DEUTSCHE SPARKASSEN – Die vielfältigen Illusionen der Einlagensicherheit

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focus.de berichtet in einem Beitrag vom 09.02.2017 über „Bankenaufsicht schlägt Alarm: Sparkassen viel instabiler als Millionen Sparer denken!“


Da haben die Herrschaften von der Bankenaufsicht schon Recht mit ihrer Alarmmeldung

Aber es dürfte noch viel schlimmer sein. Denn wenn die deutschen Sparkassen kippen, dann kippt das System.

In Deutschland gibt es ein Drei-Säulen-System aus Banken. Nämlich Genossenschaftsbanken, öffentlich-rechtlichen Geldinstituten und privaten Geschäftsbanken.

Illusion „Gewährträgerhaftung“

Wenn nur einer wegbricht, fallen die anderen mit. Ich war selbst zehn Jahre bei einer Sparkasse beschäftigt. Ich habe die Veränderungen der letzten 30 Jahre sehr aufmerksam beobachtet. Die bekannte Gewährträgerhaftung gibt es (einschließlich einer Übergangsphase) seit 2005 so nicht mehr. Wer also meint, sein Geld bei der Sparkasse sei irgendwie durch einen Gewährträger (ironischerweise durch eine „pleitendierende“ Kommune wie einen Landkreis oder einer Stadt) gesichert, wird bei einem Ausfall des Instituts sein wahres Wunder erleben. Es gibt keine Sicherheit. Die Gewährträgerhaftung braucht es im Prinzip gar nicht. Denn hinter dem Gewährträger steht der Steuerzahler und der kann gleichzeitig Sparkassenkunde sein.

Und die Landesbanken?

Von den einst skandalträchtigen Landesbanken liest man in der MSM-Presse schon lange nichts mehr. Was die treiben, was die machen, erfährt die Öffentlichkeit weniger oder kaum. Die Landesbanken dürfte man in den letzten Jahren über die Aufsicht her so zurechtgestutzt haben, daß sie wenig Schaden mehr anrichten können. Vor allem presse- und prestigesträchtigen Schaden. Aber es gab Zeiten, da gaben sich Skandale im öffentlich-rechtlichen Bankenwesen nacheinander die Hand.

Man denke nur an die Skandale der Bayerischen Landesbank,  der Bankgesellschaft Berlin, oder der bekannten HSH Nordbank. Die Westdeutsche Landesbank wurde gar zerschlagen. „Das Erbe der WEST LB lastet weiter auf den Steuerzahlern“ heißt es. Die Skandale reichen weit zurück. Schon 1972 war die Hessische Landesbank mit einem 800 Millionen DM-Verlust neben anderen Instituten in den Schlagzeilen.

Wie im Großen so im Kleinen

Im Jahr 2011 wurde die Sparkasse Ebersberg mit dem Zusammenschluß der Kreissparkasse München-Starnberg zum 01. Mai 2011 rückwirkend zum 01. Januar 2011 fusioiert bzw. übernommen. Mit der Sparkasse Ebersberg stand es vorher schon nicht zum Besten, dann muß wohl irgendetwas passiert sein, was eine rückwirkende Zusammenlegung zwingend notwendig machte. So wird das gemacht und niemandem fällt das auf. Das ist die einzige Sicherheit die es gibt. Die Verwässerungseffekte in den Bilanzen bei einer Zusammenlegung sorgen für eine trügerische Sicherheit.

Der Sparkassensektor neigt aufgrund seiner ganz eigenen lokalen Kundennähe dazu skandalträchtiges zu produzieren. Äußerst kritisch sollte man die Sponsoren-Praxis betrachten, denn die Nähe zur Politik über die Verwaltungsratsgremien schafft Begehrlichkeiten seitens dieser.

