Wie aus Kriegspropaganda historische »Tatsachen« werden

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Von George Fowler

Wie der Leser möglicherweise wissen wird, begann die zerstörerische US-Außenpolitik, die die westliche Zivilisation so schrecklich geschwächt hat, nicht erst mit dem US-Präsidenten Franklin Delano Roosevelt. Der Eintritt der USA in das sinnlose europäische Gemetzel von 1914-1918 verlängerte und verschlimmerte eine weitere vergleichbare Feuersbrunst innerhalb der gleichen Generation.

Im Jahr 1919 veröffentlichte Professor Usher, ein respektierter US-Akademiker, ein weithin beachtetes Buch über den damals so genannten Großen Krieg. Auszüge aus diesem Buch enthüllen, daß schon damals Kriegsberichte, die wir heute einfach als lächerliche Verzerrungen erkennen können, den Status der »Historischen Tatsache« zugewiesen bekamen. Dieser Beitrag soll erläutern, was Harry Elmar Barnes unter »Hofhistorikern« verstand und wogegen sich die US-Revisionisten der Zwischenkriegszeit wandten, von denen David Botsford im vorhergehenden Artikel berichtet hat.


Im Jahr 1919 veröffentlichte MacMillan das Buch The Story of the Great War von Professor Roland G. Usher. Er war damals Professor für Geschichte an der Washington Universität, St. Louis. Seine zuvor veröffentlichten Bücher umfaßten Titel wie Pan-Germanism, The Rise of The American People and The Pilgrims and Their History. Er widmete Great War seinem Bruder, dem US-Army Corporal Albert Morse Usher, der im Oktober 1918 in einem britischen Feldhospital in Frankreich seinen Wunder erlag, die er sich während eines Angriffes auf die Hinderburg-Linie am 29. September 1918 zugezogen hatte.

Heute erinnern sich die US-Bürger nur sehr vage an den Ersten Weltkrieg. Aber in jenen wenigen Kriegsmonaten verlor Amerika mehr Soldaten als in den beiden jahrelangen Kriegen in Korea und Vietnam zusammen. Dieses amerikanische Opfer war es, das die Patt-Situation in diesem europäischen Krieg in einen, wie sich später herausstellte, verhängnisvollen Sieg der Alliierten umwandelte. Bevor wir uns den Auszügen aus Ushers Buch widmen, sollen hier die wichtigsten Fakten kurz angeführt werden, die im Sommer 1914 zum Kriegsausbruch führten, wobei ich mich auf die Encyclopedia of World History (Hughton Mifflin Co., Boston 1948) beziehe. Das Werk wurde zusammengestellt und herausgegeben von William A. Langer, damals Professor für Geschichte an der Havard Universität.

Zwischen dem 27. Dezember 1893 und dem 4. Januar 1894 schlossen Frankreich und Rußland ein politisches und militärisches Bündnis ab. Im wesentlichen besagte es, daß Rußland gegen Deutschland Krieg führen würde, falls Frankreich von Deutschland oder von Italien mit Deutschlands Unterstützung angegriffen würde.

Am 28. März 1898 beschloß der deutsche Reichstag ein neues Gesetz, demzufolge die Kriegsmarine ausgebaut werden sollte. Angesichts von Großbritanniens wesentlich größerer Flotte sollte diese Aufrüstung dazu dienen, um Deutschlands Kolonien und Überseehandel zu sichern. Zudem war man der Ansicht, daß eine erstklassige Flotte Deutschland in den Augen Rußlands und Frankreichs als Bündnispartner attraktiver machen würde.

Am 18. Oktober 1912 brach der erste Balkankrieg aus, indem Bulgarien, Serbien und Griechenland gegen die Türkei kämpften. Bis zum 10. November erreichten die Serben die Adria, nachdem sie das nördliche Albanien überrannt hatten. Am 24. November kündigte Österreich seinen Widerstand gegen den serbischen Zugriff auf die Adria aus und sprach sich für ein unabhängiges Albanien aus. Serbien wurde von Rußland unterstützt. Frankreich verkündete seine Unterstützung für Rußland, falls es zu einem Krieg mit Deutschland und Österreich-Ungarn kommen sollte. Deutschland versprach Österreich Beistand im Falle eines Angriffes, und England äußerte Sympathien für Österreichs Position. Sowohl die britische als auch die deutsche Diplomatie konnten diese schwelende Krise lösen und zugleich jede Entfremdung mit Frankreich oder Rußland verhindern.

