Zur Leitzinserhöhung der amerikanischen Zentralbank FED am 14.12.2016

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„Eilmeldung“

So stand es im Überschriftenlaufband eines bekannten deutschen Nachrichtensenders am Mittwochabend, den 14.12.2016. „Was war so brisant?“, dachte ich mir. Dann kam die „wichtige, eilende“ Nachricht. Die amerikanische Zentralbank FED erhöht den Leitzins um „sagenhafte“ 0,25%. Ein gewaltiger Schritt in der heutigen Zeit, man möchte meinen noch gewaltiger als der erste Schritt eines Amerikaners auf dem Mond (falls dieser jemals stattgefunden hat). [Kleine Dienstleistung der Redaktion: KLICK]

Am Ende jeden Jahres werden die obligatorischen Prognosen gemacht

So sah die Commerzbank vor einem Jahr den US-Leitzins bei 1,25%. Weit verfehlt, möchte man meinen. Mit dem Schritt vom Mittwoch sind wir erst bei +0,5% angekommen. Um das ganze zu verwässern, hat die FED eine Target-Range eingeführt. Augenblicklich bewegt sich der amerikanische Leitzins, die so genannte FED FUNDS RATE, in einer Spanne von +0,5%  –  +0,75%.

Hohe Erwartungen, aber nur eine Zinsentscheidung im Jahr 2016

Wir blicken auf ein Jahr zurück, in dem viele Leitzinserhöhungen erwartet wurden, aber keine stattgefunden haben und umgesetzt wurden. Bis auf eine am Ende des Jahres. Warum? Für die FED gab es keinen Grund. Man hat die interessierten (und größtenteils dressierten Leser) und die „Marktteilnehmer“ einfach hingehalten. Sie erinnern sich: Man wollte schon, hat sich dann aber nicht getraut und die Entscheidung auf das nächste Mal verschoben. Das war alles.

Das eine Mal tönten die Falken (Befürworter einer Zinserhöhung) lauter, das andere Mal die Tauben (nicht die Schwerhörigen unter den FED-Mitgliedern, sondern die Ablehner einer Zinserhöhung). Die letzte Zinserhöhung um +0,25% war sage und schreibe LETZTES Jahr im Dezember 2015 und bis Mittwoch dieser Woche war in 2016 nichts passiert. Dass die FED „nichts tut“, davon will man in Jahresprognosen nichts wissen. Das klingt langweilig. Auch in den Jahresberichten der FED. Zum Schluß hat man doch noch etwas getan und den Erwartungen entsprochen.

TRUMP(F) vs. FED

„Nichts zu tun“ war extrem wichtig, denn wer nichts tut, läßt alles beim Alten in einem äußerst fragilen Finanzsystem. „Hinhaltetaktik“ ist das richtige Wort und wäre Hillary Clinton Präsidentin der Vereinigten Staaten geworden, gebe es wohl nicht den wirtschaftlichen Erwartungsoptimismus, der vom neuen Präsidenten Donald Trump entfacht wurde.

Hier sind wir beim Thema, hier trifft man genau den wichtigen Punkt um den es in der Zinspolitik geht, nämlich um das „Management der Erwartungen“. Und wenn man jetzt auf die Renditeentwicklung 10jähriger US-Staatsanleihen (US-Treasuries, kurz UST) sieht, dann erkennt man genau, daß ein Sieg Donald Trumps erwartet wurde. Eingepreist nennt man das.

Zinserhöhungen der Zentralbanken kommen im Prinzip nicht überraschend

Sie sind ein Resultat des Schürens von Erwartungen, von mir aus auch Hoffnungen und Ängsten der Marktteilnehmer. Die Zentralbank hat in 2016 keine klaren Aussagen gemacht, Donald Trump dafür um so nachhaltiger und gewichtiger. Der US-Wahlkampf hat diese Botschaften wirkungsvoll während des ganzen Jahres transportiert. Das war eine zinspolitische Dauerberieselung für die institutionellen Anleger in den USA.

Man hat diesem Haudegen einfach abgenommen, daß er die amerikanische Wirtschaft wieder in Schwung bringen wird und deshalb sind die Renditen, sprich Zinsen, bei den 10jährigen Staatsanleihen angezogen und gestiegen. Die FED kam in Zugzwang, denn mittlerweile sind wir bei den 10jährigen UST schon bei +2,6% Rendite angekommen.

Selbst 2jährige Papiere machen beim Zinsanstieg ordentlich bis auf +1,26% Rendite mit. Ironischerweise wäre die Commerzbank-Prognose von +1,25% wirklich passend. +0,5% Leitzins und +2,6% 10jährige Benchmark-Rendite ergeben eine gewaltige Differenz von 2,1%. Zum Vergleich: Der Leitzins der Europäischen Zentralbank liegt bei 0%, die Benchmark-Anleihe in Form der zehnjährigen deutschen Bundesanleihe notiert etwas über +0,3% Rendite.

