Heute vor 81 Jahren – Indienststellung des Luftschiffs LZ 129 „Hindenburg“

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Am 04. März des Jahres 1936 öffneten sich in Friedrichhafen die Hallentore der riesigen Luftschiffhalle und das neu gebaute Luftschiff LZ 129 „Hindenburg“ steckte seine silberne Nase neugierig in den Wind. Nach fast fünfjähriger Bauzeit war das zweite Luftschiff der Zeppelin – Reederei, neben dem seit 1928 im Dienst stehenden LZ 127 „Graf Zeppelin“, fertiggestellt worden.

Die erste Fahrt des neuen Luftschiffs verlief ohne jegliche Probleme unter Führung von Ernst A. Lehmann, Hans von Schiller und Hugo Eckener, und so startete der Hindenburg zusammen mit dem Graf Zeppelin am 20. März 1936 eine denkwürdige viertägige Werkstattfahrt über ganz Deutschland.

Am 31. März 1936 war es dann soweit und das Luftschiff startete unter Führung von Kapitän Pruß zu seiner ersten Südamerikafahrt, die von der ganzen Welt mit größter Aufmerksamkeit verfolgt wurde und glatt und ohne Störungen verlief.

Der LZ 129, das erste rein als Verkehrszeppelin gebaute Luftschiff, war fast um die Hälfte größer als der „Graf Zeppelin“. Vier Daimler  – Benz Dieselmotoren von ja 1100 PS gaben dem Schiff eine Höchstgeschwindigkeit von 125 km/h. Während der „Graf Zeppelin“ nur 100 m² Bodenfläche für die Passagiere hatte, wies das neue Schiff 400 m² Bodenfläche auf und bot 72 Reisenden Platz. Es standen neben dem 16m langen Speisesaal 2 Promenadendecks zur Verfügung, alle Kabinen hatten fließendes warmes und kaltes Wasser und es war erstmals ein Rauchersalon eingebaut worden. Weiterhin stand ein Duschbad zu Verfügung. Im Rumpf hatte das Luftschiff 190 000 m³ Wasserstoffgas und 50 Tonnen Dieselöl für die Motoren. Die Länge betrug 245 m, der Durchmesser 41,2 m und das Dienstgewicht 215 t.

Ein glanzvoller Künder deutschen Könnens und deutscher Arbeit, so trat der LZ „Hindenburg“ nach mehreren erfolgreichen Südamerikafahrten zur Eroberung des Nordatlantiks an. Wiederum, wie bei seinem ersten Fluge nach Südamerika, horchte die Welt auf, als das neue Schiff von Frankfurt zu seinem ersten Nordatlantikflug startete und nach glatt verlaufender Fahrt zwei Tage später in Lakehurst landete. Planmäßig kehrte es wieder zurück, das erste Luftverkehrsmittel, das Passagiere in bequemem und doch schnellem Fluge über den Nordatlantik getragen hatte.

Eine Reihe großartiger Passagierfahrten über den Nordatlantik setze ein. Nach festem Fahr-plan führte der LZ „Hindenburg“ zehn Nordamerikafahrten durch. Zwei bis drei Tage Fahrdauer gaben die Fahrpläne an. Oft wurde diese Zeit unterboten. Auf sämtlichen Reisen war das Luftschiff voll besetzt, und oft war die Nachfrage so stark, dass die Plätze nicht ausgereicht haben.

Als das Schiff am 12. Oktober 1936 um 10:47 Uhr nach seiner zehnten Nordamerikafahrt auf dem Flughafen Rhein-Main landete, konnte die Zeppelin- Reederei mit größten Hoffnungen dem Jahr 1937 entgegensehen, zumal sich ein drittes Luftschiff, der LZ 130 „Graf Zeppelin II „ im Bau befand.

Auch der LZ „Graf Zeppelin“ hatte im Südamerikadienst treu und planmäßig seine Aufgaben erfüllt, hatte über 1000 Passagiere und 20000 kg Post befördert. Beide Luftschiffe haben 1936 eine Strecke von 600 000 km zurückgelegt.

Über das weitere Schicksal des Luftschiffs und sein tragisches Ende 1937 wird in einem weiteren Beitrag berichtet.

Man kann sich heute kaum noch vorstellen, was für ein unbeschreiblicher Jubel bei der Bevölkerung herrschte, wenn der Zeppelin silbern glänzende und brummend über Stadt und Land erschien. Die Menschen liefen auf die Straße, winkten und jubelten dem Luftschiff zu, die Deutschen hatten ihre Zeppeline ins Herz geschlossen.

Quelle: http://trutzgauer-bote.info


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