„Journalistin“ Mirjam Moll hetzt gegen AfD: „Perfide Nazi-Methoden“ der AfD wegen Benutzung der Vokabel „völkisch“

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Von Michael Mannheimer

Wie Journalisten gegen die AfD hetzen: Beispiel Mirjam Moll

„Schlagwort „völkisch“: AfD setzt auf gezielte Provokation„, titelt Mirjam Moll ihren Hetzartikel gegen die AfD.

So weiß gleich jeder, wo die AfD angeblich zu verorten ist: als neue NSDAP. Na ja, so sagt sie es nicht. Aber die Richtung ist dennoch klar. Denn, so Moll: „dass AfD-Chefin Frauke Petry nicht gewusst hat, was sie da in den Mund nahm, scheint unwahrscheinlich. Vielmehr gleicht ihr Verteidigungsruf einer Nazi-Vokabel den perfiden Methoden einer Partei, die immer weiter nach rechts außen treibt.“

Und Moll folgert messerscharf: Petry hat sich „Begriff von den Nazis zu eigen gemacht“.

So einfach geht das. Ein Wort – und schon weiß man, wo jemand steht. Wer „Rasse“ in den Mund nimmt – ist Rassist. Wer „Nation sagt“ – ist Faschist. Wer „Ausländer“ sagt – ist Ausländerhasser. Wer den Islam kritisiert – ist islamophob.

Das ist die simple Denke der politisch Korrekten, jener, die viel schreiben und noch mehr sagen, aber wenig wissen.  Und absolut davon überzeugt sind, die Guten zu sein. Ich spreche von linken Gutmenschen der Couleur einer Mirjam Moll.

Blutjung, vom Islam vermutlich keine Ahnung, und dennoch schon oberschlau

Sie war keine 15, als 9/11 geschah. Sie hatte gerade mal ein Jahr ihr Abitur in der Tasche, als wegen der Mohammed-Karikaturen Millionen Moslems weltweit auf die Straßen gingen, gegen den Westen hetzten, zig westliche Botschaften in Brand setzten, dutzende Christen in ihren Ländern töteten – und die westliche Meinungsfreiheit als diabolisch bezeichneten.

Nun, kaum aus der Entdotterung ihres behüteten Mädchendasein entschlüpft, meint die blutjunge Mirjam Moll auch schon Wichtiges zur großen Politik sagen zu können. Nicht etwa als bescheidene Meinungsäußerung, sondern als eine, die genau weiß, was Sache ist.

Doch über das wichtigste Thema der Gegenwart, jenes Thema, ohne das eine AfD gar nicht existierte: den Islam, hat man von dieser Mirjam Moll bislang noch nichts gelesen.

Nichts über dessen brutale und systematisch Unterdrückung der Frauen, über dessen genozidale Verfolgung aller „Ungläubigen“ (das ist nichts anderes als ein theokratischer Rassismus), über dessen bis heute gängigen barbarischen Körperstrafen, über die direkt mit ihm konnotierten Ehrenmorde und weibliche Sexualverstümmelungen, denen alljährlich hunderttausende Mädchen und Frauen zum Opfer fallen. Hier schweigt sich Moll beredt aus.

Dass die AfD sich genau gegen diese oben genannten Dinge positioniert, dass sie nahezu allein an der politischen Front gegen die Altparteien steht, die eine Religion unterstützen, welche mehr Menschen auf dem Gewissen hat als andere anderen Religionen und Ideologien zusammengenommen: Auch darüber schweigt Moll.

Entweder, weil sie nichts davon weiß (was schon schlimm genug ist), oder aber, weil sie genau weiß, dass, würde sie den Islam kritisieren, sie 1. ihren Job als Systemschreiberin verlieren – und 2. die Position der AfD nicht mehr ganz so einseitig beurteilen würde.

