System-Kernschmelze durch die Deutschen Bank?

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Am heutigen letzten Tag des Monats September 2016 überschlagen sich die Meldungen. Die Deutsche Bank ist sichtbar angeschlagen und wird offenbar angezählt. Nachdem der Aktienkurs gestern bereits im US-Handel massiv unter Druck geriet, fiel er am heutigen Freitag zum ersten Mal überhaupt kurzzeitig unter die 10 Euromarke, hat sich im Laufe des Tages wieder etwas gefangen – zumindest für den Moment.

Bereits gestern formulierte der US-Ökonom Martin Armstrong:

Zehn der großen Hedgefonds ziehen sich von der Deutschen Bank zurück. Was hier begriffen werden muss, ist dass die Deutsche Bank die Hauptabrechnungsstelle für Handelsgeschäfte in Europa ist. Das Problem, welches die Hedgefonds haben, ist wo sie ihr Geld hinbewegen sollen? Kurzfristig können sie es nach New York oder London umleiten. Mit über $ 60 Billionen an Derivaten bei der Deutschen Bank, ist die Regierung in nicht einmal in der Lage zu verstehen, wie sie mit dieser Krise umgehen soll. Wir stehen vor einer massiven Vertrauenskrise.

Vertrauenskrise ist gut und wir stehen nicht davor, wir befinden uns mittendrin! Es sind wohl nicht nur Hedgefonds, die massiv Gelder von der Deutschen Bank abziehen, auch Kundeneinlagen fließen offenbar in größeren Mengen ab. Darüber hinaus wird gemeldet, dass China eine Transaktion der Bank in Höhe von 3,9 Milliarden US-Dollar blockiert, was zusätzliche Probleme in Sachen Liquidität verursacht.

Armstrong weiter:

Merkels Sprecher sagte, dass die Regierung keinen Grund sehe, über eine staatliche Rettung der Deutschen Bank zu reden. Angesichts der möglichen globalen Ansteckungsgefahr, kann diese Äußerung schlicht nicht stehen bleiben. Die Regierung müsste einschreiten, wenn die Deutsche Bank wirklich in große Schwierigkeiten gerät und Hedgefonds der Bank den Rücken kehren. Jede Wette, bis morgen [heute, Freitag 30.09.2016] wird jede Bank versuchen ihre Exposition gegenüber der Deutschen Bank vor dem Wochenende zu reduzieren.

Laut Meldungen vom Handelsblatt scheint sich Armstrongs gestrige Aussage zu bestätigen:

Offenbar haben rund zehn Hedgefonds entschieden, ihr Derivate-Geschäft mit der Deutschen Bank einzuschränken, darunter Millennium Partners, Rokos Capital Management und Capula Investment. Die Mehrzahl der rund 200 Kunden in dem Bereich bleibt allerdings bei der Stange. Sie nutzen die Bank als Clearing-Haus für ihre Derivate-Geschäfte, also letztlich zur Abwicklung von Käufen und Verkäufen.

Nun ist die Deutsche Bank bereits seit Langem ein Thema. Insbesondere alternative Medien, vorrangig aus dem englischen Sprachraum, haben in fleißiger Regelmäßigkeit auf die massive Schräglage der Deutschen Bank aufmerksam gemacht. Bei Superstation95 wurde gestern beispielsweise mit Bezug auf angebliche “Insider-Informationen“ angekündigt, dass heute die Finanzwelt ihren letzten Atemzug tun wird und der Kollaps der Deutschen Bank das ganze globale Finanzsystem umreißen werde:

Insider der Deutschen Bank bestätigen SuperStation95 gegenüber, dass Deutschlands größte Bank, die Deutsche Bank, morgen am Freitag, den 30. September 2016 “kollabieren“ wird. Die deutsche Regierung habe keine Pläne zur Rettung der Bank und ihr Niedergang könnte Banken in den USA und anderen Ländern weltweit auslöschen!

Der Insider sagt: Systemzusammenbruch morgen. Ein Kollaps dieser Bank ist jetzt unvermeidbar und er löscht alles unmittelbar aus.

