Von Donald Trump, gesellschaftlichen Veränderungen und der Irrationalität der Finanzmärkte – Teil 1

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Schockwahl und Untergangsstimmung

„Politische Börsen haben kurze Beine“, heißt es und das war bei der Wahl Donalds Trumps zum 45. Präsidenten der USA nicht anders. Börsen- und Wirtschaftskatastrophen wurden von den Experten und den Mainstreammedien hervorbeschworen und herbeigeredet. Die dann allesamt nicht eingetroffen sind. Zumindest nicht in dieser Form. In einer nahen Zukunft wird das alles in Vergessenheit geraten sein.

Die Präsentation der Furcht

Mit der Psychologie und Beeinflussung der Massen über die Nachrichten zur Börse und zur Wirtschaft kenne ich mich seit vielen Jahren hinlänglich aus. Darum kann ich das, was in der jüngsten Zeit als Phänomen der Präsentation dieser „News“ auftritt, recht gut herausfiltern. Als relativ neu möchte ich es nicht bezeichnen, es ist nur die Intensität mit der es auftritt und mit der es den Lesern und dem Publikum präsentiert wird. Die Angst, die Furcht, die Panikmache ist deutlich intensiver geworden: „Wehe wenn der BREXIT kommt. Um Gottes Willen, wenn Donald Trump US-Präsident wird. Und und und… dann geht die Welt unter“. „Was soll der Quatsch?“ frage ich „wartet doch erst einmal ab“.

Die Furcht und die WAHREN NEO-Demokraten

Selbst in meiner engsten Umgebung registriere ich diese Furcht. Im Elternhaus fängt es an und es zieht sich durch die unterschiedlichsten Schichten der Gesellschaft. Ich registriere das sehr wohl und komme nicht umhin, der Angst-, Lügen- und vor allem Schweigepresse mein Kompliment für diese fatalen psychologischen Beeinflussungen in der Bevölkerung auszusprechen. Da mag man sich kurzfristig freuen, nur wird dieser Schuß gewaltig nach hinten losgehen. Wer Furcht und Panik sät, kann durchaus Gewalt oder gewalttätige Veränderungen ernten. Vor allem bei den Menschen, die meinen alles zu verlieren. Das sind einerseits die Trump-Wähler in den USA. Die halten (noch) still.

Gewalttätig werden aber witzigerweise diejenigen, die sich mit diesem Wahlergebnis nicht abfinden können. Die Neo-Demokraten sind diejenigen, die Ergebnisse der Mehrheit nicht anerkennen wollen. So sind sie, unsere WAHREN Demokraten und führen die Demokratie in die Auflösung. Das haben Ihnen ihre Coaches, Berater und Einflüsterer in vielen Jahren intensiver psychologischer Manipulation so beigebracht. Das lernt man nicht nur über (teure) Wichtigmacherseminare fürs Wirtschaftsleben an zahllosen Akademien, dieses Denken wird übergreifend und gesellschaftsdurchdringend, an den Unis geht es schon los.

Akzeptiere nie ein Ergebnis, bevor es nicht deinen Vorstellungen entspricht. Nimm keine Rücksicht, denn Rücksicht ist Schwäche. Und schwach sind nur die anderen. Nur du zählst. Du hast Vorfahrt, auch wenn Du entgegen der Einbahnstraße fährst (zumindest habe ich das bei meiner Schwägerin erlebt).

Das „Zurück zu den alten Werten“ wird Veränderung erzwingen

Trotzdem geht es zurück zu alten Werten. Je größer der Druck aus all den Rücksichtslosigkeiten der Eliten und gesellschaftlicher Randgruppierungen hervortritt, desto größer dürfte der Widerstand bei der schweigenden Mehrheit werden. Der artikuliert sich nur nicht laut, sondern wird größtenteils noch still erduldet. Ähnliches wird in Deutschland geschehen, die AfD steht nicht mehr in den Startlöchern, sie ist schon losgespurtet. Gesellschaftliche Veränderungen werden kommen, gerade weil eine „alte Politik der etablierten Parteien“ für diese Veränderungen verantwortlich ist, Ich habe es neulich zu einer Bekannten gesagt:

„Du kannst ruhig aus Sicherheitsdenken die alten Parteien wählen. Es ist aber zu spät. Die Veränderungen werden kommen. Über ganz andere Wege und Geschehnisse! Du kannst diesen nicht entkommen“.