Das simple Credo der Journaille: Islam ist gut. AfD ist böse

So ist es wohl von vornherein ausgemachte Sache, dass die AfD immer weiter in die rechtsextremste – sie vermeidet noch das Wort nazistische – Ecke abdriftet. Weil bei der AfD das böse Wort „völkisch“ fiel.

Mirjam Moll googelt zwar, dass „völkisch“ kein Wort war, das die Nazis erfunden haben, sondern das Deutsche Reich wohlgemerkt nach dem Sieg gegen Frankreich 1871. Aus Gründen, die Franzosen sehr gut verstehen würden: Die damaligen Deutschen wollten ihre Sprache germanisieren: Weg von der Latininiserung und Frankisierung des Deutschen. Und für „national“ erfand man damals halt das Wort „völkisch“.

Aber das Ergebnis ihrer Recherche („völkisch“ ist eben keine Erfindung der Nazis, sondern wurde vom Kaiserreich als Begriff der Eindeutschung der Sprache entwickelt) wird von ihr elegant unterschlagen. Petry kann diesen vornazistischen Begriff nicht gemeint haben, als sie ihn verwandte. Weil dann ja das ganze Lügengebäude um die AfD in sich zusammenbrechen würde. Scheinobjektiven Journalismus nenne ich das.

Dazu gibt es ein sehr schönes Beispiel aus der Gegenwart: Als der Vorwurf „Lügenpresse“ gegen seitens der Pegida-Bewegung gegen die Medien aufkam, behaupteten diese, dass dieser Begriff von den Nazis erfunden worden sein sollte. Doch den Begriff gab’s schon lange vor den Nazis, und – aufgepasst! : „Lügenpresse war ein zentraler Kampfbegriff der „APO“ der 68-er Bewegung. Dieser „Irrtum“ wurde nie korrigiert. Warum nicht, dürfe jedem klar sein.

Doch zurück zum Begriff „völkisch“: Richtig ist, dass sich die Nazis dieses Wortes bemächtigten. Unrichtig ist jedoch Molls Schlussfolgerung, dass die AfD deswegen 1, überhaupt rechts sein soll (über die Fragwürdigkeit dieses Begriffs will ich mich hier nicht erneut befassen),  und 2., dass sie angeblich deswegen noch weiter nach rechts abdriftet.

Wer sucht, der findet

Wenn man schon nichts finden kann an der AfD, was sie als rechts oder noch weiter als rechts qualifiziert (schon mal deren Parteiprogramm  gelesen, Madame?), dann wird halt was erfunden.

Das kennen wir doch längst, Frau Moll. Einer ihrer liebenswerten Kollegen, vor über einem Jahr auf der verzweifelten, aber ergebnislosen Suche nach Nazis unter den Pegida-Demonstranten, „opferte“ sich bekanntlich für seine These und ließ sich – einen „Pegida-Nazi“ mimend – von einem Kollegen interviewen. Und stellte dieses Interview dann in N24 ein. Was bundesweit für Schlagzeilen sorgte und Pegida den Nazi-Stempel verpasste. Pech nur, dass die ganze Scharade aufflog.

Alles Nazi – oder was?

Hier in kleiner Exkurs in die Geschichte, dessen Inhalt Ihnen, Fräulein Moll  (ist jetzt „Fräulein“ auch Nazi?) möglicherweise entgangen sein dürfte:

Hitler war bekanntlich ein Wagner-Fan und eng befreundet mit der damaligen Chefin der Wagner-Festspiel Winifred Wagner. Nun haben wir ein Problem: Denn Merkel liebt ebenfalls Wagner- und geht genau zum selben Opernspielhaus wie damals Hitler. Ist sie nun auch ganz ganz rechts außen? Wenn nein? Warum nicht?

Und bekanntlich mochten die Nazis Schiller wie Goethe. Ist nun das deutsche Goethe-Institut (mit Dependancen in über hundert Ländern) Nazi? Wenn nein? Warum nicht? Wenn ja: Haben sie ihre Schiller- und Goethe-Werke aus der Schule schon verbrannt, wie es sich für einen anständigen  Gesinnungsdiktatoren, wie sie offenbar einer sind, gehört? Wenn nein: Warum nicht? Schließlich wurden beide deutschen Schriftsteller wie keine anderen von den Nazis in ihre Dienste gespannt.

