Der Tod, das Jenseits und die Wahrheit – Die Macht unserer Ahnen

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Ich werde Sie nicht fragen, ob Sie an Gott glauben. Stattdessen frage ich Sie: Glauben Sie an den Tod? Vielleicht tun Sie das. Ich gebe zu, ich glaube nicht daran. Und wenn ich es täte, so würde mir wohl jeder Atemzug im Leben sinnlos erscheinen. So würde ich vielleicht ebenfalls zu den Menschen gehören, die stets versuchen das Beste für sich selbst herauszuschlagen und die alles nur nach seinem materiellen Wert beurteilen.

Von daher bitte ich all jene, die an ein endliches Leben und einen endgültigen Tod glauben, diesen Text nicht weiter zu lesen. Zum Einen, weil es für Sie dann reine Zeitverschwendung wäre und zum anderen, weil ich mir als Autor nun die Freiheit heraus nehme, mir mein Publikum auszusuchen, genauso wie das Publikum sich seine Autoren aussucht!

Falls Sie nicht an den Tod glauben, kann dem nur ein logischer Rückschluss folgen: Es geht danach weiter. Sie sterben nicht einfach, sind dann verschwunden und bekommen nichts mehr mit! Sie sind immer noch da, vielleicht auf einer anderen Ebene und auf andere Art und Weise, doch Sie existieren immer noch!

Viele Mythen drehen sich darum, was wohl „danach“ geschieht. Viele Religionen beschäftigen sich mit dieser Frage und viele Forschungen wurden betrieben. So zum Beispiel beschrieben im Buch „Das Licht von drüben“ von Doktor Raymond A. Moody, einem Arzt, der sich der Untersuchung von Nahtoderfahrungen seiner Patienten gewidmet hat.

Wenn Sie sich ernsthaft dafür interessieren, wie Menschen den Augenblick ihres Todes psychisch und physisch erleben, so kann ich Ihnen nur wärmstens jenes Buch empfehlen! Die einzelnen Geschichten sind in ihrer Grundform überraschend ähnlich und dies ganz unabhängig von Alter, Geschlecht oder Religion der Betroffenen.

In den Fallbeispielen wissen die Personen sehr genau, wer sie im Leben sind, wer ihre Verwandten sind und was sie erlebt haben. Sie wissen es sogar mit einer viel größeren Klarheit als ein so bezeichneter „lebender“ Mensch! Sie bekommen in kurzer Zeit mit, was um sie herum geschieht und was die sie umgebenden Menschen sagen, tun, fühlen und denken! Sie sind deshalb nicht automatisch klüger, doch sie verfügen über wesentlich mehr Sinne als die uns bekannten fünf.

Nun reden wir hier von Menschen, die lediglich an „der Schwelle zum Tod“ standen, die sie jedoch nicht übertreten haben. Die Frage, was wohl geschieht und um wie viel klarer man sieht, wenn man tatsächlich „drüben“ ist, ist also durchaus berechtigt. Doch wird sie leider niemals ein Mensch aus eigener Erfahrung beantworten können! Fakt jedoch ist: Auch wenn wir „tot“ sind, sind wir noch „bewusst“ und können unter Umständen sogar Einfluss nehmen, sofern uns dies durch die „Lebenden“ gestattet wird.

Wenn wir dieses Wissen nun auf die heutige Welt übertragen, in der Tote verschmäht und verleumdet werden, ihre Geschichten falsch wiedergegeben und ins Gegenteil verkehrt werden, so dürften die Folgen, die dies nach sich ziehen wird beachtlich sein.

Angemerkt sei, dass „Lügen“ wohl die einzige Fähigkeit ist, die man verliert, wenn man stirbt. Nach dem Tod bleibt nur Wahrheit, denn in einer geistigen Welt, in der man lediglich über „Gedanken“ kommunizieren kann, ist es nicht möglich mit leeren Worten zu lügen. Sie können also Gift darauf nehmen, dass sie nach dem beurteilt werden, was Sie dachten und nicht nach dem, was Sie sagten!

Ein weiterer Irrtum liegt in der Vorstellung, das Jenseits wäre ein weit entfernter Ort, vielleicht irgendwo im Himmel oder außerhalb der Welt, doch so ist es nicht. Das Jenseits ist viel näher als wir glauben, es ist lediglich eine andere Ebene, sozusagen eine Welt „hinter und in“ der Welt. Und wenn Sie Ihren Geist öffnen und innerlich still werden, so können Sie diesen Ort auch um sich herum fühlen. Und je mehr Sie ihn fühlen, desto mehr Macht verleihen Sie ihm!