Sie wurde fahl im Gesicht. Ich sagte noch zu ihr „Warte es ab aber mach’ wenigstens vorher deine Hausaufgaben!“. Das wollte sie nicht hören, das kann sie sich nicht vorstellen. Sie wird aber diesen Weg gehen müssen. Die Beschaulichkeit der 60er, 70er und 80er Jahre, in denen sie aufgewachsen ist, ist vorbei. Das muß sie akzeptieren.

Die Trump-Wahl und die globalen Finanzmärkte

Man fragt sich natürlich was das für ein Irrenhaus war an den Aktienmärkten am letzten Dienstag, als Donald Trump zum Präsidenten gewählt wurde. Asiatische und europäische Anleger reagierten gar panisch in den ersten Handelsstunden und die Börsen stürzten ab. Auf einmal drehte sich die Meinung und es ging zackig mit den Kursen nach oben. Nicht anderes war es bei Währungen, bei den Zinsen und bei den Edelmetallen. Wenn schon die Welt untergeht, warum verkauft man dann seine Aktien? Das liebe Geld nützt einem auch nichts mehr, wenn es niemand mehr akzeptiert. Aber da denke ich wohl zu weit. Da sind die Anleger durchgedreht mit ihren Erwartungen, die sich dann nicht erfüllt haben.

Asiatische Aktienmärkte im Angstmodus, amerikanische Aktienmärkte locker und entspannt

Man spricht gerne von der „Irrationalität der Märkte“, aber selbst das ist ein untertriebener Ausdruck für das, was am Dienstag ausgerechnet in Europa passiert ist. Diese Aktien? Das sollen seriöse Geldanlagen sein? Das sind mehr Chips wie in einem Spielcasino. Eine „Adidas-Aktienchip“ ist 135 Euro-Einheiten wert, den gleichen Chip mit der Aufschrift „Deutsche Bank“ gibt’s für 13,50. Und darauf ist Ihre Vermögensanlage und Altersvorsorge aufgebaut.

Machen Sie sich das bewußt. Sind Sie sicher, daß Ihr Geld und Vermögen für die nächsten Jahre und Jahrzehnte dort gut und vor allem sicher aufgehoben ist? Ist ihr Geld im Börsenspielcasino sicher aufgehoben? Lügen Sie sich nicht selbst an! Es geht schnell bergab mit den Kursen und manchmal hat man Glück, daß die Investoren ihre Meinung wie ein Fähnchen im Wind drehen können. Nur kurz zur Erinnerung:

der Terminkontrakt DAX-Future ging nach einem Vortagesschluß bei 10.541 Zählern im Verlauf des 09.11. auf 10.013 Punkte zurück um dann auf wundersame Weise bei 10.660 Punkten zu schließen.

Die jüngere Generation kommentiert solche Geschehnisse gern mit den Worten „Wie krank ist das denn?“ So sehen die sicheren, modernen Geldanlagen aus. In Japan dachte man tatsächlich die Welt würde untergehen. Der japanische Nikkei225 ging auf Tagesbasis von 17.171 auf 16.111 Punkte zurück. Am Tag nach der Wahl steigt er auf 17.344 an. Die Aktienmärkte in den USA hat die Wahl kaum berührt.

