Das Volk schuldet der Regierung keinen Dank

0
319

Anmerkung vorab: Henryk M. Broder ist … sagen wir, man kann durchaus geteilter Meinung über ihn sein, doch das oben eingebundene Video ist gewiss sehenswert.
– Die Redaktion –


Der Publizist und Welt-Autor Henry M. Broder wurde am Dienstag bei der Informationssendung N24 – ebenfalls wie »die Welt« dem Springer-Konzern zugehörig – zum Tag der Deutschen Einheit und den dort stattgefundenen  »Unmutsbekundungen« in einem Interview befragt.

N24-Chef-Moderatorin Tatjana Ohm wollte wissen, ob sich Politiker in der Form wie am Montag geschehen, beschimpfen lassen müssen. Broder bejahte dies unumwunden und fragte zurück, wo sie die Grenze ziehen wolle. Da wo ein Straftatbestand erfüllt oder Beleidigung gegeben sei, so die Antwort Ohms. Broder bezweifelte, ob dieser erfüllt gewesen sei bzw. ob überhaupt ermittelt werde.

» Das Volk schuldet der Regierung keinen Dank «

Die Parole »Merkel muss weg« sei nicht nett. Sie sei aber genauso richtig und legitim wie die Parole »Merkel muss bleiben«. Das eine sei das Gegengewicht zum anderen. Co-Moderator Alexander Siemon warf ein, dass ja auch gesagt worden sei, sie und andere Politiker seien »Volksverräter«. Siemon echauffierte sich, dass hier Vokabular verwendet worden sei, das auch in der 30er Jahren verwenden wurde. Broder erwiderte hierauf, dass eigentlich alles irgendwie verwendet werde, was auch in der 30ern verwendet worden sei. Wenn Siemon nur tief genug grabe, dann werde er wohl beim 30-Jährigen-Krieg enden. Das sei kein Argument. Man könne die Sensibilität wirklich zu weit treiben, so Broder.

Jetzt käme »Leben in die Sülze«. Die Verhältnisse würden härter. Zudem schulde das Volk der Regierung keinen Dank. Das Volk dürfe auch grob sein und sich unangemessen äußern. Wo ein Straftatbestand erfüllt sei, da müsse die Staatanwaltschaft ermitteln. Seiner Ansicht nach, so Broder, sei es am Montag eher ein Aufeinandertreffen zweier verschiedener Welten gewesen. Ihn habe das ganze an die DDR in den letzten Tagen erinnert. »Drinnen feiert die Regierung. Dann ist ein Polizeikordon da. Und draußen harren die Regierten».

»Roth liebt die Menge im Bad – in Dresden hat sie eines bekommen«

Im darauf folgenden Einspieler zeigt der Sender Claudia Roths (Grüne) Kommunikationsversuch am Rande der Festivität. Broder bewertet Claudia Roths angebliche Gesprächsbereitschaft mit den Worten: » Nun Ja, es hat ja ein Gespräch stattgefunden – nur halt nicht nach den Regeln von Claudia Roth«. Roth würde das Bad in der Menge lieben – und hier habe sie eines bekommen. Broder rate Frau Roth, vorsichtig bei Äußerungen über »unwillkommene Gesten vom Straßenrand« zu sein und verweißt auf eine Demonstrationsteilnahme Roths in Hannover, aus dessen Mitte heraus laut »Deutschland verrecke« und »Deutschland, du mieses Stück Scheiße« zu hören gewesen sei).

Den Einwurf des bemühten N24 Moderators, dass Roth dies ja nicht selbst gesagt habe, lässt Broder gerade einmal als »mildernden Umstand« gelten, da dies direkt hinter Roth skandiert wurde und diese keinen Anlass gesehen habe, die Demonstration zu verlassen. Sich hinterher zu distanzieren sei kein Benehmen einer Stellvertretenden Präsidentin des Bundestages, so Broder.

» Eine Demokratie sei keine Boutique «

Wie solle man dann mit der anderen Seite reden, von der nur wüste Beschimpfungen kommen würden. Wie komme man an diese Menschen heran, will die Moderatorin des Weiteren wissen. Broder weißt darauf hin, dass es zu akzeptieren sei, dass es in einer Population einen Restbestand gebe, an die man nicht heran komme. Jedoch könne man auch diesen Menschen das Recht auf Meinungsäußerung nicht verbieten, so der Publizist. Eine Demokratie sei keine Boutique, wo die Pullover sauber aufeinander und nach Farben sortiert liegen. Es sei eine Werkstatt, in der es kracht und knallt und wo auch ab und zu richtig ausgeräumt werden müsse. Broder erinnert abschließend an den Paragrafen 8 des Grundgesetzes, wo es heißt:  Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln. Von höflichem Benehmen stehe dort nichts.

