Globales Finanzsystem – am Ende des Wegs angelangt – Teil 1

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Vom Bondaffen

Wann zerbricht das globale Finanzsystem so wie wir es kennen? Es ist ein schleichendes Gefühl, beinahe eine unbestimmte Sehnsucht und eine intuitive Sicherheit, die immer stärker wird. Zumindest geht es mir so. Letztendlich ist es keine Frage des „ob“, sondern des „wann“. Und wir dürfen gespannt sein, „wie“ es geschieht.

Die Verzögerungstaktik ist schon seit Jahren erkennbar

Das „wann“ verzögert sich seit acht Jahren. Seit dem Jahr 2008, Jahr um Jahr, Monat für Monat und Tag für Tag. Mit der Finanzkrise 2008 und dem Lehman Brother’s Zusammenbruch wäre es beinahe soweit gewesen. Aber die Finanzwelt und die Politiker schrien Hand in Hand nach Hilfe, denn es sollte nicht untergehen was zum Untergehen verdammt war. Milliarden waren es damals keine mehr, es sind Billionen US-Dollar gewesen, die die internationalen Zentralbanken in das Geldsystem gepumpt haben.

Der amerikanische Bestsellerauto David Wilcock schreibt in seinem Buch “Der Synchronizitäts-Schlüssel” aus dem Jahr 2013, daß allein die amerikanische Zentralbank FED sagenhafte 26 (!) Billionen US-Dollar in die Geldmärkte geschleust hat um diese zu stabilisieren. Diesem Geld steht keine Leistung, z.B. in Form von Arbeit gegenüber, dieses Geld ging sogar am Volk vorüber. Es wurde einfach „aus der Luft“ erzeugt.

Ein Druck aufs Knöpfchen (hatte) genügt und irgendein Supercomputer erzeugt Geld im Wert von 26.000.000.000.000 USD. Zum Vergleich: die aktuelle Staatsverschuldung der USA liegt bei knapp 19.441.000.000.000 USD. Das jährliche Bruttoinlandsprodukt dieser verschwenderischsten und gierigsten Nation auf diesem Planeten liegt bei 18.600.000.000.000 USD, bei nur 319 Millionen Einwohnern.

Wenn Wilcocks Zahl stimmt, dann hat man mit einem Knopfdruck deutlich mehr als ein jährliches USA-Bruttoinlandsprodukt oder die Summe der US-Schulden seit dem Jahr 1913 (Jahr der FED-Gründung) erzeugt. Die Welt ist aus den Fugen geraten.

„Morgen, morgen, nur nicht heute“

Am Ende des Ende des Wegs heißt angekommen zu sein. Es geht nicht mehr weiter. Mancher Wandersmann wundert sich, wenn er auf seinem zurückgelegten Weg um die Ecke biegt und das Ziel ist erreicht. Man blickt zurück auf die lange Wegstrecke die man gegangen ist. Man hat gehofft, weil es so schön war, daß es noch ewig so weiter gehen würde. „Morgen, morgen, nur nicht heute“, mit dieser Devise rettet sich das Weltfinanzsystem von Tag zu Tag.

Die Zentralbankluftplauderer erzeugen weiter Zentralbankluftgeld

„At the end of the line“ des amerikanischen Finanzsystems und Gelddenkens erwartet uns alle die Auflösung des Luftgeldsystems. Die beteiligten Zentralbank(rott)akrobaten in ihren gläsernen Luftschlössern zeigen uns seit Jahren, wie sie das System am Leben erhalten. Mit noch mehr Luftgeld, daß es zu Null Prozent Zinsen gibt. Anders geht es nicht mehr, eine andere Lösung gibt es nicht, denn Zinssätze weit jenseits der ein oder zwei Prozent jährlich würden die Staatshaushalte mitsamt der überbordenden Staatsverschuldung schnurstracks in den Ruin führen.

Man blickt zurück auf den Weg den man gegangen ist und erblickt niedrigste Zinsen, sogar Null-Prozent-Niveaus und Negativzinsen für die wichtigsten globalen Staatsanleihenmärkte und muß erkennen, daß die Zentralbanken einfach nichts anderes in petto haben. Die ganze Zeit über, letztendlich jahrzehntelang, taten sie nichts anderes als Luftgeld zu erzeugen. „Money for nothing“, oder besser gesagt „Money from nothing“. All dieses Geld ist die pure, die einhundertprozentige “Wertillusion”.

