Internationale Finanzmärkte – Schockmanagement ist gefragt

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Die Zeiten ändern sich schnell

Wir stürmen geradezu auf eine neue Ära des Geldwesens zu. Aber nicht nur des Geldwesens, auch der Gesellschaft, der Politik und der Eliten. Altes wird vergehen, Neues wird kommen. Ich möchte mich auf die Finanzmärkte beschränken.

US-Dollar und Euro werden vergehen, die so genannten „internationalen Finanzmärkte“ werden sich auflösen. Es ist vollkommen klar und es ist nicht zu übersehen. Ein auf Schulden basiertes Geldwesen wie das unsere, daß immer nur durch neue „Geldspritzen der Zentralbanken“ am Leben zu erhalten ist, die sich beim Eintritt in den Geldkreislauf als „Schulden manifestieren“, muß irgendwann zusammenkrachen. Wir sind kurz davor.

Was taugen die Sicherungssysteme der Finanzindustrie?

Besorgte Sparer und Kontogeldinhaber werden mit dem Einlagensicherungsfonds und Einlagensicherungsgesetzen beruhigt. Aber wer glaubt schon noch, daß das Geld auf der Bank absolut sicher ist? Sicher ist nur, daß es eines Tages, und zwar schlagartig (das ist dem System geschuldet) verschwinden wird.

Es wird ein Ereignis geben, daß SCHOCKWELLEN an den Finanzmärkten verursacht und diese SCHOCKWELLEN werden die Märkte in die Knie zwingen. Was passiert, wenn es einen terroristischen Anschlag auf ein Börsengebäude geben wird? Vielleicht auf die Wall Street selbst? Auf die Handels- und Tradingräume mit den vielen Computern und Handelssystemen? Wie werden sich selbständig agierende mathematische Handelsalgorithmen „benehmen“, wenn diese ohne Kontrolle durch die elektronischen Finanzmärkte vagabundieren?

Und erst die menschlichen Panikreaktionen. Viele Verkäufer treffen auf wenige oder gar keine Käufer. Selbst hartgesottene Käufer warten bis der Markt „ganz unten“ ist und schlagen dann zu. In das gerne zitierte „fallende Messer“ greift kein Hartgesottener.

No Risk, no Chance

Die Banken und Kapitalanlagegesellschaften, alles was wichtig und systemrelevant in der Finanzindustrie ist, haben Risikomessungssysteme. Besser gesagt Risikomanagementsysteme. Sie messen Risiko, wandeln es zum Vergleich mit anderen Risiken in Zahlen um und tun doch…. nichts! Man sagt, man würde „Risiko managen“, was meistens heißt, das es beim Handel in „Börsenprodukten“ etwas restriktiver zugeht und die Geldmanager diszipliniert werden müssen.

Will grob gesagt heißen: die Herren und Damen Fondsmanager/innen dürfen nicht alles machen, was sich in ihren Phantasien zur Steigerung der Performance abspielt. RISIKOMANAGEMENT ist im übrigen ein absolut falscher Begriff, denn dem müßte ein „CHANCENMANAGEMENT“ gegenüber stehen. In welcher Firma gibt es ein Chancenmanagement? Ich kenne keine.

Risikomanagement = Beruhigungsmanagement

Risikomanagement (das sind übrigens gut bezahlte Jobs) ist definitiv out. Bankenstreßtests, wozu? Hat sich nach diversen Bankenstresstests irgendetwas an der desolaten Lage der Banken geändert? Nein, Streßtests waren nur eine Verzögerungstaktik, die Banken wanken bedrohlicher als je zuvor.

Das sind Beruhigungspillen für die institutionellen Anleger, die noch an das System glauben bzw. von ihm abhängig sind. Das Wort „Risikomanagement“ strahlt ehrfürchtige Kompetenz aus. Das heißt aber noch lange nicht, daß Katastrophen aufgehalten werden können.

Wir brauchen ein völlig neues Management für die Jetztzeit

Zeit, die Systeme umzustellen. SCHOCKMANAGEMENT IST DIE LÖSUNG! Was tun wenn USD und EUR krachen? Was tun, wenn die Zinsen schnell steigen und massive Kursverluste bei Festverzinslichen die Schulden in die Knie zwingen und beispielsweise die Lebensversicherungsgesellschaften gleich mit? Was tun, wenn die globalen Aktienmärkte den Bach hinunterrauschen?

Das muß man erkennen, das sind NOTFÄLLE (die sich dann zu KATASTROPHEN entwickeln). Aber ist die FINANZINDUSTRIE AUF NOTFÄLLE VORBEREITET? Mit einem Notfallhandbuch ist es auf jeden Fall nicht getan. SCHOCKMANAGEMENT ist gefragt, Schockmanagement ist das, was die Finanzindustrie braucht, aber nicht hat. Der Begriff „Flash-Crash“ hat sich etwas ins Hinterstübchen verzogen, ist aber immer noch da. Einem FLASH-CRASH ist absolut nur noch mit SCHOCKMANAGEMENT beizukommen, weil das Risikomanagement versagt hat.

