Sprengt Italien die Währungsunion?

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Von Marco Maier

Italien dürfte zum neuen Griechenland werden. Die Wirtschaft darbt, die Banken sind im Krisenmodus und der Staatshaushalt ist marode. Eine sehr schlechte Mischung, die den Euro sprengen könnte.

Gegen die Krise in Griechenland ist das, was der Eurozone mit Italien erwartet, eine Lappalie. Auch wenn derzeit noch Frankreich und Italien darüber wetteifern, wer zuerst implodiert, sieht es derzeit für die „Spaghettis“ deutlich schlechter als als für die „Froschis“. Als drittgrößte Volkswirtschaft in der Eurozone hat Italien ein wirkliches Potential dafür, diese endgültig zu sprengen.

Denn die nun seit Jahren anhaltende Rezession samt der Abwanderung von mehr und mehr Unternehmen macht einerseits den Banken zu schaffen, die mit immer mehr faulen Krediten konfrontiert sind – andererseits jedoch auch dem italienischen Staat, der so in Sachen Steuereinnahmen Probleme hat und zudem höhere Sozialausgaben aufwenden muss.

Die Arbeitslosigkeit in Italien kennt derzeit nur eine Richtung: und zwar nach oben. Dasselbe gilt für die Staatsverschuldung, die inzwischen bereits mit 135 Prozent der Wirtschaftsleistung nur noch mit Griechenland „konkurriert“. Dabei hatte Rom – im Gegensatz zu vielen anderen Euro-Staaten – bislang noch kaum Gelder zur „Bankenrettung“ aufwenden müssen. Doch das marode Bankensystem wird ohne Finanzhilfen kollabieren, was jedoch gegen die neuen Regeln der EU ist, die einen Bail-out verbieten.

Egal was nun seitens der EU selbst und der führenden Eurozonen-Länder Deutschland und Frankreich gemacht wird: So oder so wird diese Krisensituation eskalieren. Auf die Einhaltung der Regeln werden sie nicht pochen können, ohne einen direkten Kollaps Italiens heraufzubeschwören – doch wenn die ganzen Regeln ständig gebrochen werden, welchen Wert haben diese dann überhaupt noch?

Diese Währungsunion ist zum scheitern verurteilt, weil sie schon massive Konstruktionsfehler beinhaltet. Was Griechenland (noch) nicht schaffte, werden Italien oder auch Frankreich ganz gewiss erreichen: ein Systemversagen. Eine Währungsunion auf politischer und nicht auf wirtschaftlicher und finanzieller Basis zu erstellen, war ein gewaltiger Fehler. Ausbaden dürfen dieses Totalversagen der Eurokraten-Politiker jedoch die Menschen in der Eurozone.

Quelle: Contra-Magazin


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