zu bringen.“

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist nun den zweiten Monat in Folge gestiegen, was zum ersten Mal seit dem Jahr 2010 der Fall ist. Richter betont, sie seien in höchstem Grade saisonbedingt und erreichen ihre Jahrestiefs traditionell in den Monaten Dezember und Januar – der “Steuermonat“ März stelle dagegen stets den Höhepunkt dar.

Allein im Januar habe es landesweit im Schnitt 2,13 Privatinsolvenzen je 1.000 Einwohner gegeben, wobei die Bundesstaaten Alabama (mit 5,43 je 1.000), Tennessee (mit 5,08 je 1.000) und Georgia (mit 4,30 je 1.000) die vordersten Plätze einnahmen. Dies heißt im Klartext, dass in nur einem Monat jedem 500sten Einwohner in den USA die Luft ausgegangen ist – von “Trump-Effekt“ hier also keine Spur.

Die Ursache hierfür sieht Richter in der wachsenden Verschuldung mit billigem “Geld“ in den vergangenen acht Jahren:

„Für eine steigende Zahl von Verbrauchern und Unternehmen gibt es jedoch eine bittere Realität: die Wirtschaft ist hart für sie und es gibt einen Überhang aus acht Jahren ultraniedriger Zinsen: einen Berg voller Schulden.“

Die FED-Zinsen von beinahe Null Prozent über Jahre sollten an sich das wirtschaftliche Wachstum anheizen, jedoch holen offenbar die Schatten der Vergangenheit die Verbraucher und Unternehmer heute zunehmend ein:

„Diese Schulden fressen jetzt den für andere Dinge benötigten Kapitalfluss auf und dies erzeugte gerade in dem Moment Druck, in welchem die Zinsen anfingen zu steigen. Die Refinanzierung dieser Schulden wird so teurer und für eine wachsende Zahl von Verbrauchern und Unternehmen unmöglich. Und so wird das Vermächtnis dieses Exzesses die Wirtschaft und die Gläubiger in den kommenden Jahren heimsuchen.“

Auch wenn die offensichtliche Trendumkehr im Bereich der Privatinsolvenzen für den Moment nur 2 Monate umfasst und folglich noch nicht als Zeichen eines Zusammenbruchs des Weltfinanzsystems gewertet werden können, so ist sie für Wolf Richter dennoch ein frühes Warnsignal, welches gerne »ignoriert wird, bis es zu spät ist«. Doch die traditionell “schlimmsten“ Monate – der Februar und besonders der März – stehen noch bevor.

Quelle: Nachtwächter


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