Geld und Währung: Deflation

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In den 1920er und Anfang der 1930er Jahre war Deutschland in einem furchtbaren Zustand. Hyperinflation, Armut, Reparationen gemäß Versailles und mehr würgten das Land regelrecht ab. Dieses Buch ist ein wichtiges historisches Zeitdokument und zeigt dazu, dass Geld und Währung bereits damals ein heiß diskutiertes Thema waren. Wer im Zuge des Lesens Parallelen zur heutigen Zeit findet …

Diese PDF stellen wir hiermit zum Herunterladen zur Verfügung. Da wir allerdings davon ausgehen, dass eine Mehrheit unserer Leser ihre liebe Mühe mit der altdeutschen Frakturschrift hat, wird der Text Stück für Stück abgeschrieben und hier nach jeweiliger Fertigstellung kapitelweise zum Lesen bereitgestellt.

Die Redaktion

Teil 1: Einleitung
Teil 2: Inflation
Teil 4: Geld
Teil 5: Währung
Teil 6: Goldwährung
Teil 7: Nationalwährung (folgt)


Dr. P. Bang: Geld und Währung – Eine gemeinverständliche Darstellung (1932)

III. Deflation

Die fessellose Anleihewirtschaft, die wir unter dem fälschenden Stichwort einer „Stabilisierung der Währung“ und „Ankurbelung der Wirtschaft“ von 1924 bis 1930 betrieben haben, musste an ihrem Ende zu noch schlimmeren Folgen führen als die Inflationsperiode.

Nachdem die deutschen Betriebsmittel und Reserven durch die Inflation erschöpft waren, musste diese fessellose Anleihewirtschaft zur Ausschlachtung der deutschen Substanz und zur Auslieferung des Wirtschaftskommandos an fremde Mächte, also zur völligen Hilflosigkeit, und auf währungspolitischem Gebiete zur Deflation führen. Wir waren 1924 schuldenfrei. Heute haben wir 29 Milliarden hochverzinsliche Auslandsschulden, wovon 11,7 kurzfristig abgeschlossen sind. Dazu kommen die Tributlasten.

Während der Jahre 1924 bis 1930 haben sich deshalb die Besitzverhältnisse in der deutschen Wirtschaft wesentlich geändert. Die fessellose Anleihewirtschaft hat dazu geführt, dass schon heute weite Bereiche der deutschen Wirtschaft ins Eigentum des Auslands übergegangen sind.

Die Rückzahlung der obengenannten Auslandsverschuldung, insbesondere die der kurzfristigen Kredite, ist auf dem Wege des Abarbeitens nicht mehr möglich. Sie ist nur noch möglich durch weitere Substanzabgabe. Eine führende amerikanische Wirtschaftspersönlichkeit hat mir auf meine diesbezügliche Vorhaltung 1924 mit nüchterner Offenherzigkeit zugegeben:

„Echten Kredit gibt es in Wahrheit nur aus selbst erarbeiteten Überschüssen. Der Kredit, den Deutschland jetzt von uns haben will, ist in Wahrheit kein Kredit, sondern ist vorgeleistetes Kaufgeld.“

Das trifft den Nagel auf den Kopf. Diese fessellose Anleihewirtschaft hat zunächst genau denselben holden Schein und die verhängnisvolle Selbsttäuschung im Gefolge gehabt, wie der Beginn der Inflationswirtschaft. Wir verdanken ihr die Wohlstandslüge in zweiter Auflage. Alles lebte auf. Und viele glaubten, nunmehr sei die Erlösung da.

Ja, ich bin der Meinung, dass die fessellose Anleihewirtschaft noch in höherem Maße als Täuschung gewirkt hat, als die Inflationswirtschaft. Sie hat in Wahrheit während der sechs Jahre 1924 bis 1930 sämtliche deutsche Wirtschaftsbilder andersartig, aber mit noch schlimmerer Wirkung verfälscht, als die Inflationswirtschaft.

