OB Hilbert rechtfertigt Bombardierung Dresdens

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<Von Klabautermann

Dirk Hilbert (FDP, Foto r.), der Oberbürgermeister der Stadt Dresden, trat sein Amt 2015 nach einer Stichwahl gegen seine sozialdemokratische Gegenkandidatin an. Unterstützt wurde er im Vorfeld nicht nur von seiner Partei, sondern auch von der CDU sowie der AfD und Pegida. Anlässlich der Erinnerung an die alliiere Bombardierung der Elbmetropole am 13. Februar 1945 forderte der gebürtige Dresdner nun, dass seine Heimatstadt nicht „in einem Opfermythos dastehen“ dürfe, denn: „Dresden war keine unschuldige Stadt, das wurde wissenschaftlich ausgewertet.“

Man fragt sich natürlich, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse gesammelt wurden, die die vollständige Zerstörung der historischen Dresdner Altstadt und die Tötung Tausender Zivilisten durch Luftangriffe rechtfertigen. Reicht es denn nicht, dass erst vor kurzem ganz zeitgeistkonform und politisch korrekt die Opferzahl der Bombardierung von 250.000 auf unter 30.000 nach unten korrigiert wurde, um nicht zu viele deutsche Opfer in dieser Sache zu haben?Die Stadt war damals überfüllt mit deutschen Flüchtlingen, die meistens nur noch ihr Leben sowie die Kleidung, die sie trugen, vor dem Heranrücken der Roten Armee retten konnten. Und weil die Männer an der Front kämpfen mussten, waren unter diesen (richtigen) Flüchtlingen überwiegend Frauen, Kinder und Alte, die – wie die Dresdner selbst – als Zivilisten eben nicht „die Schuldigen“ waren.

Hilberts Aussagen sind ein Schlag ins Gesicht aller noch lebenden und traumatisierten Opfer des damaligen Massakers. Sie gleichen den Weltanschauungen in linksextremistischen Kreisen, wo generell alle Deutschen verantwortlich für den Nationalsozialismus sind und waren, weil sie 1933 „falsch“ wählten. Insbesondere Bombenopfer und Vertriebene hätten demnach ihr Schicksal zu Recht erfahren. Ansichten, die in zunehmendem Maße nicht nur von Linksextremisten vertreten werden, sondern auch Teile der Mitte der Gesellschaft befallen haben.

Doch unter den Dresdner Opfern waren wie in der Gesamtbevölkerung verschiedenste Menschen, auch Sozialdemokraten, Liberale, Katholiken oder Zentrumsbürgerliche. Es wäre jedenfalls schlimm, wenn in 70 Jahren alle heutigen Deutschen für die Zeit unter Angela Merkel und die Konsequenzen ihrer Politik für Europa und Deutschland verantwortlich gemacht würden.

Hilberts Verachtung der damaligen deutschen Opfer ähnelt ohne Zweifel dem Umgang mit denen heutzutage: Ob Opfer von Migrantengewalt oder islamischem Terrorismus, die staatlichen und medialen Institutionen schweigen, spielen herunter und leugnen. Es gibt keine deutschen Opfer, damals nicht und heute auch nicht. Es darf sie einfach nicht geben.

Man könnte zudem vermuten, dass das unsensible und rücksichtslose Verhalten eine Folge der DDR-Sozialisation des 1971 Geborenen ist, jedoch wären solche Aussagen von einem westdeutschen Politiker sogar noch viel wahrscheinlicher gewesen.

Hilbert selbst jedenfalls winselt jetzt um Hilfe vom Staatsschutz und erhält inzwischen eine Dauerbewachung durch die Polizei, weil er aufgrund seiner unrühmlichen Aussagen Drohungen erhielt. Kein Wunder: wer die eigenen Leute diffamiert und herabsetzt, muss damit einfach rechnen. Kritik darauf wäre in jedem Land der Welt die natürliche Reaktion gewesen, wobei in anderen Ländern solche Aussagen durch Politiker auch kaum möglich sind – gut, vielleicht noch im vom Selbsthass zerfressenen Schweden. In Deutschland sind sie jedoch seit Jahren selbstverständlich, während Menschen mit psychisch gesunden Ansichten, wie die Kritiker des Dresdner Stadtoberhauptes, in den Medien als „Rechte“ gebrandmarkt werden.

Halten wir also noch einmal fest: Nach Meinung des Dresdner Oberbürgermeisters Hilbert war seine Stadt während der Nazi-Zeit eine „schuldige Stadt“, und deshalb durften tausende Zivilisten von alliierten Bomben getötet werden. Vielleicht hätte er lieber gleich die Sprache der Linksradikalen verwenden und wie die Ex-Piratenbraut und jetzige SED-Parteisoldatin Anne Helm direkt und weniger unterschwellig den Satz „Bomber Harris do it again!“ verwenden sollen.

