Strafzinsen auf Bankeinlagen im schnellen Anmarsch – Wenn die Masse der Geldanleger mit Negativzinsen belastet wird

0
236

Die DWN – DEUTSCHE WIRTSCHAFTS NACHRICHTEN berichten am 10.08.2016 in einem Betrag „Raiffeisenbank verlangt erstmals Strafzinsen von Privatkunden“ über die Einführung von Negativzinsen der Raiffeisenbank in Gmund am Tegernsee ab September 2016 für Privatkunden über 100.000 EUR.


Wie hier schon lange vorhergesagt und prognostiziert. Jetzt wird es Wirklichkeit. Der Strafzins kommt. Egal ob als Zins oder Gebühr tituliert, bestraft wird der Bankkunde allemal.

-0,4% p.a. sind durchaus angemessen. Die Banken geben das weiter, was sie selbst bei der EZB als Negativzins bezahlen. Soll’s doch der Kunde zahlen. Man gibt das an den Kunden weiter, was die EZB “verlangt”.

Das ausgerechnet eine kleine Raiffeisenbank das Spiel anfängt ist kein Wunder. Von den Großen traut sich keiner. Man stelle sich vor, dass würde die Deutsche Bank oder die Commerzbank machen? Im Nu wäre Deutschland „Negativzinsland“, ein Teil des Geldes wäre schnell über die Grenzen in Sicherheit ins benachbarte Ausland gebracht. Zumindest in die Länder, die noch keine Negativzinsen für Konten aller Art (also Giro-, Spar-, Tages- und Festgeldkonten) verlangen bzw. eingeführt haben. Daher fängt das reichste Land der Eurozone an, nämlich Deutschland.

Das es in einer Umgebung mit gutsituierter, betuchter Kundschaft geschieht es ist auch kein Wunder. Die “reichen” Kunden am Tegernsee haben eben viel auf dem Konto. Das will “bestraft” bzw. “belastet” werden. Dieses viele Geld wird ironischerweise zur „Belastung für die Bank“. Ich frage mich schon, was die “Sparkasse um meine Ecke machen wird”? Die Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg hat ihr Geschäftsgebiet u.a. im Landkreis Starnberg. Da ist die Dichte an Wohlhabenden und Reichen recht hoch.

Alternativen sind gefragt, das überschüssige Geld müßte jetzt auf andere Konten transferiert werden. Vielleicht zur Sparkasse Tegernsee? Die werden bald mit dem Negativzins nachziehen. Es dürfte einen ziemlichen “Run” auf die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee geben. Vom „reichen Tegernsee“ aus würden sich die Strafzinswellen über die gesamte Republik ausbreiten. Vielleicht wird der Tegernsee zum EPIZENTRUM EUROPÄISCHER NEGATIVZINSEN? Die Wellen machen vor den europäischen Grenzen bestimmt keinen Halt oder schwappen zurück.

Was für ein Wahwitz, gerade bei den institutionellen und professionellen Anlegern. Oder Großfirmen aus dem DAX. Was macht eine Lebensversicherung mit den Kundengeldern? Also die, die viel Geld auf dem Konto haben? Die müssten ihr Geld jetzt streuen oder verteilen. 408 Sparkassen in Deutschland gibt es noch (und es dürften weniger werden). Nicht mehr das Kontrahentenrisiko steht im Vordergrund, sondern das Negativzinsrisiko. Die Clevernen haben schon vorgesorgt und nebenbei haben die Geldverwalter eine neue Risikoart.

Bargeldabhebungen werden sich jetzt häufen. Nur Menschenschlangen vor den Banktüren darf es keine geben. Es darf nicht der Eindruck entstehen, die Banken hätten kein Geld mehr (obwohl man sich bei zwei großen deutschen Banken nicht so sicher sein kann). „Was tun?“, fragt sich die Kundschaft. „Das Geld auf eine andere Bank überweisen oder in bar abheben?“. Viel mehr gibt es nicht! Wie schon öfters beschrieben gibt es keine Alternativen für die Masse der Geldanleger. Festverzinsliche Papiere, Aktien, Immobilien? Entweder zu teuer oder gleich mit Negativzins belastet. Gezielt streut man dann über die großen Medien die Angst vor einem „Bargeldverbot“ und schon bleibt das Geld auf dem Konto. Die ängstliche Masse wird das glauben, obwohl Bargeld immer noch Geld ist und bleibt. Wer aber die Angst vor Bargeld schürt, weiß was er tut. Im Sinne des Systemerhalts.

Noch sind “nur” Guthaben/Beträge von 100.000 EUR und darüber betroffen. Sagt die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee. Wie lange noch? Das läßt sich leicht reduzieren. Beim nächsten Mal 50.000 EUR, dann 10.000 EUR und dann 0,00 EUR. Natürlich ohne Vorwarnung. Wer daher glaubt, die „weniger Wohlhabenden“ werden nicht belastet könnte bald eine Überraschung erleben. Obwohl, bei der 0,00-EUR-Marke dürfte man nicht mehr lange von täglichen Abhebelimiten oder Abhebebeschränkungen entfernt sein.

