EZB-Chef Mario Draghi in der Klemme

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Von Manfred Gburek

Die Inflation ist mit voller Wucht zurück, doch ihr weiterer Verlauf steht in den Sternen. Viel spricht dafür, dass im Superwahljahr 2017 politischer und ökonomischer Populismus die Oberhand gewinnen.

EZB-Chef Mario Draghi kann sich, so scheint es, in aller Ruhe zurücklehnen. Denn er hat sein Ziel, eine Eurozonen-Inflationsrate etwas unter 2 Prozent, nahezu mit einer Punktlandung im Februar erreicht. Dass sie mit glatt 2 Prozent sogar einen Tick höher ausgefallen ist, wird er verschmerzen. Doch der Schein trügt: Inflation ist kein Zustand, sondern ein dynamischer Prozess. Aus der 2 vor dem Komma kann in wenigen Monaten eine 3 werden, falls sich Zweitrundeneffekte wie zum Beispiel steigende Löhne und Rohstoffpreise ausbreiten. Aus der 2 kann aber auch eine 4 werden, für die sich schon mal einflussreiche Kreise aus dem Internationalen Währungsfonds stark gemacht haben. Oder aber nur eine 1, falls der Basiseffekt der im vergangenen Jahr gestiegenen Ölpreise nachlässt.

Inflation schürt Inflationserwartungen. Damit bewegen wir uns in unbekanntem Terrain. Jetzt sind nicht Volkswirte, sondern Psychologen gefragt, von denen Draghi einer sein muss, ob er will oder nicht. Bisher hat er dieses Metier ja ganz ordentlich beherrscht – leider zulasten der Sparer. Aber was sind die ihm wert? Im Vergleich zu Staaten, die sich mit dem durch die Inflation entwerteten Geld entschulden können, und im Vergleich zu Konzernen, die billige Kredite aufnehmen, bestimmt nicht allzu viel.

Politiker aller Parteien proben die Maximierung des Populismus

Schon Altkanzler Helmut Schmidt war Inflationspsychologe, als er meinte, 5 Prozent Inflation seien weniger schlimm als 5 Prozent Arbeitslosigkeit. Mit Zahlen lässt sich halt gut spielen, sei es durch die Vorgabe eines willkürlichen Inflationsziels der Marke Draghi, sei es durch sinnlose populistische Äußerungen vonseiten des Altkanzlers. Die Fortsetzung solcher und ähnlicher Zahlenspiele ist uns sicher – schließlich ist 2017 in Europa das Jahr entscheidender Wahlkämpfe, da geht es für alle Parteien um die Maximierung von Populismus. Das allein zählt bis zur Auswertung der Wahlergebnisse, nicht der Verzicht auf Postfaktisches oder gar die Logik von Argumenten.

Wie dummdreist mit wirklichen Fakten umgegangen wird, zeigt die in Schieflage geratene Diskussion um die Abgeltungsteuer, neulich ausgerechnet auch in der ARD-Sendung „Hart aber fair“. Verglichen wurden Äpfel – Kapitalerträge, die zu 25 Prozent plus Soli besteuert werden – mit Birnen – Einkommen, die den persönlichen Steuersätzen von mehr als 25 Prozent unterliegen. Dass Kapitalerträge aus bereits versteuertem Geld stammen, wird bei der Diskussion um die Abgeltungsteuer meistens unter den Tisch fallen gelassen. Die Wahrheit biegen, nennt man so etwas.

2017 bleibt an den Börsen ein Jahr der Überraschungen

Bisher hat Mario Draghi alles unternommen, um das Gespenst der Deflation an die Wand zu malen, also das Gegenteil der Inflation. Dabei war ihm der Beifall aus hoch verschuldeten Staaten und Unternehmen – siehe oben – so gut wie sicher, denn im Fall der Deflation würden Schuldner hohe Verluste erleiden. Jetzt muss Draghi umschwenken, aber wie? Die Inflation hat er ja gewollt, folglich wird nichts aus der Wandmalerei unter umgekehrten Vorzeichen. Kurzum, er ist in der Klemme. Also wird er erst einmal abwarten und hoffen, dass bei der Inflation nach dem Ende des Basiseffekts wieder die 1 vor dem Komma steht, damit er seine extrem lockere Geldpolitik fortsetzen kann.

Sollte diese Hoffnung trügen, muss er sich etwas Neues einfallen lassen. Was es ein könnte, steht zwar in den Sternen. Aber dass er mit Einfallsreichtum brillieren kann, bewies er aus Anlass seiner berühmt-berüchtigten Londoner Rede im Juli 2012. Damals hatte er als Geldpsychologe allein durch Worte einen durchschlagenden Erfolg. Denn daraufhin quittierten die Börsianer alles, was er sagte, mit steigenden Aktien- und Anleihenkursen. Nur wird es für ihn dieses Mal ungleich schwerer als damals, das Vertrauen der Börsianer zu gewinnen, weil Aktien zum größten Teil und Anleihen hoffnungslos überbewertet sind. So viel ist denn auch sicher: 2017 ist und bleibt an den Börsen ein Jahr der Überraschungen.

Quelle: Tichys Einblick


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