Negativzinsen auf Staatsanleihen – wenn das Geldsystem verrückt spielt

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Genau das ist das Ziel der Negativzinspolitik der EZB, das steht ganz oben auf der Agenda

Wenn sich ein Staat der Eurozone verschuldet gibt es sogar noch Geld dazu. 1 Milliarde EUR nominal/formell aufnehmen, 1,05 (oder 1,005) Milliarden EUR praktisch erhalten ohne jemals Zinsen für die gesamte Laufzeit zu bezahlen. Dabei ist es unerheblich, ob für die Privatwirtschaft Kredite vergeben werden oder nicht. Das Geschwafel von „Kreditankurbelung der Wirtschaft“ ist eine Farce. Es geht nur darum, die Nationalstaaten von ihren Schuldzinszahlungen zu befreien. Das ist ein Posten, den man im jährlichen Staatshaushalt nicht mehr haben will. Auf diese hinterlistige Art kann man den Zusammensturz des Finanzsystems hinauszögern.

In diesem Szenario müssen Negativzinsen auf Guthabenkonten aller Art erhoben werden

Diese Negativzinsen für den Kunden müssen nur höher sein als der Negativzins, den die Banken bei der EZB bezahlen müssen. Nicht die Kreditkunden sorgen für die Sanierung der Bankbilanzen, es werden die Sparerkunden sein. An ihr Geld in Form von Bargeld kommen die Sparerkunden dann nicht mehr heran, ganz logisch, weil man Abhebelimits an den Geldautomaten eingeführt hat. Werden erst einmal Negativzinsen auf Einlagen erhoben, werden diese Zinssätze schnell über dem negativen Einlagensatz der Banken bei der EZB notieren.

Das Schuldsystem führt sich selbst ad absurdum

In Normalzinszeiten war der Sparer der Gläubiger der Bank, weil er geglaubt hat, daß er sein Geld von dieser zurückbekommen würde. Daher der Begriff „Gläubiger“. In der baldigen Negativzinszeit kann man den Begriff des „Gläubigers“ streichen, denn niemand glaubt mehr, daß er sein Geld jemals von der Bank zurückerhalten wird. Auf der einen Seite schuldet die Bank dem Kunden Geld. Nur wird diese Schuld durch Negativzinsen auf Einlagen aller Art von selbst abgetragen. Die Bank entschuldet sich, weil der Kunde nicht mehr an sein Geld heran kann. Das Guthabengeld des Kunden löst sich schrittweise in Luft auf.

Den „normalen Kreditnehmer“ bei der Bank wird man davon nicht profitieren lassen

Der zahlt weiterhin einen positiven Kreditzins. Der „normale Kreditnehmer“ wird kein Geld in Form eines Negativzinses erhalten. Das bleibt den Eurostaaten (Nationalstaaten) vorbehalten, denn nur deren Schulden sind „wirklich sicher“. Die Nationalstaaten genießen dann “Top-Bonitäten” und niemand anders als die EZB sichert diese “Top-Bonitäten” über kleine Umwege ab. Sie macht das jetzt schon, 80 Milliarden EUR Rentenmarktunterstützung monatlich bis März 2017 sind garantiert. So wird “1a Top-Bonität” garantiert. Seine eigene, aber schlechte Bonität (die Banken biegen das schon hin, wenn nicht, gibt es eine Richtlinie wie z.B. eine noch fiktive “Immobilien-Bonitätsrichtlinie”) wird dem Kunden zum Verhängnis. In einem Alptraumszenario zahlt der Bankkreditkunde 5% Zinsen im Jahr für seinen Kredit, während man dem Einlagenkunden für sein Tagesgeld 5% abknöpft (das ist ein übertriebenes Beispiel, soll aber nur die Möglichkeiten aufzeigen). Mit diesem hinterlistigen Szenario hofft man die Banken retten zu können.

Die Zeit läuft ab

Daher erscheint es nur ratsam, das eigene Geld diesem Kreislauf zu entziehen, sprich dem Kontengeldkreislauf. Das ist auch der Grund, warum die Banken und Politiker ganz erpicht darauf sind, ein Bargeldverbot einzuführen. Bargeld entzieht sich diesem Kreislauf. In der letzten Phase geht es nicht mehr darum, Bankzinsen für seine Guthabengelder zu erwirtschaften. Außerste Priorität hat daher die Werterhaltung und Sicherstellung des eigenen Geldes. Unter dem Kopfkissen ist es augenblicklich sicherer als auf der Bank. Sollte ein bekannte große deutsche Bank bald crashen ist es zu spät, die Zeit ist dann abgelaufen. Denn die Banken sind ihrem wahren Geschäftszweck schon lange entrückt. Jetzt werden sie verrückt, das kann man bald und jederzeit mit Negativzinsen (verschiedenster Art) machen.

Quelle: Der Bondaffe


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