Oft entspringen so genannte „spontane Impulse“ oder eine Art „intuitives Wissen“ diesem Ort. Sie wissen etwas, doch Sie wissen nicht, woher Sie es wissen. Dies sind die Momente, in denen das Jenseits eingreift. Sei es um Sie zu beschützen, Sie zu führen oder Ihnen eine wichtige Antwort zu geben. Und diese Dinge sind nur „Kleinigkeiten“. Tatsächlich ist das Jenseits und alle die darin leben, zu weit größerem Einfluss fähig! Voraussetzung hierfür ist lediglich, dass Sie es zulassen.

Wenn Sie diese unsere Welt nun betrachten und all die Lügen sehen und all das Leid, welches diese Lügen hervorgebracht haben, dann ist es an der Zeit, dass Sie sich dem Jenseits wieder öffnen. „Wieder“ deshalb weil wir von Natur aus „offen“ sind. Diese Fähigkeit wird uns lediglich im Laufe unseres Lebens aberzogen, doch gänzlich verschwinden wird sie nie.

Übertragen kann man behaupten, dass es ein bisschen wie Fahrrad fahren ist. Man braucht nur wieder aufsteigen und es dauert nicht lange, bis man so fest im Sattel sitzt, als wäre man jeden Tag seines Lebens gefahren.

Ich schreibe diesen Text zum Einen, um Ihnen Mut zu machen und Ihnen vielleicht ein Werkzeug an die Hand zu geben, mit dem Sie ernsthaft arbeiten können. Was immer Sie in diesem Leben tun werden Sie mit nehmen und niemand wird Ihnen das jemals nehmen können. Ganz gleich ob es sich um etwas Gutes oder um etwas Schlechtes handelt. Sie können umdenken, umkehren, einlenken, dazu lernen … doch Sie werden es niemals „loswerden“!

Ihre Geschichte gehört zu Ihnen wie die Haut zu Ihrem Körper. Die Vergangenheit können Sie nicht umschreiben, doch die Gegenwart können Sie „ändern“!

Zum Anderen schreibe ich diesen Text, um jene zu ehren und auch um ihre Hilfe zu erbitten, die vor uns hier waren und die Grenze schon lang überschritten haben. Ich bin der absoluten Gewissheit, dass sie immer noch da sind und dass sie jederzeit bereit sind uns zu helfen, wenn wir sie nur darum bitten.

Wir können Sie bitten, indem wir ein Gebet für sie sprechen, indem wir uns in Gedanken an sie wenden, indem wir eine Blume auf ihr Grab legen oder indem wir sie und das, was sie taten einfach anerkennen und in Ehren halten. Kurz gesagt:

Indem wir uns an sie erinnern!

Dies allein genügt, um sie zu erreichen und an unsere Seite zu bringen!

Deshalb ist niemals ein Kampf aussichtslos. Neben uns mögen wir nur zwei sichtbare bzw. lebendige Menschen sehen oder vielleicht sogar keinen einzigen. Doch um uns herum sind Legionen von „Unsichtbaren“, die deshalb aber genauso lebendig und handlungsfähig sind. Je mehr wir sie ehren, je mehr Platz wir ihrem Andenken in unserem Herzen schenken und je zuversichtlicher wir an das Unsichtbare glauben, desto mehr Einfluss werden sie haben.

Wir können unseren Nächsten nicht davon abhalten zu lügen oder der Lüge zu glauben. Doch wir können uns innerlich der Wahrheit zuwenden und jene, die die Geschichte wirklich lebten und mit ihrem Leben schrieben an unsere Seite rufen!

Es mag lächerlich für Sie klingen, doch dies ist tatsächlich ein mächtiges Ritual. Denn wirkliche Geschichte wird mit „Blut“ geschrieben und nicht mit „Worten“! Natürlich können wir uns damit trösten, dass dann ein jeder letzten Endes ganz sicher das bekommen wird, was er verdient und genauso ist es auch.