Die Menschen glauben daran. Sie glauben, daß Ihre Guthabenkonten und ihr Bargeld „Wert“ hätten und “sicher” seien. Jahrzehntelang (eigentlich seit Gründung der FED im Jahr 1913) sind die Menschen dieser Illusion aufgesessen und bei der baldigen Auflösung der Illusion wird abgerechnet. Welchen Wert hat 1 EURO? Welchen Wert hat 1 US-Dollar? Alles eine Frage des Glaubens, und vor allem des Vertrauens.

Wie werden die Menschen reagieren, wenn sich ihr Erspartes in Luft auflöst?

Es ist erstaunlich, wie sich dieses System gehalten hat. Natürlich haben die ausführenden Soziopathen an den Schalthebeln einen Plan für ein weiterführendes Finanzsystem. Ganz klar, daß sie damit die vollständige Kontrolle über die Menschen/Menschheit erlangen wollen. Es sollte nicht mehr gelingen, denn crasht das globale Finanzsystem, werden die enteigneten Bürger mit den Verantwortlichen ein Hühnchen rupfen wollen. Es ist mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen zu rechnen. Es gilt in vielerlei Hinsicht vorbereitet zu sein. Ein neuer Weg tut sich auf, der gegangen werden muß.

Der große Stillstand an den Märkten

Das letzte Stück Weg an den Finanzmärkten scheint gemächlicher Natur zu sein. Beim Blick auf die Zinsmärkte sehe ich einen gewissen Stillstand bei den Entwicklungen. Wie tief können Negativzinsen gehen? Welche Ziele sind erreichbar? Eine zehnjährige deutsche Bundesanleihe „rentiert“ im Moment bei –0,10% Negativrendite. Definitiv ein Draufzahlgeschäft für jeden Anleger. Kann es noch tiefer gehen? Vielleicht auf –0,5% oder gar –1,0% Negativrendite? Hält das Finanzsystem das aus?

Oder noch schlimmer. Wenn eine zehnjährige amerikanische Staatsanleihe bei Null Prozent rentiert (aktuell sind es +1,60%), ist das dann noch verkraftbar oder bedeutet das „Systemexitus“? Warum gehen die Märkte diesen Weg nicht? Wissen die Zentralbanker, was dann passieren wird? Haben Sie Simulationen für diesen Fall? Werden Sie sich trauen, allen voran die EZB, den Weg „weiter steigender Negativzinsen“ zu gehen. Was würde passieren, wenn die EZB die Leitzinsen (hier Hauptrefinanzierungssatz) von aktuell NULL auf –1.0% oder –1,5% drückt? Hält das System das aus?

Die Zinsmärkte

Im Moment halten die Rentenmärkte ruhig. „Auffallend ruhig“ möchte man sagen. Seit Ende Juni 2016 sieht man wenig Bewegung (z.B. deutscher Bund-Future) in den Märkten. Die Renditen für Staatsanleihen aus der Eurozone haben sich angeglichen bzw. sind näher an das deutsche Niveau herangerückt, Aber wer es bis jetzt noch nicht geschafft hat (gerade wie Italien, Spanien und Portugal) hat ein Problem. Es scheint die berüchtigte Ruhe vor dem Sturm zu sein.

Die Aktienmärkte

Die Aktienmärkte sind schon vorsichtig geworden, das aktuelle Zinsniveau scheinen sie noch auszuhalten. Haben die „verbliebenen“ Aktienanleger angesichts der Lethargie an den Märkten noch Hoffnung? Ist noch genug oder neuer Optimismus für steigende Kurse oder gar Höhenflüge da? Ich sehe keinen. Der DAX (10.600 Punkte), der amerikanische S&P500 (2.170 Punkte) oder der chinesische Shanghai Composite (3.100 Punkte) kommen nicht mehr weg vom Fleck. Was ist da los? Sind die Anleger in eine Depression verfallen? Schon wieder diese verhängnisvolle Ruhe vor dem Sturm. Über Aktienmarktbewegungen zu schreiben macht keinen richtigen Spaß mehr.