Sie hat unsere gesamte Finanzwirtschaft, unsere gesamte Sozialwirtschaft bis in den tiefsten Grund verfälscht. Sie hat die Reichsetats, sämtliche Länderetats und sämtliche Gemeindeetats, ja auch die Bilanzen unserer Wirtschaftsbetriebe auf tönerne Füße gestellt, und sie hat schließlich, was vielleicht das schlimmste ist, unseren eigenen Lebensstandard bis in seine äußersten Verzweigungen verfälscht.

Nachdem wir, wie bereits oben gesagt, durch Inflation unsere eigene Kaufkraft erschlagen hatte, haben wir die Jahre seit 1924 gelebt von geborgter Kaufkraft. Auf die Dauer kann aber kein Volk von geborgter Kaufkraft leben, ohne sich schließlich selbst aufzufressen. Dieser Zeitpunkt ist jetzt da. Das ist der grausame Sinn des Zusammenbruchs, in dem wir seit Anfang 1931 stehen.

Hier sein nun im Folgenden lediglich der Einfluss der fessellosen Kapitaleinfuhrpolitik auf denjenigen Ausschnitt der Wirtschaft betrachtet, den man Geld und Währung nennt. Wie die deutsche Wirtschaft, so ist auch die deutsche Währung seit 1924 auf fremden Unterlagen aufgebaut worden. Was heißt das?

Bekanntlich ist die deutsche Währung noch heute (28.11.31) stabil, und die deutschen Wechselkurse stehen im allgemeinen auf pari. Bei der Beurteilung einer Währung kommt es aber nicht nur auf die formale Stabilität an, sondern auf ihren materiellen Gehalt, auf ihre innere Gesundheit.

Der frühere Reichsbankpräsident Dr. Schacht hat einmal (auf einer Handelskammertagung in Bochum 1927) erklärt:

„Eine Währung steht auf zwei Füßen, und zwar auf einem ausgeglichenen Staatshaushalt und auf einer ausgeglichen internationalen Zahlungsbilanz.“

Schacht hat damit ein ökonomisches Grundgesetz ausgesprochen, das für jeden Währungstheoretiker und Währungspraktiker eine schlichte Selbstverständlichkeit ist. Der damalige Reichsfinanzminister Dr. Hilferding hat mit vollem Recht diesen zwei Füßen einer Währung noch einen dritten hinzugefügt, als er 1924 mit Beziehung auf die Transferschutzbestimmung des Dawesplanes sagte:

„Ich brauche nicht zu sagen, dass diese Bestimmung an sich schon außerordentlich wichtig ist wegen der Bedeutung der Erhaltung der Währung… Es ist eine unbestrittene Tatsache, dass ein Defizit der Handelsbilanz oder die Tatsache einer Überbesteuerung sofort ihre Rückwirkung auf den Stand der Währung haben müssen.“

Die Gesundheit einer Währung also steht auf drei Füßen:

1. auf einem ausgeglichen Staatshaushalte,
2. auf einer tragbaren Steuerbilanz,
3. auf einer ausgeglichenen internationalen Zahlungsbilanz.

In der Tat kann man sagen, das jede Währung, mag sie lauten wie sie will, also ganz gleichgültig, ob Goldwährung, Silberwährung, Papierwährung usw., eine Art Funktion der internationalen Zahlungsbilanz des betreffenden Landes ist, dass sie also steht und fällt mit der Aktivität oder der Passivität der Zahlungsbilanz. Es ist für uns von großer Wichtigkeit, dass das ausdrücklich auch im Dawesplan festgestellt wird, wo es wörtlich heißt:

„Um die Stabilität der Währung eines Landes dauernd aufrecht zu erhalten, muss nicht nur sein Haushalt ausgeglichen sein, sondern auch seine Gewinne im Ausland müssen die Zahlungen ausgleichen, die es ins Ausland zu leisten hat. Dies schließt nicht nur die Zahlungen für die eingeführten Güter, sondern auch die Reparationszahlungen ein. Auch das Gleichgewicht des Staatshaushaltes kann nur unter denselben Bedingungen dauern erhalten bleiben. Anleiheoperationen können diese Sachlage verschleiern oder ihre praktische Auswirkung zeitlich verschieben, aber ändern können sie sie nicht.“

Diese drei Füße einer Währung sind nun bei uns in Deutschland längst weggebrochen und durch Prothesen ersetzt worden.