DER EXOGENE SCHOCK

Die Trump-Wahl hat es gezeigt. An den Aktienmärkten in Asien und Europa ging es drunter und drüber. Hätten die US-Märkte an diesem Tag nicht stabil tendiert, hätte es die globalen Aktienmärkte erwischt. Es hat die Hilflosigkeit gezeigt und vor allem die Kürze der Zeit, in der die Märkte nachgegeben haben.

Die Trump-Wahl war ein leichter Vorgeschmack auf das, was die Experten gerne als „exogenen Schock“ bezeichnen. Exogene Schocks sind im Fachjargon unvorhersehbare Ereignisse, mit denen alle Arten von Wirtschaftswissenschaftlern und Börsen-TV-Profis und der Wirtschaftsminister selbst nicht gerechnet haben. Sie kommen völlig überraschend.

Das ist äußerst vorteilhaft in einer Welt, in der man schon von Geburt an „schuldig ist“. Die Wirtschafts- und Finanzprofis trifft daher keine Schuld und sie waschen konsequenterweise ihre Hände in Unschuld. Lösungen wird es keine geben, denn es gibt kein SCHOCKMANAGEMENT. Niemand traut sich ran, weil man zugeben müßte, daß das System nicht stabil ist.

Aussetzen = Aussitzen

Was gäbe es noch? Den Handel aussetzen. Das kann man als Form des SCHOCKMANAGEMENTS sehen. Im Prinzip wäre das mehr ein Hoffnungsmanagement, denn man hofft auf bessere Zeiten innerhalb kürzester Zeit. Das ist in der Regel mit riesigen, vom Steuerzahler bezahlten Finanzspritzen verbunden. Lehman-Brothers 2008 war das beste Beispiel hierfür.

Geldspritzen = Lebensverlängernde Maßnahmen

Die Rentenmärkte sind global gesehen die größten Finanzmärkte. Die Schuldenberge, die in festverzinslichen Papieren aufgehäuft wurden, dürfen nicht zusammenbrechen. Deshalb müssen diese Märkte mit allen verfügbaren Mitteln gestützt und stabilisiert werden. Nichts anderes sind die Rentenmarktaufkaufprogramme wie z.B. der Europäischen Zentralbank oder der Bank of Japan.

SCHOCKMANAGEMENT – Woher der Name kommt

Der Begriff „SCHOCKMANAGEMENT“ für die Börsen- und Finanzwirtschaft ist frei gewählt. In der Medizin versteht man unter dem Begriff Schock „ein bestehendes Missverhältnis zwischen benötigter und tatsächlich vorhandener Blutmenge in den lebenswichtigen Organen“. Das läßt sich gut auf die Börsenindustrie übertragen.

Wenn die Geldmenge (das Geld) im ersten Schritt versackt und im zweiten Schritt durch Auflösung verschwindet, bricht die Börsenindustrie mangels Liquidität (und damit der Geldkreislauf) zusammen. Unser Finanz- und Geldsystem ist schwer krank, wie ein lebender Organismus und wir alle wissen, was zum Schluß kommen wird: der Zusammenbruch, gefolgt vom exitus letalis.

Reisserische Worte vielleicht, aber…

Die im Beitrag gewählten Worte mögen etwas reißerisch klingen. Aber dahinter steckt eine Botschaft. In einer materialistischen Gesellschaft müssen Botschaften verkauft werden. „Vertriebsorientiert denken“ mögen das die einen nennen. Wenn aber eine renommierte Unternehmensberatungsgesellschaft den Begriff „SCHOCKMANAGEMENT“ in die Köpfe der Manager bringt, bekommt „SCHOCKMANAGEMENT“ einen ganz anderen Wert. Dann wird SCHOCKMANAGEMENT GELEBT.

Risikomanagementsysteme sind zweite Wahl, Notfallpläne klingen nach außen wie hausinterner Budenzauber. Deshalb darf man alle Banker, alle Anlageprofis, alle Experten, auch die Presseleute, die Aufsichtsgremien und die Politiker durchaus ernst, mit leicht auf die Seite geneigten Kopf, stirnrunzelnd mit energischem vorwurfsvollen Ton fragen:

„Waahhaaaasss, SIE haben noch KEIN Schockmanagement?“.

Ich garantiere Ihnen, die einsetzende Verblüffung wird Sie überraschen. Denn man ist nicht vorbereitet.

Quelle: Der Bondaffe


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