Doch dies ist nicht der Grund warum wir hier sind. Wir sind nicht aus Rache hier, um tatenlos abzuwarten, bis „jene“ Lügner und Betrüger ihre unvermeidbare, gerechte Strafe bekommen- Sondern wir sind hier, um dafür zu sorgen, dass die endgültige und einzige Wahrheit es ins „Diesseits“ schafft und dadurch eine bessere Welt möglich wird. Eine Welt, in der wirkliche Gerechtigkeit herrscht, wirklicher Wohlstand, wirklicher Frieden und wirkliche Freiheit. Eine Welt, in der man die Wahrheit sagen darf, ohne Angst haben zu müssen, dafür bestraft zu werden!

Wir sind nicht hier um auf die große Glückseligkeit im Jenseits zu warten. Sondern um das Diesseits dem Jenseits anzugleichen und dies gelingt uns am Schnellsten und Besten, indem wir das Jenseits um Hilfe bitten. Selbst im christlichen Vater-Unser wird dies immer wieder gepredigt. Wie heißt es dort so schön? „So wie im Himmel, so auch auf Erden!“

Um die gerechte Strafe für „Jene“, als letztes Maß aller Dinge, brauchen wir uns also nicht zu sorgen. Dafür umso mehr aber um ihre Opfer, die die Schwelle noch nicht überschritten haben und hier unter uns weilen. Ein erster Schritt kann sein, die Wahrheit aufrichtig und mutig zu suchen, das bisher Unmögliche für möglich zu halten und endlich wieder die zu ehren, die uns nicht nur das Leben geschenkt haben, sondern auch für unser (Über)Leben gestorben sind!

Unterschätzen Sie niemals die Kraft ihres unsterblichen Geistes und damit auch die Kraft der Verstorbenen. Sie haben uns das Leben durch ihr Blut geschenkt und wir werden ihnen ihr Leben durch unsere Gedanken erhalten. Wir leben durch sie und sie leben in uns!

Diese Wahrheit klingt für viele lächerlich und unglaubwürdig, lustigerweise meist für diejenigen, die Dinge glauben, die allen Naturgesetzen widersprechen, die „Menschenrechtlern“ vertrauen, die meinen, dass Frieden und Freiheit nur durch Krieg zu erkämpfen sind und die von sich, als autonomen, freien und menschlichen Wesen glauben, dass sie eine elitäre Gruppe korrupter „Gesetzemacher“ braucht, die selbst weder einen Schulabschluss besitzen, noch die Verantwortung für ihre Entscheidungen tragen müssen.

Hören Sie einmal in sich hinein und fragen Sie sich dann noch einmal, was lächerlicher ist!

Ein Deutsches Mädchen

8 KOMMENTARE

  1. In unserer Familie hieß früher immer nie aufzugeben und das habe ich bis heute beherzigt. Sie können mir alles nehmen, meinen Willen brechen, mich foltern, wo vor ich Angst habe, sie können mich töten aber auf-
    geben niemals. Das ist mein Motto und das hat meine früh verstorbene Tante zu mir am Totenbett noch gesagt.

  2. Ein überaus wichtiger, richtiger und wertvoller Beitrag! Danke Deutsches Mädchen.

    Hinzufügen möchte ich, dass unsere Seele niemals „stirbt“, sondern immer wieder reinkarniert. Ziel ist es, das jede Seele irgendwann wieder die „göttliche Liebe“ erreicht oder besser gesagt insich trägt. Erst dann wird es keine neue Inkarnation für sie mehr geben. Das Ziel ist erreicht. Das heißt im Umkehrschluss aber auch, dass die Seelen unterschiedliche Seelenalter (oder Seelenstufen) haben. Damit sind nicht nur ihre Lernaufgaben unterschiedlich, sondern auch ihre Fähigkeiten.
    Ein weitreichendes Themengebiet, welches deshalb nicht in wenigen Worten zu fassen ist. Aber hoch interessant und sehr sehr wichtig. Unsere Ahnen können (müssen aber nicht) schon längst wieder unter uns weilen. In einem anderem Körper, mit neuen Fähigkeiten aber immer auch gespickt mit den alten (zumindest im Unterbewusstsein).

    • Dazu noch einen kleinen Tipp: Wer in die Bücher mal hineinlesen möchte, ohne sie gleich kaufen zu müssen, der kann sich einige von den 27 Bänden auf der J. Rulof Seite kostenfrei als eBook herunterladen.