Als langjährige Beobachter der alternativen US-Crash-Medien genießen wir derartige Meldungen mit schmunzelnder Zurückhaltung und nehmen sie zur Kenntnis. Allerdings gibt es auch glaubwürdige Quellen, die mit realen Zahlen und Fakten einen erheblich höheren analytischen Informationsgehalt zu bieten haben. So fand der seit Jahren vor den Gefahren der derzeitigen Finanzstrukturen warnende schweizerische Unternehmer Egon von Greyerz zuletzt am 18. September 2016 deutliche Worte:

Die Deutsche Bank, als eine der größten Banken der Welt mit einer Bilanzsumme von 1,6 Billionen Euro, sei ein gutes Beispiel. Dagegen stehe ein Eigenkapital von nur 68 Milliarden Euro, was nur 4 % der Bilanz entspreche. Der Marktwert dieser Bank liege mit 16 Milliarden Euro bei nur 1 % der Bilanzsumme. Dazu kämen 60 Billionen Euro an Derivaten, was dem 20-fachen des deutschen Bruttoinlandsproduktes entspreche. Die Deutsche Bank sei somit »zu groß, nicht nur für das Land [Deutschland], sondern für die Welt.«, stellt von Greyerz fest.

»Eine Bank, die fast 90 % ihres Wertes verliert, wird nicht überleben.«, schlussfolgert von Greyerz mit Blick auf den Verfall des Aktienkurses der Deutschen Bank seit dem Jahr 2007, ganz zu schweigen von der gerade erst verhängten Strafe über 14 Milliarden Dollar von Seiten der US-Regierung.

Da die Deutsche Bank jedoch Teil des deutschen Establishments sei, werde die deutsche Regierung versuchen, diese Bank um jeden Preis zu retten, was dazu führen werde, dass Deutschland zusammen mit der Deutschen Bank untergehen werde.

Nur der Vollständigkeit halber:

Es kursieren auch Gerüchte über gesperrte Bankautomaten bei der Deutschen Bank und andernorts, jedoch scheint es sich hierbei bisher nur um Einzelfälle zu handeln. Wäre dies flächendeckend der Fall, so wäre zu erwarten, dass soziale Medien voll davon sind und in dem Fall wäre die Kernschmelze der Deutschen Bank bereits am heutigen Tag garantiert nicht mehr aufzuhalten.

Die Situation der Bank spiegelt die Lage des Finanzsystems als Ganzes jedoch durchaus treffend wider. Überbordende Spekulationen, Zinswetten und massive Unterfinanzierung sind dabei das geringste Problem. Für unbedarfte Menschen reicht an sich eine einzige Frage aus:

Wie gesund kann eine “Währung“ wie der Euro und damit einhergehend das Finanzsystem – zumindest im Euroraum – sein, wenn die Europäische Zentralbank Monat für Monat Staats- und Unternehmensanleihen im Wert von 80 Milliarden Euro aufkauft und ihre Bilanz so zum Endlager für Schrottwerte macht?

Erst jüngst musste Italiens viertgrößte Bank, Monte dei Paschi, in letzter Sekunde von der EZB vor dem Fall gerettet werden. Die Deutsche Bank ist jedoch ein anderes Kaliber. Die Zeichen stehen ausdrücklich mehr als schlecht, doch das globale Finanzsystem wird aller Voraussicht nach absolut alles in ihrer Macht stehende tun, um sie vor dem Fall zu bewahren, denn sollte sie fallen, dann reißt sie in ihrem Sog vermutlich alles andere mit sich in den bodenlosen Abgrund. Andererseits ist den Systemgestaltern auch durchaus bewusst, dass der aktuelle Zyklus bereits in der Nachspielzeit ist, insofern besteht durchaus auch die Möglichkeit, dass auf diesem Weg die Reißleine gezogen wird. Domino lässt grüßen…

Unsere Empfehlung daher: Ruhe bewahren und einfach die Augen aufhalten.

Alles läuft nach Plan…

Quelle: Nachtwächter


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