Triumphiert Trump über die FED?

Die FED steht unter enormen Zugzwang, denn die Differenz (Zinsspread) ist ebenso enorm. Und nicht nur mir ergeht es so, daß man erkennen muß, daß die Zinsmärkte einem Donald Trump mehr vertrauen und glaubhafter finden, als den taktisch zögernden und mit sich hadernden Zentralbankern.

Da Trump und FED-Chefin Janet Yellen kein gutes Verhältnis zueinander haben und unter Trump der yellensche Vertrag im nächsten Jahr demzufolge nicht verlängert wird, erwartet uns in diesem Jahr ein spannender Kampf im Zinshühnerstall. Wobei Trump der Fuchs ist. Falls er sich nicht zum Gackern verleiten läßt oder möglicherweise dazu gezwungen wird.

Im Moment sehen wir einen weltweiten Zinsanstieg

Die Renditen für Staatsanleihen steigen in den USA schon seit Mitte 2016 und auch die Eurozone bleibt nicht verschont. Selbst die „absolut allersichersten“ deutschen 10jährigen Bundesanleihen verzeichnen einen Renditeanstieg seit Juni dieses Jahres im Tief bei -0.18% bis jetzt auf +0,31%. Das ist ein satter, langsamer Anstieg des deutschen Musterschülers von +0,5% und einer Trendwende würdig.

Kursrückgänge bei Festverzinslichen Papieren waren die Folge, der Kurs der 10jährigen deutschen Nullzins(!)-Bundesanleihe (WKN 110240) ging beispielsweise von 101% auf 96% zurück. Was für ein Dilemma: Null Prozent Zins, aber vier bis fünf Prozent Kursrückgang!

Steigen die Renditen weiter an, möglicherweise schnell, drohen weitere Kursrückgänge. Ob unrealisierter oder realisierter Kursverlust, ob nicht realisierte Kursgewinne oder niedrigere Buchgewinne auf Positionen im Festverzinslichen-Portfolio. Es tut weh und es kann noch schmerzhafter werden. Die Lebensversicherungsgesellschaften und viele andere Langfristgeldanlagemodelle aus der Kapitalanlagebranche stehen dann auf dem Prüfstand. Wie lange halten die Nerven der institutionellen Geldanleger das aus?

Ganz sicher ist, sie werden weichgekocht. Vielleicht sind diese aufgrund ihrer Regularien und Bestimmungen sogar gezwungen, Papiere zu verkaufen? Wir werden sehen. Es kann aber sein, daß aus einem schwerwiegenden Angina-pectoris-Anfall ein tödlicher Herzinfarkt, sprich Systeminfarkt, wird. Dann hilft auch kein Schockmanagement mehr. Ein Blick auf die Kursentwicklung 10jähriger deutscher Bundesanleihen lohnt immer. Das ist in diesem Fall der EUREX-Bund-Future.

Ein Wertausgleich über die Währungen wird kommen

Wenn sich der Preis des Geldes, der Zins, in den USA verteuert, kommt es unweigerlich zu einem Ausgleich über die Währungsseite und dem US-Dollar. Der US-Dollar wird dann an Stärke gewinnen. Die globalen Geldflüsse bewegen sich gewöhnlicherweise in die Richtung, in der es mehr Zins gibt, als in der einheimischen Währung.

Wenn infolgedessen die Europäische Zentralbank nicht mitzieht und die Leitzinsen nicht erhöht, wird der Wert des EURO zurückgehen. Ein eindeutiges Signal auf der Währungsseite wurde bereits gesetzt, am Donnerstag, 15.12.2016, durchbrach der US-Dollarkurs die wichtige langfristige Unterstützungsmarke bei 1,05 USD pro EUR. Im Moment sind wir bei 1,04 USD und die Parität rückt schnell in greifbare Nähe.

Konsequenterweise wird Donald Trump dem EUR nicht helfen, beim US-Dollar galt schon immer die Devise für die Devise „Our currency, your Problem“. Also frei übersetzt: „Unsere Währung (der US-Dollar) ist stets Euer Problem. Damit haben wir Euch in der Hand“.

Teuer wird es für die Eurozonler, wenn der EURO im Wert fällt und der Ölpreis im Gegenzug steigt. Das sagen die Amerikaner natürlich nicht: „Wir machen des Ölpreis, damit habt Ihr ein zusätzliches Problem. Und alle, die damit zusammenhängen“.

Nebenbei, die türkische Lira YTL hat in den vergangenen drei Monaten beachtlich an Wert zum USD verloren. Man wundert sich und versteht nicht, daß der türkische Ministerpräsident Erdoğan „menschlich nicht nachvollziehbar“ im Land regiert. Ich denke, er ist genau im Bilde, was bei einer weiteren gezielten Schwächung der Lira von außerhalb über das Volk auf ihn zukommen wird.

