Gerald Celente: Globale Daten zeigen Rezession und Kontraktion

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Von Gerald Celente

Von Japan, über Europa und die Vereinigten Staaten, bis China, werden Zentralbanker entweder aktiv indem sie ihre lahmende Wirtschaft stimulieren oder um die Welt reisen und Zinserhörungen herbeireden.

Vergangenen Dienstag genehmigte das japanische Parlament ein weiteres Gelddruck-Programm zur Wiederbelebung seiner abstürzende Wirtschaft. Nach annähernd vier Jahren messbaren Abenomics-Stimulus und fehlgeschlagener Negativzinspolitik erhöhte die japanische Regierung durch die zusätzlichen ¥ 3.3 Billionen ($ 32 Milliarden) das Schulden-/BIP-Verhältnis des Landes auf 250 Prozent – der schlimmste Wert der ganzen Welt!

In Europa schleppt sich die Wirtschaft mit 0,4 Prozent im ersten Halbjahr dahin und die Bankenkrise verschlimmert sich und in der vergangenen Woche schickte die Europäische Zentralbank weitere “wir heizen den Aktienmarkt an“-Versuchsballone gen Himmel. Deutsche Bank-Aktien sind auf Niedrigstände von 1980 gefallen und 4.000 Arbeitsplätze werden gestrichen [A.d.Ü.: inzwischen ist die Rede von bis zu 10.000], die Commerzbank gab bekannt, dass sie 9.000 Arbeitsplätze und die Dividende für 2016 streichen will, die niederländische ING streicht 4.000 Arbeitsplätze. Da die Aktienkurse europäischer Banken im laufenden Jahr um über 20 Prozent gefallen sind, sagte die EZB am Mittwoch, dass man sich kommende Woche treffen werde, um technische Änderungen an ihrem Programm der quantitativen Lockerung zu diskutieren.

Weiter gab die EZB Hinweise darauf, dass sie bis Dezember warten könnte, bis die Entscheidung darüber getroffen wird das QE-Programm über den März 2017 auszudehnen. Dies hält die Hoffnung am Leben, dass sie ihr € 80 Milliarden-Aufkaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen ausweiten könnte, welches bisher ihre Wirkung zur Erschaffung moderaten wirtschaftlichen Wachstums oder nachhaltiger Arbeitsplatzerschaffung jedoch verfehlt hat.

In den USA fluten Mitglieder der Federal Reserve den Äther mit ihrem “Zinserhörungen kommen bald“-Refrain, was dazu führt, dass die Wall Street zu 70 Prozent davon ausgeht, dass die FED die Zinsen im Dezember anheben wird (was leidlich die zweite Erhöhung seit 2006 wäre). Obwohl das Wirtschaftswachstum in den USA seit der Rezession die niedrigsten Raten seit 1949 verzeichnet, behauptet der Präsident der FED in Philadelphia, Patrick Harker, dass es der US-Wirtschaft “recht gut“ geht, während der Präsident der Boston-FED, Eric Rosengren, mystisch erklärt, Zinserhörungen würden eine Rezession vermeiden!

Überall im globalen ökonomischen Spektrum zeigen die Daten auf Rezession und Kontraktion. So berichtete beispielsweise China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt, am Dienstag, dass die eigenen Exporte um 10 Prozent und die Importe um 1,9 Prozent gefallen seien. Trotz der Behauptung, dass billige Währungen den Export anheizen – wobei Chinas Yuan gegen den US-Dollar auf einem Sechsjahrestief steht -, ist es doch die schwache globale Nachfrage und nicht eine schwache Währung, welche für die schrecklichen Exportdaten verantwortlich ist. Die Welthandelsorganisation (WHO) prognostiziert für den weltweiten Handel das fünfte Jahr in Folge ein Wachstum von weniger als 3 Prozent.

Trend-Prognose:

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnte vor exzessiver Verschuldung, zumeist in Dollars, durch Unternehmen in den Schwellenmärkten. Wenn die US-Zinsen steigen und der Dollar stärker wird, werden die Währungen in den Schwellenländern schwächer; folglich erhöht sich die Rückzahlungsbelastung dramatisch. In den entwickelten Ländern treibt billiges Geld, nicht Unternehmensgewinne, die Aktienmärkte an. Ein starker Dollar wird die Goldpreise zunächst nach unten treiben. In einem Klima der Aktienmarkt-Volatilität und wachsender geopolitischer Unruhe bleiben wir jedoch bei unserer Prognose, dass Gold ein starker sicherer Hafen bleibt.

Quelle: Nachtwächter


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