Der S&P500-Index war in den Tagen davor moderat zurückgegangen. Am Wahltag selbst empfahl er sich mit einem Plus von +1,1% und einem Anstieg auf 2.163 Punkte aus dem Präsidentenrennen. Die Wahl hat die Aktienmärkte weltweit hin- und hergerissen und deren erschreckende Funktionsweise offenbart. Zum Schluß ist nichts dabei herausgekommen, im Gegenteil, man war zufrieden. Donald Trump hat an diesen Tag bei den Daytradern eine klare Ansage gemacht und hat für eine beeindruckende Volatilität, sprich Schwankungsbreite, gesorgt. Die Daytrader dürften recht zufrieden sein. Die hat Trump mit dem ersten Tag auf seiner Seite.

Barack Obama – Marketinggenie ohne Börseninspirationen

Der scheidende US-Präsident Barak Obama ist nicht der klassische Unternehmer-Typ. Der Mann ist Politiker und stammt aus der Politik. Beide, Trump wie Obama, sind begnadete Verkäufer, nur ist Obama der Marketing-Spezialist, Trump bleibt Unternehmer-Ikone. Obama hat für sein Marketing-Talent im Jahr 2008 sogar einen Preis erhalten. Von der Werbeindustrie wohlgemerkt.

Acht Jahre lang wurde die amerikanische Gesellschaft von einer Präsidenten mit Ikonenstatus der Werbeindustrie geführt. Es hat sich gelohnt und es wird nicht besser werden. Zumindest scheint Trump noch sein eigenes Geld zu haben. Was viele Politiker angeht ist es nicht wichtig „Politiker zu sein“, sondern „Politiker gewesen zu sein“. Mit Hinblick auf das lukrative Leben danach oder hoch dotierte Pensionen ist das einfach ein Anspruch, den man an das Politikerleben hat.

Die Trump-Wahl verlangt Neubewertungen an den Devisenmärkten

Verwerfungen überall, auch an den Devisenmärkten. Schwer unter Beschuß geriet der mexikanische Peso. Aktuell (11.11., 16:25 MEZ) gibt es für einen US-Dollar 21,10 mexikanische Pesos. Das entspricht einen Rückgang der Währung des südlichen Nachbarn der USA von 14,5% im Vergleich zum Schlußkurs vom Montag vor der Wahl. Die türkische Lira geriet bereits seit Monatsanfang unter Abgabedruck.

Die Trump-Wahl hat diesen Effekt noch verstärkt. Der US-Dollar steigt von 3,10 auf 3,255 YTL seit Anfang November, das bedeutet 5,0% Wertverlust für die Lira. Der südkoreanische Won scheint ebenfalls angeschlagen. Am 8.11. notierte die Währung bei 1.129 Won für den USD, jetzt sind es 1.167. Notierungen über 1.200 Won scheinen erreichbar. Das Zucken und das Überschießen des EUR-Kurses von 1,13 USD pro EUR am Wahltag war nur kurzfristiger Natur, mittlerweile werden nur noch 1,0870 USD bezahlt.

GO DOLLAR GO

Kurzum, Donald Trump bringt den wichtigsten Vertreter der USA, den US-Dollar, enorm nach vorn. Es ist den Anlegern und Devisenzockern zu Gute zu halten, daß sie einem unternehmerischen Haudegen mehr zutrauen als einem politischen Werbespezialisten. Die Dünnhäutigkeit der übrigen globalen Politikerschar wird sichtbarer.

Mit einem Unternehmer an der Führungsspitze muß man anders umgehen als mit den Zirkusdirektoren im Politstadel. Neues Vertrauen in den US-Dollar kann einfließen, sehr zum Nachteil der übrigen globalen Währungen. Vielleicht sehen wir bald das schon lange fällige „Set-Up“ des EURO zum USD. Dann wäre die Parität von 1:1 nach einer knapp zweijährigen Seitwärtsbewegung kurzfristig erreichbar. In diesem Szenario werden die Karten unter dem Geber US-Dollar neu gemischt.

Quelle: Der Bondaffe


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