Das Tauziehen ist in vollem Gange

Die Zinsstrukturkurven (das sind die Laufzeitenbereiche für Zinsen, angefangen vom Tagesgeld über 3-Monatsgelder über 1jährige bis 10jährige (Staatsanleihen-)Laufzeiten bis extralangen Laufzeiten von 30 Jahren und mehr) dürften steiler werden. Das funktioniert in der Regel so:

Die Zinsen am langen Ende (idealerweise die 10jährigen) steigen an, die kurzfristigen Zinsen (TG, 3M, 1jährige) bleiben noch unten und ziehen kaum mit, bis die Zentralbank den Leitzins erhöht. Man spricht dann von einer steilen Zinskurve.

Dann steigen diese kurzfristigen Zinsen ebenfalls und ziehen die ganze „gedachte Zinskurve“ weiter nach oben. Ähnlich einer sich hin- und herbewegenden Schaukelbewegung steigen die Zinsen unter Mitwirkung der Zentralbank an, bis ein neues, absolutes Hoch erreicht ist.

Eine zweijährige deutsche Staatsanleihe rentiert im Moment bei Minus –0,79%. Darum kauft die EZB jetzt auch kurzfristige Titel mit ihrem Rentenmarktüberlebensprogramm auf, um Rendite-/Zinsanstiege in diesem Bereich zu vermeiden und verlängert es (ähnlich einem Finanzwechselgeschäft) immer wieder. Ich denke, daß diese Aufkäufe nur begrenzt zu stemmen sind. Das geht solange, bis man gezwungenermaßen loslassen muß. Ähnlich einem losgelassenen Gummiband dürften die kurzfristigen Zinsen dann schnell ansteigen.

Donald Trump – der Zinsmagier?

Ein Zinsanstieg ist ganz normaler Zyklus im Wirtschaftsleben. Das dürfte auch Donald Trump so sehen. Eigentlich und im Prinzip. Das Problem ist nur, von welchem Niveau aus dieser Anstieg kommt und wie lange dieses Niveau im Zeitraum vorher gehalten hat?

Die EZB hat aus bekannten Gründen (Verhinderung des EURO-Staatsanleihenmarktkollapses via Griechenland und EURO-Untergang) die Zinsen niedrig halten müssen. Jetzt wird man mit einem amerikanischen Zinsanstieg „Trump-made“ konfrontiert. Was tun? Nachziehen und die Zinsen erhöhen oder die eigene Währung schwächen?

Die EZB hat sich mit negativen Staatsanleihenrenditen im 2- und 5jährigen Laufzeitenbereich keinen Gefallen getan und sich selbst eine Falle gestellt. Im zweijährigen Laufzeitenbereich gibt es für die Anleger keinen Grund Anleihen aus Deutschland, Finnland, den Niederlanden, Österreich, Belgien, Frankreich, Italien, Spanien und Irland zu halten. Die Renditen sind negativ, man zahlt eh schon drauf und bei einem Renditeanstieg lösen sich die vorhandenen Kursgewinne noch auf, denn man befindet sich auf Allzeittiefst der Renditen.

Wenn die Anleger den „totalen Zinsanstieg“ erkennen, werden sie diesen „Schrott“ ohne Gewissensbisse verkaufen. Rette sich wer kann. Und es wird nur einen einzigen Käufer geben: die Europäische Zentralbank. Man kauft die eigenen Schulden der Eurostaaten mit neu gedruckten Geld nach. Was für eine Inflation, eigentlich eine Hyperinflation „home-made made in a day“.

Wenn über einen Monat lang täglich 100 Milliarden EUR Eurostaatsanleihen als unverkäuflicher Überschuß beispielsweise in den USA in den Markt „geworfen“ werden, dürfte im „EZB-Tower zu Frankfurt“ der Blitz einschlagen. Sie erinnern sich an das Tarotkarten-Cover-Bild des Economist „The World in 2017“. „Alles muß raus“ wird es dann heißen, egal zu welchem Preis. Die Zinsen steigen dann stark und schnell. Und nicht zu vergessen: Ist Donald Trump der „globale Zins-Magier“ auf der Economist-Tarotkarte „Der Magier“?

Geschickt eingefädelt

Die USA waren stets darauf bedacht, die Zinsen ihrer Staatsanleihen nicht allzu tief fallen zu lassen. Also bloß nicht auf die Null-Linie. Das war clever, denn im Falle eines Zinsanstiegs so wie jetzt, sind sie ganz anders positioniert. Im US-Markt war immer noch Risiko in Form einer Ungewissheit hinsichtlich der Marktentwicklung, in der Eurozone gab es Dank der EZB und ihrem Aufbauprogramm nur noch Chancen. Und die wurden genutzt.