Und wie haben Sie’s mit Nietzsche? Schon was von ihm gehört? Vielleicht gar gelesen? Sein „Übermensch“ war geradezu ideal für den arischen Nazi-Rassismus. Ebenfalls verbrannt? Wenn nicht, dann bitte ich um Erklärung. Wir sind alle gespannt!

Zum „Beweis“ ihrer These, dass die AfD böse ist und sich in Richtung Nazis entwickelt, treib Moll auch – ordentliche Journalisten machen so was – einen kundigen „Experten“ auf. Thomas Niehr heißt dieser, arbeitet am Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft an der RWTH Aachen und hat sich „auf die rechtspopulistische Sprache in der Politik spezialisiert“.

Von einem solchen Mann darf man nur objektive Informationen erwarten. Wie könnte er den AfD-Sprachgebrauch als „Experte für deren rechtspopulistische Sprache“ auch anders definieren als wie folgt:

„Dieses Wort ist historisch belastet“, Niehr. „Es gehört eindeutig zum Vokabular der Nazis, die sehr viele Zusammensetzungen mit ‚Volk-‚ und ‚völkisch‘ verwendet haben“.

Aha. Nennen wir doch ein paar andere Wörter, die ebenfalls „historisch belastet“ sind  und daher nach Niehr „eindeutig zum Vokabular der Nazis“ gehören sollen:

Von Nazis verwendete Begriffe

Familie, Heimat, Natur, Mädels, Fräulein, Autobahn, Volkswagen, Gleichschaltung, Anschluss, Abstammung, deutsch, Jude, jüdisch,  Entartung, Volk, Reich, Rasse, Propaganda, ewig, Glaubensbekenntnis, Heil, Massen, Parasit, Schmarotzer, Schädlingsbekämpfung, Auslese, Ausmerzung,  Katastrophenpolitiker, Kartenhausrepublik, Parteibuchbeamter, Weimarer Sumpf, Ausbeutungssystem, Bankrottpolitik, Futterkrippenpolitik, Katastrophenpolitiker,  Politikaster, Bürgerkriegspazifist, Pressemob, Leserpöbel, Zerfressendes Gift, Schar,  Trupp, Standarte, Gruppe, Gau, Journaille.

Quelle u.a. : https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/bitstream/handle/10900/46159/pdf/gift001_komplett.pdf

Nimmt man die deutschen Alltagsbegriffe, welche bekanntlich ebenfalls von den Nazis benutzt wurden, hinzu, dann muss man die deutsche Sprache komplett „ausmerzen“, will man sich jeden Verdachts der Verwendung von Nazibegriffen entledigen. Denn der semantische Gebrauch der Alltagsbegriffe war bei den Nazis im Kontext ihres Rassenvernichtungsprogramms, ihrer militärischen Aggression gegen Europa und überhaupt bei allen Nazi-Entscheidungen  von geradezu ausschlaggebender Bedeutung. Doch ganz so puristisch wollen wir nicht sein.

Fazit: Wir leben in der Zeit eines unsäglichen Gesinnungs-Journalismus

Politisch höchst korrekter und schwacher Artikel dieser Mirjam Moll. Ein nicht minder schwaches Statement des Wissenschaftlers Thomas Niehr. Denn dieser hätte – wäre er ein objektiver Wissenschaftler – leicht einwerfen können, dass es keinen einzigen der oben genannten Begriffe gibt, der nicht von Politikern aller Parteien Verwendung fand. Und zwar nach 1945 bis zum heutigen Tag. Wo bleibt sein Nazivorwurf gegen SPD, Linkspartei oder die Grünen?

Quelle: Michael Mannheimer


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