Die Devisenmärkte – EURUSD

Seit Februar 2015 schwankt die EURO/US-Dollar-Bewegung zwischen 1,05 und 1,15 USD pro EURO. Der EURO macht keine Schlagzeilen mehr, weder positive noch negative. Das gibt dem Großteil der Anleger eine gewisse Sicherheit. Und den Marktrisikomessungssystemen ebenfalls.

Nur merkwürdig ist diese Bewegung durchaus, vor allem über den relativ langen Zeitraum. 1 USD für 1 EURO wäre eine Hausnummer gewesen und die Spekulantenschar hätte das sicherlich gewollt. Vor allem, wenn man von ursprünglichen Notierungen von 1,40 USD (Mai 2014) kommt. Aber es ist nicht passiert. Oder wurde es von Marktregulierungsmechanismen nicht zugelassen? Noch einmal: merkwürdig ist diese Bewegung allemal, man darf mißtrauisch sein.

Der japanische Yen

Wenn es brenzlig wird im „globalen Finanzverbund“ darf eine Währung wie der japanische Yen neue Höhen erklimmen. In absoluten Zahlen heißt das niedrigere Notierungen wie 100 Yen für einen US-Dollar oder 115 Yen für einen EURO. Was die EURO/YEN-Bewegung angeht gibt es von der Zinsseite her keine Gründe, was einen Währungsanstieg rechtfertigt. Warum soll eine Währung, für die man keinen Zins bekommt, gegen eine andere Währung steigen, für die man ebenfalls keinen Zins bekommt?

Die wirklichen Gründe sind woanders zu suchen, aber es muß auf gravierende Ursachen zurückzuführen sein, die nach einem (Wert-)Ausgleich und einer Angleichung verlangten. Welche Geldströme haben den Anstieg des Yen veranlaßt? Wer hat diese unglaublichen Währungsgewinne eingesackt? Zumindest scheint jetzt Ruhe eingekehrt zu sein und vielleicht wird es genauso langweilig und ruhig wie an den Renten- und Aktienmärkten.

Keine Panik auf der Devisenseite – das System muß fortbestehen

Bis Mitte Januar 2016 hatte der russische Rubel ein Abwertungsproblem gegenüber dem USD. Bei 83 RUB für einen Grennback war dann aber Schluß. Aktuell beträgt die Rubelnotierung 65 RUB für einen USD und das schon seit Mai 2016. Was für eine wundersame Beruhigung. Woher kommt’s? Trotz der aktuellen politischen Wirren in der Türkei (samt Putschversuch) gibt es für einen US-Dollar 2,96 türkische Lira. Im August 2015 war man genauso weit. Trotz aller Krisen hat sich nichts geändert. Das ist merkwürdig. Das ist weder Stärke noch Schwäche, weder Fisch noch Fleisch.

Der Rohölpreis

Wer die globalen Geldströme gewissenhaft (zum eigenen Vorteil) steuern will, kommt am Rohölpreis nicht vorbei. Schließlich geht es darum, die Ölförderer nicht zu ruinieren und sie weiter fördern zu lassen. Gleichzeitig hält man sie geldtechnisch an der kurzen Leine, die Zeiten des überbordenden Luxus, den Barrelpreise von über 120 US-Dollar vor gut zwei Jahren möglich machten, sind vorbei. Die Ölförderer im Mittleren Osten, in Südamerika und in Rußland müssen damit klar kommen.

Ernüchterung tritt an, wenn man sich im Glauben an ewig steigende Ölpreise im Größenwahn hemmungslos und maßlos verschuldet hat. Bei einem Preis von 50 USD für die qualitativ hochwertige Ölsorte Brent ziehen die Marktmacher die Zügel an. Alle anderen, qualitativ minderwertigeren Sorten bringen sowieso weniger US-Dollar in den Geldbeutel.

Die ölhungrigen Japaner freut das übrigens, schließlich wird die Ölrechnung aufgrund des starken Yen nicht ganz so hoch. Der Ölpreis wäre sozusagen eine der optimalen finanziellen Massenvernichtungswaffen. Allerdings mehr auf die direkte und für jedermann verständliche Art. Bei Finanzderivaten tut sich der Otto Normalbürger verständlicherweise in der Beurteilung schwer. 50 USD für das Barrel, das scheint im Moment die „langweilige obere Begrenzung“ des Ölpreises zu sein. Oder steckt mehr dahinter?

Quelle: Der Bondaffe


Kapitalfehler
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GOLD! SILBER! JETZT!
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