Das Rechts-Links-Kasperltheater

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Wenn die Identitären demonstrieren oder die FPÖ auf die Straße geht, „muss“ es linken Gegenprotest geben. Wie wenn es sorgsam choreografiert wäre, folgt Reaktion auf Gegenreaktion auch per Presseaussendung und in den sozialen Medien. Neu ist daran, dass von „links“ versucht wird, immer mehr gesellschaftspolitische Positionen ins rechtsextreme Eck zu drängen, etwa das Bekenntnis zur eigenen Kultur.

In der deutschen, noch härter geführten Debatte wird die „Ansteckungstheorie“ verwendet, dass man nicht mit „Nazis“ diskutieren darf, weil man sich sonst ansteckt. Allerdings funktioniert die Selbstimmunisierung ohnehin, da viele Menschen andere großzügig in die rechte Ecke stecken, sie virtuell und real anfeinden oder ihnen ausweichen. In diesem Video wird analysiert, wie „Antideutsche“ wie Julia Schramm ticken, die den Eindruck vollständiger Instrumentalisierung macht:

Hagen Grell analysiert auch Schramms Twitteraccount mit Postings zwischen „krass und kindlich“, was in einem Post auch von ihr selbst auf den Punkt gebracht wird, denn Moral lernte sie von Nietzsche und Disney. Seiner Schlussfolgerung zufolge lebt sie in einem Traumland, losgelöst jeder Realität, mit pseudo-sozialistischen Bezügen, da sie die Agenda von US-Think Tanks verfolgt. Viele Antideutsche hängen in einer Kinderwelt fest, meint Grell, und sind nie erwachsen geworden, sie kennen keinen echten Schmerz, alles sei „ein bisschen tralala“, man geht ins Kino, wo die Bösen bekämpft werden, und das macht man selbst mit dem „gegen die Nazis sein“. Daher begreifen sie auch nicht, dass sie selbst ungeheuer aggressiv agieren, wenn sie anderen Dinge unterstellen, ohne je mit ihnen zu reden. Sie dienen einer Agenda, die sie nicht durchschauen, jener der Auflösung von Grenzen, damit es eine Weltregierung geben kann.

Bei Hagen Grells Beschreibung der kindlichen antideutschen Gemüter muss man unweigerlich an die österreichische „antifaschistische“ Szene denken, in der man ebenfalls fröhlich grinsend irgendwie gegen Rechts ist, aber nicht so genau definieren kann, was denn nun etwa bezogen auf aktuelle Politik so „rechts“ sein soll. Wenn man leicht zu beeinflussenden Menschen sagt, diese oder jene Position ist „Nazi“, werden sie ohne nachzudenken alles tun, um gegen Überzeugungen, Gesetze, Interessen und andere Leute anzurennen und zu agitieren. Dazu gehört, weil es ja an Heldentaten in Hollywoodfilmen wenigstens in der eigenen Fantasie erinnern soll, konsequent Gegenkundgebungen  (auch unangemeldet) zu veranstalten. Wenn die Identitären wie zuletzt am 27. Juli in Wien demonstrieren, darf die „Antifa“ nicht fehlen, zu der auch die Wiener Grünen gehören, die pro TeilnehmerIn auf der anderen Seite der Polizeiabsperrung 10 Euro an die Caritas spenden.

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27. Juli in Wien

Wie Julia Schramm ist auch die „Antifaschistische Aktion“ (die in Deutschland sehr aktiv ist) für die Auflösung von Nationalsstaaten und erwartet allen Ernstes, dass dann nicht der militärisch-industriell-geheimdienstliche Komplex der USA regiert, sondern „Kommunismus“ realisiert wird. Es ist nicht anzunehmen, dass der österreichischen Polizei bewusst ist, auf welcher Seite der Barrikade sich Staatsfeinde im exakten Wortsinn befinden, wenngleich wohl viele mit der anderen Seite sympathisieren werden, die man ja ins rechte Eck drängt. Als die Identitären am 11. Juni unter dem Motto „Europa verteidigen“ auf die Straße gingen, gab es Ausschreitungen seitens der „Antifas“ samt Verletzten, wobei ein Identitärer von einem Stein aus einem Fenster getroffen wurde. Wohl um ähnliche Zusammenstöße diesmal zu verhindern, riegelte die Polizei den Zugang zur Kundgebung der Identitären ab, die auf die jüngsten Terroranschläge reagierten.

