Black Lives Matter-Mitgründerin bezeichnet Weiße als Untermenschen

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Von Anthony Furey

Eine Mitgründerin von des Black Lives Matter (BLM) Ablegers von Toronto vertrat die Ansicht, weiße Menschen hätten „rezessive genetische Schäden“ und sinnierte offenbar darüber nach, wie man die Rasse „auslöschen“ könnte, zumindest fanden sich entsprechende Aussagen auf einem Facebookkonto, das offenbar ihr gehört.

Yusra Khogali steht zunehmend in der Öffentlichkeit, nachdem BLM Toronto im Laufe des letzten Jahres immer mehr politischen Einfluss erlangte, da sie die Schwulenparade in Toronto gestört haben und sich mit der Ministerpräsidentin von Ontario Katheen Wynne anlegten.

Am Freitag kündigte die Polizei von Toronto an, nicht der diesjährigen Parade teilzunehmen. Dabei handelte es sich um eine Forderung von BLM, über die es im Veranstaltungskommittee der Schwulenparade vor kurzem eine kontroverse Abstimmung gab.

Khogali ist bekannt für aufstachelnde und wuterfüllte Reden.

Gerade in der letzten Woche hat Khogali bei einem Protest vor dem US Konsulat vor der versammelten Menge in ein Mikrofon gebrüllt

 „Justin Trudeau ist ein weißer, rassistischer Terrorist. Erhebt euch und schlagt zurück. Schaut uns an, wir sind genug.“

Sie musste sich auch schon öffentlich in den Nachrichten rechtfertigen für einen Eintrag bei Twitter, den sie vor einem Jahr schrieb:

„Bitte Allah gib mir Stärke diese Männer und Weißen hier heute zu verfluchen/töten.“

Auch wenn diese Bemerkungen bei vielen Kanadiern auf Besorgnis stossen, so sind sie nichts gegen eine Aussage, die zahlreiche Quelle an die Sun weitergaben, welche Khogali offenbar Ende 2015 bei Facebook veröffentlichte. Dort heisst es:

„Weißsein ist nicht menschlich. Tatsächlich ist weiße Haut untermenschlich.“

Der Eintrag geht noch weiter und dreht sich um eine genetisch fundierte Begründung der Aussagen, bei denen es um Melannin und Enzyme geht. Gegen Ende heisst es:

„Weiße sind rezessive genetische Defekte. Das ist eine Tatsache. Weiße Menschen brauchen den weißen Rassismus als Mechanismus für ihr Überleben als Volk, da sie sich sonst nur am Leben erhalten können. Schwarze Menschen können dank ihrer dominanten Gene die weiße Rasse buchstäblich rausrotten, wenn wir die Macht dazu hätten.“

Khogali hat auf Anfragen für einen Kommentar nicht reagiert. Sollte sie diesen Eintrag aber tatsächlich verfasst haben, dann würde ihren Thesen glatt durchgehen als ein exzellenter Beitrag zur Geschichte der Eugenik.

Daniel Kelves, ein Professor von der Yale Universität schrieb der Sun:

„Das Dokument spiegelt den Rassismus amerikanischer Eugeniker wider, die im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts behaupteten, dass Weiße genetisch nicht nur Schwarzen überlegen seien, sondern auch jenen aus Ost- und Südeuropa. Ihre Behauptungen enthielten keinerlei wissenschaftliche Begründung und bestanden lediglich aus einer Aneinanderreihung blanker, rassistischer Aussagen.“

Kelves Buch „In the Name of Eugenics: Genetics and the Uses of Human Heredity“ gilt als eines der bedeutendsten Bücher in dem Gebiet. Kelves merkt an:

„Der Ärger und die Frustration, von denen die Black Lives Matter Bewegung angetrieben werden sind völlig unverständlich, allerdings ist das das Bekämpfen von Pseudowissenschaft und weißen Vorurteilen mit alternativer Pseudowissenschaft und schwarzen Vorurteilen durchaus nachvollziehbar. Erst wird eine moralische Aussage getroffen und dann kommt die politische Aktion.“

Die Internetseite von BLM Toronto erklärt, dass ihre Ziele darin bestünden, „alle Arten staatlich erlaubter Unterdrückung, Gewalt und Brutalität gegen afrikanische, karibische und schwarze, hetero, schwule, transsexuelle und behinderte Bevölkerungsgruppen in Toronto zu beenden.“

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die Gruppe oder einer ihrer Mitglieder die Ansichten vertreten, die in dem alarmierenden Eintrag vertreten wurde.

Trotz verschiedener Anfragen hat die Sun bislang noch nichts von BLM Toronto oder der Regenschirmorganisation von BLM in den Vereinigten Staaten gehört.

Quelle: 1nselpresse


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