      Aber bitte Vorsicht – gechannelte Bücher aus dem Jenseits sind nicht unbedingt für alle so gut geeignet! Der eine oder andere Leser neigt vielleicht dazu, sich zu sehr darin zu „verlieren“ und vielleicht zu vergessen, weshalb wir hier alle auf Erden in einen !lebenden! Körper sind: Um Erfahrungen zu machen – um zu lernen – um zu wachsen. 😉

      • Nun, die Bücher sind Durchsagen aus der geistigen Welt und auch so in den Büchern beschrieben.
        Channeling sind meist nur eigene Gedanken. Dies wird im Buch: Geistige Gaben, sehr schön beschrieben.
        Leider wird viel Unsinn auch in dieser Richtung betrieben.
        Es ist wie fast überall, selbst prüfen was wahr ist.

  3. Ich habe nicht alle Bände gelesen, da ich nach einigen Büchern bemerkte, das diese mir nicht „gut taten“. Sie ließen meine bis dahin doch sehr ausgeprägte, gute und vor allem gesunde Intuition leider merklich schrumpfen. Ich bin auch nicht ein Einzelfall mit dieser Erfahrung. Kenne noch andere lebende Beispiele, mit genau den identischen Erlebnissen. Nachdem mir das bewusst wurde und ich mit dem Lesen der Bände aufhörte, war meine „innere Stimme“ irgend wann wieder voll „da“. Ich finde das bemerkenswert. Auch kenne ich ein lebendes Beispiel dafür, das so sehr mit diesen Büchern „verheiratet“ ist, das dafür sogar das eigene Leben in den Hintergrund getreten ist und sich dieser Mensch offensichtlich mehr auf sein Ableben konzentriert und freut, als sich mit dem „Hier und Jetzt“ zu befassen, in sich hineinzuhorchen und sich auf sich zu konzentrieren. Eigene Gefühle von diesem besagten Menschen werden dafür massiv verdrängt, das Herz geopfert, nur um nach dem zu streben, was Jozef Rulof einst empfangen und in seinen Büchern weitergegeben hat. Erschreckend für mich und eine andere Art von (irdischer?) Manipulation, die sich leider bei einigen (oder vielen?) Menschen immer dann unbemerkt einschleicht, wenn diese den Sinn des eigenen Lebens entweder (durch welche Umstände auch immer) verloren haben oder aber (noch) nicht genug bewusst sind, diesen zu verstehen. Leben will bewegt (gelebt!) werden, verändert sich stetig, entwickelt sich weiter. Es ist ein Prozess, den wir nicht aufhalten können. Er ist Gott-gegeben. Es ist in meinen Augen daher sehr unbewusst, nur in eine Richtung zu schauen. Beides zu verbinden ist m.M.n. der Optimalfall.

    Das die Bücher vielleicht nicht wertvoll seien, wollte ich hier auch nicht zum Ausdruck bringen, sondern einfach, dass man mit Bedacht an so eine Kost heran gehen und diese verwerten sollte und vor allem dabei eben insbesondere nicht vergisst, dass wir hier noch am !leben! sind und unsere eigenen Erfahrungen machen dürfen…sollen…oder vielleicht ausnahmsweise doch: MÜSSEN. Wer meint, dass einem dieses durch „Nachleben wollen“ von gechannelten Büchern und Überspringen des eigenen Lebens erspart bleibt, der möge dann nicht sonderlich überrascht sein, wenn er eines Tages doch auf der Überholspur noch überholt wird.

  4. Dieser Artikel hat dazu geführt, daß ich hier jetzt einmal kommentiere. Als ich ihn las, war ich wie vom Donner gerührt.

    „Je mehr wir sie ehren, je mehr Platz wir ihrem Andenken in unserem Herzen schenken und je zuversichtlicher wir an das Unsichtbare glauben, desto mehr Einfluss werden sie haben … Unterschätzen Sie niemals die Kraft ihres unsterblichen Geistes und damit auch die Kraft der Verstorbenen. Sie haben uns das Leben durch ihr Blut geschenkt und wir werden ihnen ihr Leben durch unsere Gedanken erhalten.“

    Danke, Deutsches Mädchen!
    Das sind ja dieselben Gedanken und Gefühle, die ich auch habe! Schon als Kind habe ich versucht, mich mit meinen vorangegangenen Verwandten zu verbinden. Und zwar mit Vorfahren und auch mit Verwandten, die ich nie kennenlernen konnte, und die dieselben Vorfahren wie ich habe. Ich habe ein sehr gutes Gefühl dabei, fühle mich dadurch geerdet und verwurzelt. Die tägliche abendliche Stille (das ist die Zeit, in der „normale“ Leute diese mit Fernsehen totschlagen), hilft mir dabei sehr.

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