Von Donald Trump, gesellschaftlichen Veränderungen und der Irrationalität der Finanzmärkte – Teil 3

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Die Finanzmärkte und der „trump’sche Risikofaktor“

Die Woche nach der US-Wahl ist beendet. Die Finanzmärkte haben gezeigt „zu was sie fähig“ sind, aber das sind noch keine Trends. Wie bei einem Pendel müssen sich die aufgewühlten Finanzmarktbewegungen erst beruhigen. Die US-Aktienmärkte könnten steigen, doch dazu müssen sie erst die alten All-Time-Highs signifikant überwinden. Außer einem Befreiungsanstieg ist noch nichts passiert. Interessante und neue Bewegungen tun sich auf, vor allem an der Zinsfront. Wenn die Zinsen im „Machtvakuumszeitraum“ in den USA weiter steigen, gibt es ein großes Problem.

Kursverluste bei Festverzinslichen und neue Währungsbewertungen „drohen“. Überdeutlichst wird klar, woher der Wind weht. Die kommenden Bewegungen bei Festverzinslichen und globalen Leitwährungen sind daher „das Thema“. Und Trump deren Unabwägbarkeit, „Risikofaktor“ würde man heute sagen. Die Spekulationen und Erwartungen sind schon lange im Raum, sie müssen sich nur erfüllen. Ausgerechnet Trump steht für Veränderung. Die Gesellschaft hat er schon verändert, sie ist, wie am Beispiel meiner Bekannten anfangs aufgeführt, nicht aufzuhalten. Veränderungen an den Finanzmärkten in Form neuer Trends kann es mit Trump geben. Das „Bremssystem Obama“ fällt weg.

Obama geht und Deutschland bleibt weiter ein besetztes Land

Wer sich jetzt anhand des Durcheinanders der US-Wahl und künftiger sozialer, gesellschaftlicher Veränderungen nicht mehr zurecht findet, wird viele Erklärungen und Einsichten „im Großen“ finden. Denn was uns präsentiert wird ist eine große Show. Das mag „befremdlich“ oder „komisch“ klingen, es ist aber so. Die wirklich wichtigen Fäden werden woanders gezogen.

Es geht um globale Interessen, gerade der USA, denn das US-System wird uns allen in vielen Varianten aufgedrückt und es ist nicht neu. Die moderne Form begann mit der Gründung der amerikanischen Zentralbank FED im Dezember 1913. Solange geht die moderne Form dieses Spielchens schon. Es hat immer nur Einem genützt, nämlich den USA. Barack Obama hat bereits am 05.06.2009 in Ramstein deutlich gemacht, was er von Deutschland und den Deutschen hält. Er sagte wörtlich: „Deutschland ist ein besetztes Land und wird es auch bleiben“. Nur das ist für die USA wichtig.

Trump und die Deutschen – Miteinander oder Konflikt?

Ein besetztes Land hat einen Besatzer und der sagt wo es lang geht. In Deutschland wird viel geredet, diskutiert und getalkt, aber an solche Aussagen traut man sich öffentlich ungern ran und hofft, daß das Gesagte schnell in Vergessenheit gerät. Schweigen und Vergessen sind beliebte Manipulationsmethoden bei aktuellen Themen, genauso wie Endloswiederholungen von Themen in sogenannten Fernsehdokumentationssendungen zur „schuldbeladenen Vergangenheit“ der Deutschen.

Die Deutschen dürfen daher gespannt sein, wie Donald Trump sie sieht und was er über die Deutschen sagt. Aber auch Trump „bleibt System“, Trump ist systemisch, auch wenn man öffentlich meinen könnte er wäre ein Außenseiter. Zuviele mächtige und etablierte Interessensgruppen in den USA gibt es, die sagen, wo es lang geht.

Was die deutschen Politiker mit Trump tun werden? Nichts! Deutschland ist doch ein besetztes Land!

Requiem für den amerikanischen Traum

Zum Thema „Amerikanischer Traum“ lief am 06.11.2016 im österreichischen Fernsehen ORF2 ein sehenswerter Dokumentarfilm mit dem Titel „Requiem für den amerikanischen Traum“. Im „genauestens recherchierten Dokumentarfilm zeigt Linguistik-Professor und Sozialkritiker Noam Chomsky, wie eine kleine Elite von Reichen und Mächtigen den Diskurs der US-amerikanischen Gesellschaft lenkt und dabei fast unbemerkt die klassische Mittelschicht auszuradiert“.