Eine Entschuldigung Hilberts erreichte die noch lebenden Opfer der Bombennacht von 1945 bis jetzt noch nicht, aber zumindest weiß die Öffentlichkeit inzwischen, wie wichtig es ihm ist, dass die Dresdner Gedenkveranstaltung in diesem Jahr auch zugunsten von syrischen Flüchtlingen und im Mittelmeer ertrunkenen Migranten durchgeführt wird.

Quelle: Politically Incorrect


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5 KOMMENTARE

  1. Die Bombardierungen waren nach meiner Meinung ein Kriegsverbrechen. Ich habe am 28. Februar 1945 (ich denke, es war der 28.) die Bombardierung von Mainz miterlebt – und durch Zufall überlebt (ebenso meine Mutter und meine Schwester). Ich hätte auch genausogut bei der Ermordung der Menschen in Dresden dabei sein können. Dieser OB sollte unverzüglich zurücktreten. Wo zum Teufel liegt die Schuld bei Zivilisten, Kindern und deren Mütter?? Der Mann muss so was von — sein. Ich will ihn nicht beleidigen, auch Herr Gauck hat kein Geschichtsverständnis, das sind Leute, die schweben in einer Wolke von Schuldgefühlen für Menschen, die schon lange tot sind. Auch das ist Irrsinn, sich schuldig fühlen für Schandtaten einiger Vorfahren in der Vergangenheit. Kein Australier, kein Amerikaner (auf dem Kontinent) der keine indianischen Vorfahren hatte schämt sich für die nahezu vollständige Ausrottung der Ureinwohner, kein Araber schämt sich, dass seine Vorahren den afrikanischen Kontinent versklavt hatten. Also ich schäme mich nicht. Das war so, und ich kann es rückwirkend nicht mehr ändern, keiner kann das. Wir sollten in die Zukunft schauen – mein Gott, sieht die düster aus. Mal sehen, ob wir aus dem Schlamassel, den ,,unsere“ Politker angerichtet haben, je wieder rauskommen. Also nur mit einem ,,Blauen Auge“ kommen wir nicht davon, denn nach der Auseinandersetzung wird es garantiert einige Millionen Menschen weniger in Deutschland geben. Ein neuer Aderlass, ganz ohne Bomber.

    • Lieber Herr Breitmeier,

      ich kann Ihre Wut gut verstehen. So wie Sie reagieren anständige Menschen, die fassungslos über so ein Verhalten wie das des Herrn Hilbert sind. In einem Punkt möchte ich Ihnen jedoch widersprechen: Mit den Briten und US-Amerikanern spielt man dasselbe hinterhältige Spiel wie mit uns Deutschen. Man redet ihnen unter anderem ein, sie würden die moralische Schuld an der Sklaverei tragen.

      Ich bin froh, dass bei vielen Politikern endlich die Masken fallen und sie uns die Hintergründe ihres Handelns offen ins Gesicht sagen. Als ehrlicher Mensch konnte man vor einigen Jahren noch ein Politikversagen aus Naivität oder Inkompetenz unterstellen. Für den OB von Dresdnen sind seine Bürger die Nachfahren von Tätern, die vollkommen zurecht bombardiert und ermordet wurden. Das ist doch eine völlig klare Aussage, die keinen Spielraum für Interpretationen zulässt. Wer Herrn Hilbert jetzt bedroht, möchte anscheinend lieber weiter getäuscht und belogen werden.

  2. Ich hatte einen Lehrer für Geschichte, der bezüglich Dresden uns beigebracht hat, dass die Stadt voller Flüchtlinge war und es bestimmt zwei bis drei Millionen Deutsche Opfer waren, die umkamen.
    Hier interessant, die Serie „Babylon 5“ hat Dresden als Kriegstaktik erwähnt, folgendermaßen: die Bombardierung der Stadt diente dazu, die Schrecken des Krieges weiterzutragen und deshalb hat man einige Bewohner weiter leben lassen, damit die Überlebenden die Schreiben weiter berichten konnten. Immer schon kluge Taktiker, aber immer auf Kosten anderer, die Alliierten.

  3. Jo: Stimmt, in meinem Zorn habe ich nicht an die Schuldzuweisungen pauschal an die Amerikaner gerichtet bezüglich der Sklaverei gedacht. Dass diese Versklavung und die Sklavenfängerei weit früher durch die Araber, wahrscheinlich sogar schon zur Römerzeit geschah, ruft bei den Nachkommen dieser Völker allerdimngs keinerlei Schuldgefühle hervor. Im Gegenteil, in der religiösen Ideologie wird noch immer von Sklaven wie selbstverständlich gesprochen.

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