Nicht zu vergessen. Wie schon lange vorhergesagt und prognostiziert sind die Systeme vorbereitet und programmiert worden. Was die „kleine Raiffeisenbank“ am Tegernsee kann, können die anderen schon lange. Diese „kleine Raiffeisenbank“ hat die Kosten schon gestemmt und wahrscheinlich größtenteils schon verbucht. Und seien wir ehrlich! Die allen Kunden belasteten Negativzinsen schlagen auf der Ertragsseite der Bank durch. Das tut dem Eigenkapital wirklich gut und die totale Umgestaltung der Bankenlandschaft in Deutschland (ich denke in sogenannte “Onlinebanken” aller Art, ich erkenne das bei meiner Bank “um die Ecke”) kann weiter voran gehen. Es wird günstiger, denn Einlagenzinsen sind jetzt keine Kosten mehr. Jetzt verdienen die Banken doppelt mit “Schuldzinsen“. Also mit Negativzinsen und Kreditzinsen. Und die EZB steuert den Kurs, sie braucht nur die Negativzinsen noch weiter zu senken. Schließlich gibt es keine Inflation (zumindest offiziell). Die haben das Steuer jetzt ganz fest in der Hand. Wenn im nächsten Schritt eine Zinsspanne “herausgearbeitet wird”, also der verlangte Negativzins der Bank niedriger als der EZB-Negativzins notiert, “darf” verdient werden. Dann wäre es geschafft.

Es geht peu a peu, Stück für Stück. Das ist die Zeit für den privaten Anleger seine Hausaufgaben zu machen. Noch gibt es günstige Alternativen und trotz des vorangegangenen Anstiegs können physische Edelmetalle als günstig angesehen werden.

Was die Geldbesitzer tun (von Geldanlegern möchte ich nicht mehr sprechen, denn es gibt keine richtigen Geldanlagen mehr im Elektrogeldsystem) bleibt deren Sache. Es gibt welche, die jetzt handeln werden (wieder ein kleinerer Teil wahrscheinlich) und die Zeichen der Zeit erkennen. Der große Rest wird wieder abwarten (schau’n wir mal, was kommt, dann können wir immer noch reagieren!) und ist dem Handeln und Tun der Banken einfach ausgeliefert.

Trotzdem, dieses Geldsystem (ist ja wegen der nicht mehr zurückzahlbaren Schulden) schon lange am Ende. Zum Schluß wird die Schlagzahl sukzessive erhöht. Niemand darf merken wie es kollabiert. Mit der praktizierten Einführung von Negativzinsen ist man einen Schritt weiter. Für den aufmerksamen Beobachter ist das keine Überraschung, für den Schlafmichel aber jedes Mal wieder eine Neue. Die Schafsschur mit Negativzinsen beginnt gaaaanz laaaaangsaaaaam. Am Tegernsee fängt’s an.

Alles verläuft vollkommen transparent, nur scheinen die wenigsten Menschen mit der viel gelobten und zitierten Transparenz etwas anfangen zu können.

Quelle: Der Bondaffe


Kapitalfehler
Die Finanzkrise 2008 hat die Weltwirtschaft an den Rand des Abgrunds getrieben. Doch ihre Ursachen sind bis heute weder verstanden noch behoben worden. Warum scheitert der Kapitalismus immer wieder daran, unseren enormen Wohlstand fair und nachhaltig zu verteilen? Warum verliert er periodisch seine Innovationsfähigkeit und seine Kraft zur Erhöhung von Wohlstand, Lebensqualität und sozialer Sicherheit? Warum zählen zeitweise nur noch die Interessen von Konzernen, Superreichen und einer Finanzelite, die sich von der Realwirtschaft fast vollständig abschottet…? (weiter)


Vermögen retten – in Silber investieren
Seit Ausbruch der Finanzkrise zweifeln immer mehr Anleger am System des Papiergeldes. Die gigantischen Schulden sowie die ins beinahe Unendliche gewachsene Geldmenge werden in einer Hyperinflation enden und damit unsere Geldvermögen vernichten. Welche Werte sind noch solide? Welche Anlageform erweist sich als »sichere Bank«? Ergreifen Sie eine seltene Chance und profitieren Sie direkt von der Anlageform, mit dem weltweit größten Potenzial und retten Sie Ihr Vermögen…! (weiter)


GOLD! SILBER! JETZT!
Wachsende Unruhe in der Weltpolitik, Rohstoffknappheit und der Kampf der Kulturen, Spekulationen an den Aktienmärkten, ein Crash an den internationalen Börsen, eine Wirtschafts- und Bankenkrise, die auch die Lebensversicherungen erschüttern wird, eine inflationäre Geldpolitik der Notenbanken und der katastrophale Zustand der öffentlichen Finanzen mit einem drohenden Staatsbankrott stellen erhebliche Risiken für das private Vermögen und die langfristige Altersvorsorge dar. Eine Anlageklasse erweist sich in Krisenzeiten jedoch als wertstabil und gewinnbringend: die Edelmetalle Gold und Silber… (weiter)


Der Crash ist die Lösung
Der finale Kollaps wird kommen, weil die wahren Ursachen der Finanzkrise nicht beseitigt wurden. Die Finanzindustrie, die die Krise verursacht hat, ist sogar der Krisengewinner, der wieder mit gigantischen Geldsummen jongliert und im Zweifelsfall von uns gerettet wird! Die Folgen sind volkswirtschaftliche Schadensmaximierung, die größte Insolvenzverschleppung in der Geschichte der Menschheit, Vernichtung unseres Wohlstands durch dauerhaft niedrige Zinsen sowie Enteignung unserer Ersparnisse und Lebensversicherungen, sobald das System kollabiert… (weiter)


Achtung! Bargeldverbot!
Der nächste dreiste Coup auf unser Geld steht unmittelbar bevor: Schon bald drohen Bargeldrestriktionen bis hin zum Bargeldverbot. Die EU arbeitet bereits an konkreten Plänen, das Bargeld 2018 vollständig abzuschaffen. Die Bürger werden dadurch zu »gläsernen« und ferngelenkten Verbrauchern. Der Staat und viele Großkonzerne reiben sich die Hände… (weiter)

Hinterlassen Sie einen Kommentar