Was den Reichshaushalt angeht, so bedarf es hier wohl keiner näheren Darlegungen. Der Reichshaushalt, wie auch die Länderhaushalte, leben seit Jahren von Defizits. Wir stopfen in Deutschland Löcher mit Löchern. Eine nähere Darlegung hierzu ist angesichts der Offenkundigkeit der grausamen Tatsache nicht nötig. Es sei lediglich bemerkt, dass den Ausgleich des Reichsetats herbeiführen nicht heißt, ihn dadurch in ein bloß formales Gleichgewicht zu bringen, dass man auf dem heute beliebten Wege des „Abhängens“ Lasten lediglich auf andere Lastenträger verschiebt.

Was die Steuerbilanz anbelangt, so lässt sich an der Überbesteuerung unseres Volkes auch nicht zweifeln. Es bedarf wohl auch dazu nicht eingehenderer Darlegungen. Die Gesamtmehrbelastung unseres Volkes in der Zeit vom 1. Januar 1930 bis 30. Juni 1931, also in 1 ½ Jahren, beträgt rund 3 ½ Milliarden. Dazu kommt noch die Mehrbelastung durch die Notverordnung vom 6. Oktober und 8. Dezember 1931 und durch die seit dem 1. Juli erschienenen Länderverordnungen. Was die Überbesteuerung bedeutet, weiß heute jeder einzelne Stand in Deutschland.

Was schließlich die Zahlungsbilanz des Reichs anbelangt, so war sie bereits während der Jahre 1924 bis 1928 nach dem Memorandum Schachts und Vöglers zur Pariser Konferenz mit 16,5 Milliarden passiv. Dass zudem der Youngplan die deutsche Zahlungsbilanz dauernd passiv macht, bezweifelt heute kein Sachverständiger mehr, insbesondere auch kein ausländischer. Sogar der Layton-Bericht gibt das in kaum verblümter Weise zu und stellt damit die Kreditunwürdigkeit Deutschlands fest.

Danach sind also die drei materiellen Tragbalken der Währung längst weggebrochen. Trotzdem hat die Währung, wie gesagt, ihre formale Stabilität bisher behalten. Warum? Und wie lange kann diese formale Stabilität dauern? Dazu ist folgendes zu sagen.

Die bisherige Stabilität der Währung wäre ohne einen Ausgleich der Zahlungsbilanz schlechthin unmöglich gewesen. Ein solcher Ausgleich war aber seit 1924 auf regulärem Wege, also durch aktive Handelsbilanz oder andere Gewinnquellen, ausgeschlossen. Aus der gegenwärtigen Aktivität der Handelsbilanz Hoffnung zu schöpfen ist vergeblich, und zwar schon deshalb, weil es sich bei unserer gegenwärtigen Ausfuhr um sogenannte Hungerausfuhr handelt, die wir zum Teil selbst bezahlen und die lediglich hinaus kommt auf eine neue Art des Ausverkaufs.

Unsere Zahlungsbilanz hat also seit 1924 durch andere Mittel, d.h. irreguläre, ausgeglichen werden müssen, dass sonst nicht einmal mehr der Überschuss der Einfuhr über die Ausfuhr hätte bezahlt werden können und der Bedarf an Devisen längst ein Sinken der Währung herbeigeführt haben würde.

Diese anderen Mittel sind die Umwandlung der Zahlungspassivität in eine „geborgte Aktivität“, also die steigende Verschuldung aus Ausland mit fortgesetzter Substanzabgabe und Überführung deutschen Besitzes ans Ausland. Das aber heißt die Ausschlachtung Deutschlands. Das ist der teure Preis, den wir bisher für die formale Stabilität der Währung bezahlt haben.