Am 29. Juni brach der zweite Balkankrieg aus mit dem Angriff der Bulgaren auf serbische und griechische Stellungen. Rumänien und Bulgarien traten auf Seiten der Türkei in den Krieg gegen Bulgarien ein, das schnell unterlag.

Im November und Dezember 1913 protestieren die Russen energisch gegen die Einstellung des deutschen Generals Liman von Sanders in türkische Dienste mit weitreichenden Befugnissen zur Reorganisation und zum Wiederaufbau der türkischen Armee. Die Franzosen unterstützen die russische Position massiv, während sich England »lauwarm« verhält.

Im Februar 1914 diskutiert der russische Kronrat die Frage des russischen Schwarzmeergebietes und der erwünschten Warmwasserhäfen. Der Rat kommt zu dem Schluß, daß Rußlands Ziele nur anläßlich eines großen europäischen Krieges zu realisieren sind.

Mit der Unterzeichnung eines deutsch-englischen Vertrages am 15. Juni wird der Streit um die von Deutschen gebaute Bagdad-Eisenbahn beigelegt. Die Deutschen verpflichten sich, die Bahn nicht südlich von Basra zu bauen. »Der Vertrag reflektiert den aufrechten Wunsch beider Seiten, die vielen anstehenden kolonialen Streitpunkte auszuräumen.«

Im Juni 1914 diskutieren Deutschland und Österreich die Situation auf dem Balkan. Die Wiener Regierung befürwortet ein Bündnis mit Bulgarien und der Türkei, um eine Wiederherstellung der Balkan-Liga unter der Schirmherrschaft Rußlands und Frankreichs unmöglich zu machen. Die Deutschen drängen Wien, mit Serbien, Rumänien und Griechenland zu einer Aussöhnung zu gelangen.

Am 28. Juni 1914 wird Österreichs Erzherzog Franz Ferdinand (designierter Thronfolger Österreich-Ungarns) und seine Frau von zwei serbisch-bosnischen Revolutionären in Sarajevo, Bosnien, ermordet. Die Attentäter handeln als Agenten von Vereinigung oder Tod (die Terrororganisation Schwarze Hand). [Die Attentäter wurden von Serbien unterstützt und fanden dort anschließend Asyl, Anm. d. Übers.] Die Welt sympatisierte mit Österreich, und Deutschland drängte auf eine Beilegung des Konflikts auf möglichst lokaler Ebene …

Quelle und komplett HIER


“Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen” Teil-1
“Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen” Teil-2
“Seit 5.45. Uhr wird jetzt zurückgeschossen” Ein Nachwort
Stalins verhinderter Erstschlag – Die Lüge vom Überfall auf die friedliebende Sowjetunion
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Udo Walendy: Wahrheit für Deutschland – Die Schuldfrage des Zweiten Weltkrieges
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Quelle: http://trutzgauer-bote.info


Während Angela Merkel es sich gut gehen lässt …
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2 KOMMENTARE

  1. Wie der 1. Weltkrieg zu Ende ging ist bekannt, nur das sich Herr Wilson als Sieger ausgab, obwohl es nur
    ein Waffenstillstand vereinbart wurde. ( ein Vergleich wenn BVB gegen Bayer 0 zu 0 spielt und der BVB sich
    zum Sieger erklärt ) Den folgenden Vertrag haben die Protagonisten nicht einmal ratifiziert und ist damit
    als einzige LÜGE in die Geschichtsbücher vorhanden. Diese LÜGE hat die Welt grundlegend verändert.

  2. Im Bezug auf die offizielle politische Geschichtsschreibung nach 1945 in den deutschen Medien empfehle ich folgenden interessanten Vortrag von Prof. Dr. Franz Seidler – Falschaussagen In Deutscher Geschichte – Fragen wie Kriegsschuld und Kriminalisierung der Deutschen , Dauer: ca. 1 Stunde unter https://archive.org/details/FranzSeidlerFalschaussagenInDeutscherGeschichte Ist zwar schon einige Jahre alt, aber immer noch aktuell. Auch als kurze Einführung in die echte Geschichte geeignet.

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