Moderator Siemon versucht zu insistieren, dass die verwendeten Trillerpfeifen der Demonstranten ja nicht erlaubt gewesen seien. Broder klärt den jungen Mann auf, dass Trillerpfeifen bis jetzt noch nicht als Waffen gelten würden. Trotzdem, so der N24-Moderator beharrlich, sei es eine »Grenzüberschreitung« in der man die Leute despektierlich angegangen sei. Das sei keine konstruktive Auseinandersetzung.

» Unhöflichkeiten gehören zur Auseinandersetzung dazu «

Broder fragte, was er denn nun von ihm hören wolle. Er werde sich weder mit den Leuten solidarisieren, noch sich von ihnen distanzieren. Zu beidem habe er keinen Anlass. Der Auftritt sei »unsympathisch, unnötig und unhöflich« gewesen. Jedoch gehöre Unhöflichkeit zur Auseinandersetzung dazu. Und was Grenzüberschreitung sei, hänge von Fall zu Fall ab. Es habe massive Grenzüberschreitungen bei Demonstrationen in Berlin gegeben, wo »Juden ins Gas«- Rufe zuhören gewesen seien (metropolico berichtete). Das habe die Stadt auch überlebt, so Broder. Die Demonstration in Dresden werden auch alle überleben. Auch Claudia Roth.

Quelle: metropolico


Wenn das die Deutschen wüssten
Wussten Sie, dass Ihr Personalausweis oder Ihr Reisepass nicht Ihre deutsche Staatsangehörigkeit bestätigt und fast alle Deutschen in ihrem eigenen Land staatenlos sind? Nein? Wussten Sie zudem, dass Gerichtsvollzieher in der BRD seit 2012 keine Beamten mehr sind oder dass die BRD selbst gar kein Staat ist – und auch nie war -, sondern eine von den Alliierten installierte Verwaltung, die großteils innerhalb einer „Firmenstruktur“ operiert? War Ihnen bewusst, dass die Sklaverei in Wirklichkeit nie abgeschafft wurde? Wenn nicht, dann wird es Zeit für Sie aufzuwachen… (weiter)


Die Souveränität Deutschlands
Deutschland sei »seit dem 8. Mai 1945 zu keinem Zeitpunkt mehr voll souverän gewesen«, bekundete Wolfgang Schäuble, Bundesminister der Finanzen, vor den versammelten Bankern des Europäischen Bankenkongresses am 18. November 2011. In »Europa« sei die Souveränität ohnehin »längst ad absurdum« geführt. Wenn Deutschland aber nicht souverän ist, dann herrscht ein anderer Staat oder eine Staatengemeinschaft oder eine Person oder Personengruppe, irgendeine Macht, über Deutschland und Wolfgang Schäuble ist dessen bzw. deren Agent und nicht Vertreter des Deutschen Volkes. Vielmehr dient er fremden Interessen… (weiter)


Die geschmierte Republik
Es ist etwas faul in Deutschland, Korruption wohin man schaut: Ob es um systematische Schmiergeldzahlungen von Pharma- und Baukonzernen geht oder die bestens vergütete Zustimmung von Betriebsräten zum Stellenabbau, um Schiebereien im Sport oder lukrative Steuergeschenke gegen üppige Parteispenden es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich, in dem nicht durch Bestechung von Menschen in Schlüsselpositionen kräftig nachgeholfen wird… (weiter)


Albtraum Deutschland
Die innere und die äußere Ordnung unseres Landes wird in immer stärkerem Ausmaß zerstört. Die bisher gut funktionierenden Regeln des Zusammenlebens und der notwendige Respekt und Anstand wird ersetzt durch Willkür, Korruption und Betrug, Heuchelei und Schmarotzertum… (weiter)


Das Deutschland-Protokoll II
„Die Wenigen, die das System verstehen, werden so sehr an seinen Profiten interessiert oder so abhängig sein von der Gunst des Systems, dass aus deren Reihen nie eine Opposition hervorgehen wird. Die große Masse der Leute aber, mental unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne zu mutmaßen, dass das System ihren Interessen feindlich ist.“ Trifft dieses Rothschild-Zitat auch heute noch zu? (weiter)

Hinterlassen Sie einen Kommentar