Ein äußerst interessanter Film, vor allem unter dem Gesichtspunkt, daß der Herr Professor die Rolle und Bedeutung der Religion(en) in den USA und deren Einfluß völlig ausgespart hat. Dennoch, Donald Trump gehört zweifelsohne zu den Reichen und jetzt auch Mächtigen in den USA. Seine künftige Politik wird sich daran orientieren. Wir werden es daran erkennen und sehen müssen, wie es der Mittelschicht in den USA ergehen wird. Das hat schließlich einen gewissen Vorlauf und durchaus Parallelen. Dann heißt es vielleicht in der nächsten Folge „Requiem für den europäischen Traum“.

An den geführten Kriegen wird er sich messen lassen müssen

Anders als bei Obama gibt es im Vorfeld reichlich Buchliteratur über Trump. Das gibt neugierigen Lesern viele Vorgeschmäcker auf das zu Erwartende. Zumindest macht es den Mann berechenbarer (möchte man meinen). Man sagt Trump nach, daß es mit ihm nie langweilig werden würde. Statistiken gibt es im Land der unbegrenzten Möglichen zuhauf, man sollte den jeweiligen Präsidenten daran messen, wie viele Kriege und mit welcher Länge er diese in seiner Amtszeit geführt hat. Spitzenreiter ist derzeit und kaum überraschend Barack Obama. Dafür gibt es spezielle Preise wie den Friedensnobelpreis. Barack Obama wurde 2009 mit diesem Preis „für die außergewöhnlichen Bemühungen, die internationale Diplomatie und die Zusammenarbeit zwischen Völkern zu stärken“, geehrt.

Krieg oder Frieden? Dabei steht natürlich im Vordergrund, ob Krieg oder Frieden das bessere Geschäft ist? Die Variante „Krieg“ bleibt für die hochtechnisierten USA und deren vielschichtige Kriegsindustrien, einschließlich „neuartiger privater (Kriegs-)Dienstleister“, konsequenterweise die bessere Wahl.

Ändere die Gesellschaft – erschaffe Grenzen und baue Zäune

Trump steht für gesellschaftliche Veränderungen und er will vieles anpacken. Zum Beispiel „weg mit Obamacare“. Was das bedeutet, vor allem für den Geldbeutel, wissen nur die Amerikaner selbst. Vielleicht macht er einen Rückzieher? Er will eine Mauer an der amerikanisch-mexikanischen Grenze bauen. Bei uns in Deutschland ist das kein Thema. Wir reißen die großen Mauern ab und machen die Staatsgrenzen für alle durchlässig. Übersehen dabei aber, daß wir im Kleinen (aus Sicherheitsaspekten) noch mehr Zäune (Münchner Oktoberfestzaun) und Mauern (Flüchtlingsheimmauer in München-Neuperlach) hochziehen werden. Allein aus Sicherheitsaspekten ist dieser Trend unumkehrbar. Trump hat in seinem Land die Angst der Bevölkerung erkannt. Die Menschen werden danach verlangen oder es wird zu Konflikten kommen. Trumps Liste ist lang. Als „Macher“ wird er sich nicht lange damit aufhalten und loslegen.

Ein bellender Hund drückt nicht auf den Atomraketenknopf

Die Wahl Donald Trumps zum 45. US-Präsidenten hat die Menschen aufgeschreckt. Ich denke aber „Bellende Hunde beißen nicht“. In jüngster Zeit habe ich Menschen kennengelernt, die haben wirklich Angst davor, daß Donald Trump auf den „Atomknopf“ drückt. Das glaube ich weniger, wenn man „auf’s Atomknöpfchen“ drückt, gibt es nichts oder wenig zu verdienen, weil unwiederbringlich alles zerstört wird. Wie hätte Hillary Clinton als US-Präsidentin angesichts dieser Fragestellung reagiert? Man sollte Trump daran messen, wie viele Kriege er nach einem Jahr Amtszeit führt (oder gar beendet hat). Die USA werden ihre globale Politik aber fortsetzen und das heißt für uns alle noch mehr Kontrolle in jeder Form und weniger Freiheit. Es ist nur entscheidend, ob wir es merken oder nicht. Viele von uns in der Wohlstandsgesellschaft fühlen sich so wohl, das man ihnen wirklich alles nehmen kann, wenn sie sich nur nicht verändern müssen. Veränderungen werden aber kommen.

Trumps „größte Feinde“

Ob sich Donald Trump seiner größten Feinde im Inneren bewußt ist werden wir bald erkennen. Die heißen „Schulden“ und „Zinsen“. Das die US-Staatsschulden unter Trump weniger werden ist so sicher als wie man erwarten könnte, Dagobert Duck würde eine Goldmünze aus seinem Geldspeicher herausrücken. Das wird nie geschehen. Trump ist Unternehmer und der Dollar muß rollen. Aber selbst er wird sich verändern und anpassen müssen, wenn er das US-Geldsystem retten will. Die nächsten Krisen warten schon.

Quelle: Der Bondaffe


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