Interessante These: Wie es zum Lehman-Brothers-Crash gekommen sein soll

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Von Hadmut Danisch

Ihr könnt Euch doch sicherlich noch an die Lehman-Brothers-Pleite und die zugehörige Finanzkrise erinnern, als da so richtig Geld verloren ging und ganz viele Leute Job und Wohnung verloren und auf der Straße landeten. Ein Leser wies mich auf die angebliche Ursache hin.

Man hat mir eine Doppelseite aus dem Buch “Dead Bank Walking: Wie Lehman Brothers zusammenbrach (Wirtschaft/Management)” ISBN-13: 978-3455501568 geschickt. Nun weiß ich nicht, wie seriös das Buch ist, und auch nicht, was auf den anderen Seiten steht.

Aber die Doppelseite 16/17 hat es in sich. Da nämlich wird beschrieben, dass Präsident Bill Clinton 1999 die Aufhebung des Glass-Steagall-Gesetzes unterschrieben hat, bei dem Einlagen-/Kreditbanken und Wertpapierbanken getrennt sein mussten.

Das sei so gekommen:

1993 habe Clinton Roberta Achtenberg, eine bis dahin unbedeutende kleine Politikerin, zur Direktorin im Ministerium für Wohnen und Städteplanung berufen. Senator Jesse Helms habe sie später als „verfluchte Lesbierin” bezeichnet.

Die nun nämlich habe einen der Hauptgründe dafür, dass Banken Mittellosen kein Geld leihen wollten, im Rassismus gesehen.

In der Folgezeit habe Achtenberg die Banken massiv und mit allen Mitteln unter Druck gesetzt, auch solchen Leuten Kredite zu gewähren, die sich die Kredite gar nicht leisten konnten. Deshalb seinen zwischen 1993 und 1999 etwa zwei Millionen Leute zu Hauseigentümern geworden, die das eigentlich nicht bezahlen konnten. Damit das so ist, habe sie ein landesweites Netzwerk aus „Vollzugsbüros” gebildet, in dem Ermittler und Staatsanwälte gegen Banken vorgingen, die sich bei der Kreditvergabe „diskriminierend” verhielten, und Millionenbußgelder verhängten.

Die Folge war, dass die Banken gezwungenermaßen Tausende von Krediten ohne Eigenkapital vergeben hätten. Da wurden die Kredite massenhaft an Leute rausgehauen, die nicht kreditwürdig waren. Das Prinzip sei das Werk von Clintons Demokraten.

In der zweiten Hälfte der Neunziger Jahre hätte das sogar noch funktioniert, weil die Konjunktur gut lief. Die Preise stiegen, Hypothekenausfälle gab es kaum, und Eigenkapital kam immer mehr aus der Mode.

Dadurch gab es aber immer mehr Spannungen zwischen Bankenvertretern und Achtenberg, aber Clinton habe sie geschützt, weil er ja die Stimmen von Schwarzen und Hispanics haben wollte, die durch ihn zu Hausbesitzern geworden sind. Als Ausgleich dafür habe er die Banker dann vom Glass-Steagall-Gesetz befreit…

Und dann weiß ich nicht weiter, weil das auf der nächsten Seite steht, die ich nicht habe.

Irgendwie ist das dann halt schief gegangen.

Wisst Ihr, woran mich das so verblüffend erinnert?

An die Universitätspolitik von Obama.

Da passiert genau das gleiche nochmal. Auch da werden immer mehr Leute in ein Studium gedrückt, die sich das – intellektuell – nicht leisten können. Quasi eine akademische Hypothek ohne geistiges Eigenkapital.

Und irgendwann kommen dann die Schulden, in diesem Fall die Ausbildungsschulden, denen kein entsprechendes Einkommen gegenübersteht.

Ein zentraler Unterschied ist aber der:

Hypothekenschulden kann man in den USA leicht loswerden, weil sie am Grundstück und nicht an der Person hängen. Man kann einfach ausziehen, den Hausschlüssel bei der Bank einwerfen, und das war’s. Man ist dann zwar das Haus, aber auch die Schulden los.

Bei Ausbildungsschulden ist das anders. Die wird man auch in der Privatinsolvenz nicht los, aus denen kommt man nie wieder raus, wenn man sie nicht abbezahlt.

Deshalb war ja meine Prognose, dass nach Dotcom- und Immobilienblase die Universitätsblase platzt. In Neuseeland nehmen sie Leute schon fest, die ihre Studienschulden nicht zurückgezahlt haben.

Es wäre insofern bemerkenswert, weil dann mit Immobilien- und Ausbildungsblase zweimal der gleiche Fehler im Namen des Antirassismus gemacht wurde. Beidesmal von der Partei der Demokraten.

Mal sehen, was Hillary Clinton dann noch bringt.

Quelle: Hadmut Danisch


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