Ron Paul: Um “Amerika wieder großartig zu machen“ – Schafft die FED ab!

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Von Ron Paul

Der ehemalige Präsident der Federal Reserve Bank in Dallas, Richard Fisher, hielt kürzlich eine Rede und identifizierte die lockere Geld- und Niedrigzinspolitik als Quelle der öffentlichen Wut, welche Donald Trump ins Weiße Haus gebracht hat. Herr Fisher hat in jedem Fall Recht, die FED-Politik hat den Mittelstand “auf die Palme gebracht“. Das Problem ist aber nicht die FED-Politik, sondern das von einer geheimnistuerischen Zentralbank verwaltete System der Fiat-Währungen höchstselbst.

Die durch die Federal Reserve generierten Zuwächse der Geldmenge verursachen wirtschaftliche Ungleichheit. Der Grund dafür ist, dass wenn die FED die Geldmenge erhöht, dann sind gut situierte Investoren und andere innerhalb der Vetternwirtschaft die ersten Empfänger des neuen Geldes. Diese wirtschaftlichen Eliten erfreuen sich eines Zuwachses ihrer Kaufkraft, bevor die inflationäre Politik der FED zu flächendeckenden Preiserhöhungen führt. So gibt ihnen dies einen Schub in Sachen Lebensstandard.

Bis die erhöhte Geldmenge im Mittelstand und bei den Arbeitern Amerikas ankommt, wurde die Wirtschaft bereits von Inflation heimgesucht. Die meisten Durchschnittsamerikaner können also dabei zusehen, wie sich ihr Lebensstandard aufgrund der von der FED verursachten Zunahme der Geldmenge verschlechtert.

Einige Verteidiger der FED behaupten, dass Inflation keinen negativen Effekt auf den Lebensstandard habe, weil die Preiserhöhungen den Lohnerhöhungen entsprechen. Diese Behauptung lässt die Tatsache außer Acht, dass die Auswirkungen der Handlungen der FED davon abhängen, wie einzelne Menschen auf sie reagieren.

Historisch gesehen verursacht eine Erhöhung der Geldmenge nicht nur einen generellen Preisanstieg, sie verursacht auch Geldflüsse in spezielle Bereiche, wodurch eine Blase geschaffen wird, welche für Investoren und Arbeiter in diesen Bereichen einen (temporären) Anstieg ihrer Einkommen bewirkt. Derweil sind Arbeiter und Investoren in nicht von der FED angeschobenen Bereichen mit einer Senkung ihrer Kaufkraft und folglich ihres Lebensstandards konfrontiert.

Anpassungen einer “auf Regeln basierenden“ Geldpolitik werden das Problem der durch die FED erschaffenen Blasen, Booms und Busts nicht verhindern, denn der Kongress kann keine Regel dafür festlegen, wie einzelne Menschen auf die Politik der FED reagieren. Der einzige Weg den Boom-und-Bust-Zyklus auszuschließen, ist der FED die Macht zu nehmen die Geldmenge zu erhöhen und die Zinsen zu manipulieren.

Da die Handlungen der FED den Blick auf wirtschaftliche Rahmenbedingungen für Investoren, Unternehmer und Arbeiter stören, sind die durch die FED erschaffenen Booms nicht nachhaltig. Letztlich werden sie von der Realität eingeholt, die Blasen platzen und die Wirtschaft fällt in die Rezession.

Wenn es zum Crash kommt, dann ist das Beste was der Kongress und die FED tun können, ihn seinen Verlauf nehmen zu lassen. Rezessionen sind der Weg der Wirtschaft die durch die FED geschaffenen Störungen zu bereinigen. Natürlich weigern sich der Kongress und die FED dies zu tun. Stattdessen beginnen sie den ganzen Zyklus mit einer weiteren Runde der Geldschöpfung, zusätzlicher Kaufanreize und Bailouts für Unternehmen wieder von vorn.

Einige progressive Ökonomen nehmen zur Kenntnis wie die FED wirtschaftliche Ungleichheit verursacht und so die durchschnittlichen Amerikaner schädigt. Diese Progressiven unterstützen unbefristet niedrige Zinsen und Geldschöpfung. Diese sogenannten Helden der Arbeit ignorieren dabei, wie allein der Akt der Geldschöpfung bereits wirtschaftliches Ungleichgewicht verursacht. Längere Perioden der lockeren Geldpolitik bedeuten längere und schmerzhaftere Rezessionen.

Der neu gewählte Präsident Donald Trump hat erkannt, dass, während sein Unternehmen von niedrigen Zinsen profitiert, die Politik der FED den meisten Amerikanern schadet. Während seines Wahlkampfs hat Herr Trump versprochen die Auditierung der FED Teil seiner 100-Tage-Agenda zu machen. Leider hat der designierte Präsident Trump seit der Wahl keinerlei Aussagen hinsichtlich der Geldpolitik oder der Auditierung der FED gemacht. Jene von uns, die verstehen, dass die Änderung der Geldpolitik der Schlüssel dazu ist Amerika wieder großartig zu machen, müssen ihre Anstrengungen verdoppeln den Kongress und den neuen Präsidenten davon zu überzeugen, die Federal Reserve zu auditieren – und sie dann abzuschaffen.

Quelle: Nachtwächter


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3 KOMMENTARE

  1. Um das FED-Wanzenkarussel zu stoppen wird man wohl nicht umhinkommen,
    alle Juden einzusammeln um sie im Norden Alaskas wieder anzusiedeln.

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