Weniger Institute aber immer mehr Vereinheitlichung

In Deutschland gab es im Jahr 2015 noch 413 einzelne Sparkasseninstitute, jetzt im Januar 2017 sind es noch 397. Von denen dürfte jedes einzelne ein potentielles Risiko darstellen. Daher muß der Trend zur Zentralisisierung gehen. Was Internet-Banking angeht, geht der Weg eindeutig in diese Richtung, denn die einschlägigen Internetauftritte gleichen sich fast wie ein Ei dem anderen. Hier z. B. die Sparkasse Erding, die Sparkasse Freiburg oder die Sparkasse Aurich-Norden in Ostfriesland.

Es ist klar zu sehen, daß die Services vereinheitlicht werden um sie dann besser fusionieren zu können. Kippt ein Institut, kann es schneller von einem anderen übernommen werden. Im Hintergrund können über gemeinsam genutzte Rechenzentren Zusammenlegungen schneller umgesetzt werden, falls es wieder einmal im Sparkassengebäude brennt.

Die Sparkassen gestalten die konservative (Sparkassen-) Bankenlandschaft planerisch und strukturiert gesteuert mittel- bis langfristig gezielt um

Die Sparkassen sind mit ihrem Online-Banking Vorreiter im Sinne des mobilen Versklavungs-Bankings. Das hat man genau erkannt, dazu braucht man die jüngere Generation von Mitarbeitern. Ein Ex-Sparkassler im Alter um die 50, den man vor einigen Monaten bei einem großen Münchner Institut hinausgeekelt hat, meinte zu mir, es sei die Devise herausgegeben morgen mit „aller Macht online und mobil“ zu gehen. Die Sparkassen setzen definitiv den Trend um flächendeckend und mit enormer Macht das Geldgeschäft der Zukunft zu prägen.

Wenn alles online und bargeldlos wäre, könnte man ein deutschlandweites Supersparkasseninstitut gründen und den Einzelinstitutsklatteradatsch einfach auflösen. Mit weniger Personal natürlich, die jetzigen ausführenden Mitarbeiter ahnen gar nicht, daß Sie an Ihrem eigenen schnellen Untergang arbeiten. Und nicht nur mit mehr weniger Personal, auch mit weniger Geschäftsstellen und weniger Servicestellen oder am besten gar keinen.All die Geldautomaten, Kontoauszugsdrucker, SB-Service-Terminals werden gar nicht mehr gebraucht, wenn erst das Smartphone oder der PC diese Funktionen übernommen hat.

Unsere junge Generation rast mit Höchstgeschwindigkeit in diese monetäre Versklavungsfalle. So sollte das Banking der Zukunft ausschauen. Es würde die vollständige Kontrolle des Kunden und des Personals im System (nicht Menschen, denn im System gibt es keine Menschen) in allen Bereichen bedeuten, da es dann kein Bargeld mehr geben würde. Wer also auffällt, kann sicher sein, daß eine Kontrollmitteilung an die zuständige Verwaltungseinheit abgesetzt wird. Besonders leicht wäre dies im öffentlich-rechtlichen Sparkassensektor zu gewährleisten. Schließlich gibt es eine besondere Affinität zu den Verwaltungseinheiten im öffentlich-rechtlichen Sektor.

Darum eilt es im öffentlich-rechtlichen Kontroll- und Überwachungsapparat

All die Pläne fallen zusammen, wenn vorher durch „ein Ereignis“ das im Umbau befindliche Sparkassenmodell zum Einsturz gebracht wird. Die Risiken, die man in den letzten Jahren und seit der Finanzkrise 2008 aufgebaut hat, dürften immer noch schwer wiegen. Aber wenn es keine kritischen Kunden mehr gibt, wenn es keine kritischen Beobachtungen des Tuns im Sparkassensektor mehr gibt, kann man das umsetzen. Man sieht es ganz deutlich, es wird jetzt gemacht.

