James Turk: Die treibende Kraft im Jahr 2017

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James Turk im Gespräch mit Eric King von King World News,
veröffentlicht am 16.01.2017


James Turk: »Es war ein ruhiger Tag hier in Europa, Eric, was aufgrund des heutigen Feiertags in den USA zu erwarten war. Dennoch haben die Edelmetalle recht gute grundlegende Stärke gezeigt, indem sie weiter gestiegen sind. Es ist immer gut einigen Schwung bei den Preisen zu sehen, selbst an ruhigen Tagen – und das haben wir heute bekommen. Gold und Silber schlossen in Europa höher und über dem Schlusskurs in New York vom Freitag.

Von ihren Tiefs im Dezember, bevor die Weihnachtszeit begann, ist Gold um $ 73 und Silber um $ 1 gestiegen. Dies sind in jedem Maßstab beeindruckende Zugewinne, besonders wenn man berücksichtigt, dass der Dollar während dieses Zeitraums stark geblieben ist. Diese jüngsten Zugewinne bei Gold und Silber schauen sogar noch besser aus, wenn man sie sich in anderen Währungen anschaut, wie beispielsweise das britische Pfund. Dies aber mag sich ändern.

Das Pfund wurde in den letzten paar Tagen ausverkauft, weil Theresa May, die britische Premierministerin morgen ihre Pläne für den Ausstieg aus der EU vorlegen wird. Der Rückgang im Pfund der letzten Tage macht daher den Eindruck eines Verkaufshöhepunktes.

Brexit

Es mag insofern eine dieser Situationen sein, in denen das alte Sprichwort greift: kaufe das Gerücht und verkaufe die Nachricht – nur anders herum. Investoren haben das Gerücht verkauft und darauf gewartet, dass die Brexit-Verhandlungsstrategie offengelegt wird. Morgen mag also der Tag sein, an welchem alle ihre Shorts abdecken und das Pfund deswegen steigt.

Ich denke das britische Pfund sollte man in den kommenden paar Tagen sehr genau beobachten, denn es mag einen Hinweis darauf geben, was am Ende der Woche geschehen wird. Herr Trumps Vereidigung könnte einen weiteren Wendepunkt darstellen, aber in diesem Fall wäre es ein Wendepunkt für den Dollar. Der Dollar ist in Erwartung niedrigerer Steuern, weniger Regulierung und einer stärkeren US-Wirtschaft gestiegen. Es steht für mich außer Zweifel, dass Herr Trump diese Versprechen einzulösen versuchen wird. Aber die Erwartungen, welche den Dollar und den US-Aktienmarkt höher getrieben haben, müssen ins rechte Licht gerückt werden.

Angesichts der außergewöhnlichen Stärke des Dollars seit seinem Wahlsieg muss die Realität der derzeitigen Position des Dollars relativ zu anderen großen Währungen an der Zeit gemessen werden, die Herr Trump brauchen wird, um all die Versprechen einzulösen und auch daran, was der Aktienmarkt insbesondere erwartet. Wir könnten also hier ein weiteres Kauf-Gerücht haben und die Nachrichten-Situation verkaufen, welche sich gegen Ende dieser Woche offenbaren wird. Es wäre der Dollar, den es zu verkaufen gilt – dieser sollte sorgfältig hinsichtlich jedweden Zeichens von Schwäche beobachtet werden.

Niemand kommt daran vorbei

Seit Herrn Trumps Wahlsieg sind die Aktienmärkte weltweit gestiegen. Der US-Markt ist trotz der Dollarstärke gestiegen. Die europäische Märkte sind dagegen gestiegen, obwohl ihre Währungen gegen den Dollar schwach waren. Hier ist eindeutig eine andere Dynamik am Werk, welche die Märkte zum Steigen veranlasst, ungeachtet der Frage wie es der Landeswährung geht. Und niemand kommt daran vorbei, jedoch scheinen alle ihn zu ignorieren: den Berg an Geldschöpfung, welcher sich seit dem Finanzzusammenbruch 2008 aufgebaut hat.

Dieses Geld hat sich auf der ganzen Welt in die Aktienmarktpreise hineingearbeitet, was uns etwas wichtiges über die Weltwährungen sagen sollte, nämlich dass die Inflation zurück ist. Ich denke, die steigende Inflation wird die große treibende Kraft sein, welche jeder im Jahr 2017 im Auge haben sollte, egal in welchem Land man lebt.

Vor Jahrzehnten bezeichnete Richard Russell dies mit einem einfachen Grundsatz zur Erklärung der Zentralbankpolitik: “Inflationiere oder stirb“. Das bedeutet, dass die Zentralbanken ihre nationalen Währungen kontinuierlich entwerten müssen, um das System anzukurbeln, damit es gerettet werden kann.

Um sich vor destruktiver Zentralbankpolitik zu schützen, welche Währungen ihre Kaufkraft verlieren lassen, müssen wir etwas Greifbares oder quasi-Greifbares besitzen. Nämlich Aktien von Unternehmen, welche ihre Gewinne mit Greifbarem machen, wie Rohstoffproduzenten, Minen und Landwirtschaftsunternehmen. Ich erwarte für diese ein großartiges Jahr 2017 und Gold und Silber wird das Rudel anführen.«

Quelle: Nachtwächter


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