Sind die Zentralbanken an ihrem bitteren Ende angekommen?

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Von Martin Armstrong

Die Zentralbanker sitzen gerade ziemlich in der Falle. Sie können ihre Politik nicht mehr rückgängig machen, was bedeutet, dass sie ihr Versagen zugeben müssen. Deshalb ist Yellen auch nicht allzu erpicht auf negative Zinsen und hält sich lieber an die Sichtweise, dass die Raten sich wieder normalisieren (also höher gehen) müssen.

Das ist weitaus ernster als es wirkt. Selbst die Ankündigung, sich von den negativen Raten zu verabschieden heisst, dass sie zugeben müssen, ihre Keynsianische/Marxistische Wirtschaftslehre hat völlig versagt und damit auch ihr Sozialismus, der auf voll dem Prinzip beruht, dass die Regierung die Wirtschaft tatsächlich erfolgreich dirigieren kann. Das ist auch die wirkliche Frage, die sich bei den amerikanischen Präsidentschaftswahlen stellt, allerdings will sie niemand in der Weise formulieren. Hillary predigt noch immer dieselbe gescheiterte sozialistische Agenda, als könnte die Regierung irgendwas anderes zustande bringen als jene anzugreifen, die mehr Geld verdienen als Kaiser Maximus, und so zu tun, als würden sie es dann jenen geben, die weniger zustande bringen.

Kurz bevor Paul Volcker Chef der FED wurde (6. August 1979 – 11. August 1987), veröffentlichte er 1978 seine Abhandlung Rediscovery of the Business Cycle [Wiederentdeckung des Wirtschaftszyklus, d.R.]. Wenn man bei Google nach diesem Buch sucht, dann kommt als erster Treffer unsere Seite. Man kann gebrauchte Kopien des Buches ab 500 Dollar finden. Warum ist das Buch aber so selten? Weil Volcker – bevor er die FED übernahm – die Wahrheit sagte:

„Die Wiederentdeckung des Wirtschaftszyklus – es ist ein Zeichen seiner Zeit. Vor gerade einmal einem Jahrzehnt, das heute nicht mehr als eine unschuldige Ära erscheint, wurde die ‚Neue Ökonomie‘ zur allgemeinen Orthodoxie. Ihre grundlegende Lehre, die in vielen Reden mit ähnlich einfachen Worten umschrieben wird, wurde von seinen bekanntesten Vertretern beschrieben als ‚die Überzeugung, dass Wirtschaftszyklen nicht unabwendbar sind, dass die Regierungspolitik die Wirtschaft auf einem engen Pfad des dauerhaften realen Wachstums und einer dauerhaften Arbeitslosenrate halten kann und sollte.“

In dieser „Neuen Ökonomie“ ging es nur darum, dass die Regierung die Wirtschaft nach Belieben kontrollieren und manipulieren kann. Selbst Larry Summers, der Vater der Negativzinsen, gab öffentlich zu, dass die Regierung wirtschaftliche Abkühlungen nicht prognostizieren kann. Stillschweigend gibt also auch er zu, dass die „neue Ökonomie“ gescheitert ist, und dass seine negtativen Zinsen die Pensionäre haben pleite gehen lasen, und dass die Regierung ihre Schulden wie noch nie zuvor abschreiben konnte. Summers hat die Gesellschaft über die Klippe gestossen.

Das Rätsel, in dem wir uns heute widerfinden wird demnächst von den Zentralbankern der Welt diskutiert, wenn sie beim Jahrestreffen der US FED in Jackson Hole in Wyoming zusammenkommen, aber alles was sie tun können ist zu hoffen, dass etwas passiert, was sie retten wird.

Europäische Regierungen beginnen langsam damit, sich von der durch Angela Merkel Austerität zu verabschieden, die das wirtschaftliche Wachstum unterdrückt und eine Depression erzeugt hat, und was exakt gleich aussieht wie die in den 1930ern. Das Erzeugen einer absichtlichen Deflation war was Deutschland damals gemacht hat, weil sie die Gründe der deutschen Hyperinflation in den 1920ern fehlinterpretierten. Das Ausbleiben einer wirtschaftlichen Erholung in Europa und Japan heute, während die Vereinigten Staaten den Hüpfer einer toten Katze vollziehen, hat die Regierungen dazu verführt politisch darauf zu bestehen, dass die Zentralbanken weiterhin ihre Konjunkturmassnahmen aufrechterhalten und ausdehnen.

Es ist klar, die Zentralbanken befinden sich in Panik. Jeder blickt auf sie, als wären sie Wirtschaftsmagier und die Verschiebung an politischer Verantwortung hat sie dramatisch überfordert. Wie wissen alle nur zu gut, dass ernsthafte strukturelle Reformen notwendig sind. Allerings dürfen die Zentralbanker ihre Keynsianische/Marxistische Politik nicht aufgeben, die Volcker als „neue Ökonomie“ bezeichnete und die von Larry Summers in die negativen Zinsen getrieben wurden. Sie sind nun gefangen und können ihre Politik nicht verändern, ohne gleichzeitig das Signal auszusenden, dass sie versagt haben.

Die große Angst liegt im Zusammenbruch des Vertrauens, genau das aber liegt inzwischen im Bereich des Möglichen. Die Zentralbanker wachen schweissgebadet auf und haben Angst, dass der Vorhang weggezogen wird und die Welt dann sieht, dass da gar keine Magier sind.

Sie zittern bei ihren Entscheidungen vor der Marktsensibilität gegenüber jeder Erwartungsänderung dessen was sie als nächstes machen könnten. Sie haben die Macht eines Halbgottes errungen und nun leben sie in Angst, dass jemand sehen könnte, wie verwirrt und machtlos sie sind. Es geht also darum, dass die politischen Entscheider unfähig sind, ihr völliges, allumfassendes Versagen zuzugeben. Das ist die Grundlage, auf der ein Phasenübergang stattfinden kann. Begreift die Mehrheit erst einmal, dass die Zentralbanker nicht viel mehr als Betrüger sind, dann wird es eine Stampede geben in Richtung privater Tauschwerte.

Quelle: Inselpresse


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