Die Sparkassen sind eben NICHT SICHER

Absolut nicht. Nur wer das glaubt, hält das System am Leben. Eine Sparkasse hat in der heutigen Zeit mit Sparen im herkömmlichen Sinne nichts mehr zu tun. Wie soll das auch gehen bei Null-Prozent Zinsen? Diesen Marketingmist kann man vergessen. Das ist Gehirnwäsche. Die haben jeden eingezahlten Sparer-EURO öfters und vielfach verliehen. Aber das wissen die Sparerschafe nicht, weil sie es nicht verstehen. Nichts ist sicher, kein Einlagensicherungsfonds oder ähnlich genannte Konstrukte können etwas garantieren.

Auch die Genossenschaftsbanken sind nicht sicher

Die Sparda-Bank hat jüngst Ihre Einleger (was bitteschön ist ein „Einleger“?) informiert, daß ein gesetzlicher Schutz bei der BVR Institutssicherung GmbH mit einer Obergrenze von 100.000 EUR pro Einleger geschützt ist. Ich frage: „Was ist das für ein Quatsch? Wie will mir eine GmbH mit einem haftenden Eigenkapital von 25.000 EUR eine Einlage von 100.000 EUR garantieren?“ Die Sparkassen haben ein ähnliches System der professionell gemachten Sicherheits-Luftgeld-Versprechungen.

Letztendlich gibt es überhaupt keine Sicherheit

Die einzige Sicherheit, die es gibt, ist die Suggestion und Illusion einer Sicherheit. Wenn dem „Einleger“ vorgemacht wird, daß es eine Sicherheit gibt, dann funktioniert das System. Eben weil er daran glaubt. Das ist genauso wie in der Kirche. Solange der Glaube an Schuld und Sicherheit (Erlösung) funktioniert, gibt es eine Existenzberechtigung für diese Institutionen. Man arbeitet mit dem jahrhundertealten bewährten Mittel der Massenmanipulation.

Die Funktionsweise der Sicherungssysteme

All diese ganzen Sicherungssysteme funktionieren aber nur, weil sie NOCH NIE IN ANSPRUCH genommen wurden. Käme es NUR EINMAL zu solch einem Fall bricht das ganze System zusammen. Stand Ende 2015 beläuft sich die Bilanzsumme der deutschen Sparkassen auf 1,1 BILLIONEN EUR (das sind 1.145 MILLIARDEN EUR). Ich frage: „Wie soll dieser gigantische Betrag durch eine Einlagensicherungs-GmbH oder ähnliche Versprechungs-GmbHs garantiert, geschützt und gesichert werden?“

Der wankende Koloss

Ich denke, schon ein Ausfall einer kleineren Sparkasse bringt diesen ganzen Koloss ordentlich zum Wanken. Darum wird immer wieder fusioniert. Nein, es MUSS FUSIONIERT werden. Natürlich gibt es auch exogene Schocks. Ein Zusammenbruch eines Instituts muß nicht aus dem Institut selbst herauskommen. Es genügt, wenn von außerhalb ein schwerwiegender Zahlungsausfall kommt. Das ist die Achillesferse.

Darauf sind die Institute trotz aller Sicherungsmaßnahmen wohl kaum vorbereitet. Nicht umsonst hat Griechenland mit dem gefallenen Koloss von Rhodos das beste Beispiel hierfür gegeben. Parallelen aus der Geschichte und Gegenwart sind unübersehbar. Es geschieht wieder.

Das deutsche Drei-Säulen-Banken-System ist anfällig

Denn bricht eine andere Säule weg, wie z.B. der Global Player Deutsche Bank, können die anderen das nicht abfangen. Sie sind alle untereinander vernetzt. Ein Zusammenbruch wird daher schnell gehen. Die Sicherungssysteme werden dann gar nicht mehr gebraucht. Eben weil es nichts mehr zu retten gibt. Diese Sicherungssysteme sind eine Farce. Die Sicherheit liegt nur darin, daß die Kunden daran glauben. Mehr nicht!

Selbst das genannte „Drei-Säulen-Modell“ ist nichts anderes als eine Marketing-Farce der Sicherheitssuggestion. Mit Säulen-Modellen arbeiten viele Branchen. Eine Suche in der internationalen Suchmaschine genügt um das zu erkennen.

Quelle: Der Bondaffe


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