Dieses Verfahren lässt sich fortsetzen, solange es von der deutschen Wirtschaft noch etwas zu versilbern gibt. Am Ende dieses Verfahrens steht der Zustand, den ich schon 1924 genannt habe, „Währung ohne Wirtschaft“, ein Zustand, der genau so schlimm, ja schlimmer ist als der Zustand einer „Wirtschaft ohne Währung“, den man gemeinhin Inflation nennt.

Der Youngplan bedeutet übrigens die Legalisierung dieses Verfahrens der Ausschlachtung. Nach seiner Annahme konnte die formale Stabilität der Währung nur durch beschleunigte Fortsetzung des Verfahrens eines Ausgleichs der Zahlungsbilanz durch steigende Verschuldung und Ausschlachtung Deutschland aufrecht erhalten werden. An dem Tage, an dem dieser Teufelskreis der Anleihewirtschaft aufhörte, musste die Goldzahlungsunfähigkeit der deutschen Wirtschaft mit einem Schlage offenbar werden. Das ist der Sinn der Ereignisse seit Juni 1931!

Es war auch eine geradezu lächerliche Hoffnung, dass der dann einsetzende Begehr nach Devisen sich auf dem Wege der Diskontpolitik hätte bekämpfen lassen. Selbst Diskontzinssätze von 20 und mehr Prozent hätten keine Wirkung mehr gehabt. Das Mittel, das man bei uns angewendet hat, den Zusammenbruch einer auf fremden Unterlagen aufgebauten Wirtschaft und Währung aufzuhalten, nämlich die Devisenzwangswirtschaft, kann auch nur eine zeitweise weitere Verschleierung des Zustandes bewirken.

Eine Devisenzwangsbewirtschaftung ist das allerungeeignetste Mittel, der Wirtschaft zu helfen und die Währung zu retten. Devisenzwangswirtschaft war noch immer der Anfang vom Ende. Das was auch der Dawesplan in der oben angeführten Stelle sagt, wird also beim ungehinderten Fortgang dieser Entwicklung eintreten.

Das, was hier ausgeführt ist, habe ich am 25. August 1929 in zehn Fragen der Regierung vorgelegt. Da diese Fragen eine Beantwortung nicht fanden, habe ich sie am 18. Oktober 1929 wiederholt. Sie sind auch damals unbeantwortet geblieben. Heute hat jeder die Möglichkeit selbst zu prüfen, ob diese Fragen das Wesen der Dinge trafen oder nicht. Sie seien deshalb hier wiederholt:

1. Gibt die Regierung zu, dass neben einem ausgeglichenen Haushalt eine sich annähernd ausgleichende internationale Zahlungsbilanz die unerlässliche Voraussetzung für die Beständigkeit der Währung ist?

2. Gibt die Regierung zu, dass mit Annahme des Tributplanes die deutsche Zahlungsbilanz passiv bleiben muss?

3. Hält die Regierung nach Annahme des Tributplanes die Währung für so gesichert, dass ihre Senkung unter die Parität von 1/2790 Kilogramm Feingold nicht zu befürchten ist?

4. Gibt die Regierung zu, dass die bisherige Stabilität der Reichsmark ohne Ausgleich der Zahlungsbilanz unmöglich gewesen wäre, dass ein solcher Ausgleich aber auf regulärem Wege, also durch aktive Handelsbilanzen oder andere Gewinnquellen ausgeschlossen war, dass also die Zahlungsbilanz durch andere Mittel hat ausgeglichen werden müssen, da ja sonst nicht einmal der Überschuss der Einfuhr über die Ausfuhr hätte bezahlt werden können und der Bedarf an Devisen längst einen Zusammenbruch der Währung und ihr Sinken auf einen Bruchteil der Goldparität herbeigeführt haben würde?

5. Gibt die Regierung zu, dass dieser Ausgleich lediglich durch steigende Verschuldung ans Ausland, durch fortlaufende Substanzübertragung und Abgabe deutschen Besitzes ans Ausland erfolgt ist?

