Amadeu-Antonio-Stiftung klärt auf: Soviel Reichsbürger steckt in dir!

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Von Marcello Dallapiccola

Schon wieder sorgt die Amadeu-Antonio-Stiftung für helle Empörung im Internet. Diesmal hat man sich in der Zensur- und Einheitsmeinungs-Schmiede von Heiko Maas‘ Gnaden dem Phänomen der sogenannten „Reichsbürger“ angenommen. In ihrem übertriebenen Schnappreflex gegen alles was „räächtz“ sein könnte und ihrem vorauseilendem Gehorsam gegenüber den Plänen der Globalisten, schießt man dabei aber immer wieder übers Ziel hinaus.

Wie viel Reichsbürger steckt in dir? – Eine ganze Menge, wie wir noch sehen werden. Zumindest, wenn es nach der Amadeu-Antonio-Stiftung geht. Nähere Auskunft gibt dieses Dokument hier, das man in der Download-Sektion der Stiftungs-Homepage findet. Darin wird das Phänomen der Reichsbürger von allen Seiten beleuchtet – oder zumindest von den Seiten, die man als Außenstehender halt so zur Verfügung hat, wenn einem die engen Grenzen der eigenen Ideologie verbieten, sich mit Vertretern dieser Fraktion direkt auseinanderzusetzen.

Doch die 32 Seiten dieses Pe-De-Äffchens bestehen nicht nur aus dem oberflächlichen Geschwurbel, nach dem sie im ersten Moment aussehen – zwischen den Zeilen ist da eine geballte Ladung Globalisierungspropaganda übelsten Kalibers versteckt. Besonderes Augenmerk wird der Identifizierung von Reichsbürgern im Alltag gewidmet – und hier wird es spannend. Denn ein klein wenig Reichsbürger steckt in jedem von uns – wetten? Eine gute Übersicht gibt folgendes Mem, das auf Twitter kursiert (Dank an den unbekannten Verfasser!):

Reichsbürger-Mem. (Quelle: Twitter)

 

Besonders interessant sind die vier Punkte in der unteren Sektion, die angeblich „den gesellschaftlichen Verhältnissen in einer globalisierten Welt nicht gerecht werden“. Tauschkreise, ökologische Lebensweise, biologischer Lebensmittelanbau und alternative Lebensweisen sind also jetzt auf einmal auch „Nazi“, beziehungsweise „Reich“? Da werden sich aber einige, die das nie und nimmer erwartet hätten, ziemlich vor den Kopf gestoßen fühlen. Öko und Bio, kam das nicht ursprünglich mal aus einer ganz anderen Richtung –welche Leitfarbe fällt einem zu dem Thema denn auf die Schnelle ein?

Auch Tauschkreise sind alles andere als eine Spezialeigenschaft von Reichsbürgern; gerade in Mittel- und Nordeuropa blühen solche alternativen Netzwerke seit Jahren im Verborgenen. Nebst Tauschbörsen für natürliches Saatgut, Reparaturcafés, Alternativwährungs-Systemen, Gemeinschaftsgärten, Stadtimkereien, „Food Sharing“-Märkten und vielen anderen, zivilgesellschaftlichen Initiativen, werden all diese Angebote jedoch hauptsächlich von normalen Menschen genutzt, Menschen wie du und ich. Solche Modelle erfreuen sich übrigens in den letzten paar Jahren generell eines richtigen Booms, was wohl der Sehnsucht vieler Menschen nach einfacheren Strukturen, mehr Übersichtlichkeit und gemeinschaftlicher Entschleunigung geschuldet ist.

Natürlich ist klar, dass sich die Jünger des Internationalsozialismus der Banken und Konzerne durch solche, rein von den Bürgern betriebenen Alternativsysteme gefährdet sieht – wo bliebe denn da der Reibach der Konzerne? – und dass sie deshalb massiv bekämpft und verteufelt werden müssen, um möglichst viele Schäflein davon abzuhalten, sich daran zu beteiligen. Also: Wer in Zukunft bei seinem heimischen Biobauern einen Krautkopf kauft, macht sich laut Amadeu-Antonio-Stiftung verdächtig, mit den Reichsbürgern zu sympathisieren.

Doch kommen wir zum nächsten Punkt, dem der alternativen Lebensweisen. Also Homosexuelle, Tätowierte, Hare-Krischnas, Extemsportverrückte – alles Reichsbürger! Ist nicht der Zölibat auch eine alternative Lebensweise? Reichspfaffen! Reich’n Roll! Es REICHT!

Man sieht schon: Hier wird mit Kanonen auf Spatzen geschossen. Wäre die Quintessenz dieser Hetzschrift nicht in 32 Seiten pseudo-intellektuelles Gewäsch verpackt, könnten die Verfasser wohl kaum die vielen Steuer-Euros rechtfertigen, die für deren Zusammenschustern verbraten wurden.

Trotz aller Lächerlichkeit dieser unbeabsichtigten, fast komödiantischen Übertreibungen bleibt dennoch ein ziemlich unangenehmer Geschmack übrig ob der implizierten, totalitären Ausrichtung dieses Pamphlets. Denn nicht nur, dass hier alles, was nicht auf Schiene und Linie ist, in ein Zwielicht gerückt wird – es werden auch konkrete „zivilgesellschaftliche Handlungsempfehlungen“ gemacht, wie bei „enttarnen“ eines Reichsbürgers vorgegangen werden soll.

Ab Seite 18 des pdf lässt der globalisierte Faschismus seine Maske fallen und präsentiert uns unverhohlen seine hässliche Fratze – Denunziantentum wie in den finstersten Zeiten der deutschen Geschichte wird jetzt wieder zur edelsten Bürgerpflicht erklärt. Stasi 2.0 plus Wahrheitsministerium in einem Komplex – angesichts des Personals, das bei der Amadeu-Antonio-Stiftung von Steuergeldern ausgehalten wird, sollte sich jedoch hierüber niemand wundern.

Quelle: Contra-Magazin


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