Irgendwann gibt es keine Chancen mehr, sondern nur noch 100% Risiko, besser gesagt 1000% Risiko. Dann nämlich, wenn man im Negativzinsbereich handelt und agiert. Dann kommt irgendwann und überraschend der überfällige Ausverkauf der Eurozone-Staatsanleihen. Und wieder gäbe es einen Gewinner. Nämlich die USA. Der US-Dollar wäre obenauf, wahrscheinlich aber nur kurz.

Alles Taktik, der Plan muß aufgehen, weil das Geldsystem wie ein Kartenhaus zusammenfallen wird

In der Zeit vorher wird man die Gold- und Silberpreise unten halten. Das sehen wir jetzt. Niemand soll Gold- und Silber als wahres und richtiges Geld erkennen. Niemand darf die letzten Rettungsanker erkennen, geschweige den physisch erwerben, denn schließlich geht es um den gigantischsten Raub- und Bereicherungsfeldzug bestimmter Kreise in der Menschheitsgeschichte.

Jahreswechselzeit – Trendwechselzeit

Dank Donald Trump können die „Aktienleute“ bis jetzt mit einer abgeschwächten Jahresendralley zufrieden sein. Der S&P500 hangelt an einem Allzeithoch, auch der DAX konnte sich in den vergangenen Wochen ordentlich erholen. Das neue Jahr naht und es lohnt stets gerade zu diesem Zeitpunkt die Märkte genau im Auge zu behalten.

Ich selbst erachte diese Zeit als die wichtigste Zeit im ganzen Jahr, denn es ist die Zeit um neue Trends zu etablieren oder gerade begonnene Kurzfristtrends zu verfestigen. Die Zinsen steigen, der US-Dollar steigt, der EUR fällt und das könnten schon die generellen wichtigen Trends für das nächste Jahr sein.

Die Aktienkurse können noch steigen, bis die kreditfinanzierten Käufe und Transaktionen aufgrund steigender Zinsen wackeln und Schließungen bzw. Aktienverkäufe in größerem Ausmaß nach sich ziehen. Der Ölpreis hat sich bei niedrigen 50 bis 55 USD derzeit stabilisiert und kann im Zuge einer Wellenbewegung schon mal auf 70, 80 USD steigen. Warum nicht, wenn er dann wieder auf 60 USD zurückgeht? Es kommt drauf an, was die Zinsen dann machen? Nicht zu vergessen, daß ein höherer Ölpreis „offiziell“ die Inflation „anheizt“ und höhere Zinsen rechtfertigt.

Und die Kreditseite?

Die Kreditseite ist hier gar nicht angesprochen. Was passiert, wenn im Zuge eines Zinsanstieges immer mehr Kredite ausfallen und nicht zurückbezahlt werden können? Wenn die Wackelbaufinanzierungen mit niedrigstem Kreditzins und niedriger Tilgung zusammenbrechen?

„Die Hausse nährt die Hausse, die Baisse nährt die Baisse“ heißt es. Ab einem bestimmten Schwellenwert im Volumen werden daher die bereits zusammengefallenen Kredite die noch aufrechtstehenden Kredite mitreißen. Aus dem einfachen Grund, weil die Sicherheiten nicht mehr ausreichen. Die Banken werden mehr Sicherheiten verlangen, die von den Schuldnern nicht mehr erbracht werden können.

„Eilmeldung II“

Den FED-Zinsentscheid als Eilmeldung zu bringen war durchaus berechtigt. Aber wer im einfachen Volk weiß um die komplexen Zusammenhänge dieses Zinsschrittes? Davon ist man doch ganz weit entfernt?

„Außerdem, was tangiert mich das?“, das dürften die meisten denken. Ich kenne Leute, die sagen „das ist doch gut wenn die Zinsen steigen, dann bekomme ich mehr Geld auf der Bank“. Das stimmt schon, nur würden sie die richtigen Zusammenhänge herstellen können wären sie morgen auf der Bank und würden all ihr Geld schleunigst abheben.

Aber „das System“ muß einen Bankrun unbedingt vermeiden. Darum werden die Menschen generell auch „overnewst“, also mit Informationen zugeschüttet, auf das sie sich nicht mehr auskennen. So läuft es immer, das ist systemisch. „Das Wichtigste“ wird durchaus als „das Wichtigste“ kommuniziert. Auch das ist systemisch.

Nur wer im Volk versteht schon die wirklichen Zusammenhänge? Und ein Finanzsystem „hat dann fertig“, wenn es bei Null Prozent Leitzins angekommen ist. Null Prozent ist kein Zinssatz, denn es gibt keinen Zins. Null Prozent ist eher die Bankrotterklärung.

Quelle: Der Bondaffe


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