6. Gibt die Regierung zu, dass diese Entwicklung schon heute eine durch und durch kranke Lage geschaffen hat, die sogar das aus der Handelsbilanz sichtbare Bild in steigendem Maße verschlechtert, weil infolge der Überfremdung ein wachsender Prozentsatz der deutschen Ausfuhr nur noch nominell aus der deutschen Wirtschaft stammt und ihr Gegenwert ihr nur noch zum Teil zukommt?

7. Gibt die Regierung zu, dass sich nach Annahme des Tributplanes der Schein einer stabilen Währung nur durch beschleunigte Fortsetzung dieses Verfahrens eines Ausgleichs der Zahlungsbilanz durch Ausschlachtung der deutschen Wirtschaft aufrecht erhalten ließe?

8. Gibt die Regierung zu, dass bei dieser Sachlage jeder Versuch, die bisherige Verschleierung unseres Zustandes nach innen und außen fortzusetzen, das Schuldenmachen eines bewusst Zahlungsunfähigen bedeuten würde und dass die Goldzahlungsunfähigkeit der deutschen Wirtschaft an dem Tage offenbar werden muss, an dem das Verfahren der Weiterverschuldung unmöglich wird?

10. Gibt die Regierung zu, dass hiernach durch Annahme des Tributplanes eine Lage für das Deutsche Reich und Volk geschaffen wird, die in einer dann nicht mehr abwendbaren Katastrophe enden muss?“

Ich darf dazu noch bemerken, dass der Herr Reichsfinanzminister Dr. Dietrich am 14. Oktober 1931 im Reichstag erklärt hat:

„Wir haben allerdings in Deutschland Propheten, die alles ganz genau wissen. Es sind noch nicht einmal falsche Propheten, und zwar deswegen nicht, weil sie immer erst hintennach prophezeien.“

Da nach alledem auch unsere Währung seit 1924 wesentlich eine „geborgt stabile“ Währung ist, und da wir zugleich durch den Youngplan auf die Goldwährung festgelegt sind, haben es unsere Gläubiger in der Hand, Einfluss zu nehmen auf unseren Geldumlauf.

Sie können also je nach Belieben durch Verlängerung oder Verkürzung der Devisen- und Golddecke unserer Währung auf den Geldumlauf der deutschen Wirtschaft bestimmenden Einfluss ausüben. Denn der Geldumlauf richtet sich bei der Goldwährung nach der Deckung! Wenn diese Deckung (Gold und Devisen) verkürzt wird, muss der Geldumlauf entsprechend verkürzt werden (=Deflation!).

Die Verkürzung der Deckung steht heute im Belieben der anderen, vor allem Frankreichs. Das Kommando über die Währung bedeutet aber das Kommando über die Wirtschaft. Ein Präsident von Amerika, Garfield, hat mit vollem Recht erklärt:

„Wer immer die Menge der Zahlungsmittel irgendeines Landes kontrolliert, der ist in absoluter Weise der Herr aller gewerblichen Tätigkeit und jeglichen Handelns dieses Landes.“

Das ist heute unser Zustand.

Verstärkt worden ist dieser Einfluss dadurch, dass bei den Youngplanverhandlungen der § 31 des Bankgesetzes, der uns zur Goldeinlösung verpflichtet, durchgedrückt wurde. Mein Kampf gegen diesen § 31 des Bankgesetzes ist damals in weiten Kreisen der Wirtschaft, wie so vieles andere, nicht verstanden worden. Heute wird er wohl verstanden.

Die Deflation, unter der die deutsche Wirtschaft in Wahrheit leidet, hat wesentlich ihre Ursache in der vorbezeichneten Einflussnahme fremder Mächte auf die sogenannte deutsche Währung. Am Ende der Deflation steht der Zustand, den man am besten dahin fassen kann: Die letzte stabile Mark leuchtet über dem Leichenfelde der deutschen Wirtschaft.

Wie die Wohlstandslüge der Inflation, endet die Wohlstandslüge der geborgten Kaufkraft im Zusammenbruch. Von Rechts wegen!

[nächstes Kapitel: Geld]


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