Eure Schuld“ war diesmal die Parole, wobei man sich vor die Parteizentrale der Grünen in der Lindengasse stellen wollte, dann aber auf den Christian Broda-Platz in der Mariahilferstrasse verwiesen wurde. zwei Reihen von Absperrgittern und Polizei verhinderten den Zugang von potenziellen TeilnehmerInnen, aber auch von JournalistInnen zur Veranstaltung. Dies ruft inzwischen auch den Österreichischen Journalisten Club auf den Plan, der allerdings dann stets wegsieht, wenn das Bundesheer die Pressefreiheit verletzt, bei der Polizei aber seiner Funktion gerecht wird. Die Wiener Grünen schätzen offenbar, dass an die 100 Personen es schafften, einige Minuten vor Kundgebungsbeginn innerhalb der Absperrungen zu sein, und überweisen 1000 Euro an die Caritas. Dass sie so indirekt dazu aufforderten, zur Veranstaltung zu gehen bzw. von einem Gegensatz zwischen Teilnahme und  Caritas ausgehen, wird angesichts des Kasperltheaters nicht aufgefallen sein.

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Danach sandten die Wiener Grünen aus, dass „AntifaschistInnen“ nach der Kundgebung erfolgreich die Parteizentrale und das ehemalige „Kurier“-Haus wenige Häuser weiter geschützt hätten, das jetzt Unterkunft für Migranten ist. Es ist nicht bekannt, dass die ca. 70 bis 80 TeilnehmerInnen bei den „Identitären“ die Absicht hatten, irgend etwas zu stürmen, nachdem die eigene Kundgebung beendet war. Wer versucht, mit der Sicherheitssprecherin der Grünen Birgit Hebein vernünftig zum Beispiel über Sicherheitspolitik zu reden, die/der wird kläglich scheitern. Zwar ist Hebein einiges älter als die erwähnte Julia Schramm und Mutter, doch wenn sie je realitätsnah war, hat sich dies inzwischen verloren aufgrund der (transatlantischen) Ausrichtung der Grünen. Als Retourkutsche bzw. um doch noch bei den Grünen zu protestieren stapelten Identitäre dann Ytong-Steine vorm Eingang zur Parteizentrale und bezeichneten dies als „Zumauern„.

Bezeichnender Weise ordnet der (ebenfalls transatlantische) „Standard“ dies unter „Rechtsextremismus“ ein, statt sich zu fragen, ob man wenig originellen Aktionismus nicht generell wenig beachten sollte. Bejubelt wurde hingegen eine „Totenwache“ Jungroter vor der Löwelstrasse in der Nacht zum 1. Mai, aber das ging ja auch gegen Ex-Bundeskanzler Werner Faymann und einen geänderten Asylkurs wenige Tage vor dessen herbeigeführtem Rücktritt. Im einen Fall ermittelt der Verfassungsschutz, in anderem gehört es wohl zur transatlantischen Agenda, die das BVT dank Verträgen mit den USA hinnehmen bzw. unterstützen muss. Letzteres beinhaltet auch, wie Sicherheitsbehörden in anderen Staaten außerstande zu sein, Islamisten zu überwachen, was der Destabilisierungsagenda entspricht.

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Ernsthaft kann man aber schon lange nicht mehr über Rechtsextremismus sprechen, wenn so gut wie alles in diese Ecke gestellt werden kann. Stets tun sich jene schwer, die die Identitären angreifen, wenn diese nichts anderes tun als für den Erhalt der kulturellen Vielfalt Europas einzutreten und dies in mehreren Ländern und in mehreren Sprachen. Apropos Sprache: „Die deutsche Sprache wird immer mehr als Ausgrenzungsinstrument benutzt“, meint die „Integrationssprecherin“ der Parlamentsgrünen Alev Korun. Sie ist auch für „Menschenrechte“ zuständig, hat jedoch bislang noch nie etwas an Menschenrechtsverletzungen auszusetzen gehabt, wenn Einheimische betroffen sind. Dafür folgte sie u.a. in Idomeni brav der transatlantischen Agenda und kann „die Bundesregierung ist schuld, wenn es Tote im Mittelmeer gibt“ endlos bei Pressekonferenzen wiederholen. Und nun dies: „Es sei eine weltfremde Ansicht der Bundesregierung, dass man gut integriert sei, nur weil man die Sprache beherrsche, so Korun. Integration sei ein offener Prozess, immer weitere Hürden sorgten für Ausgrenzung. ‚Diese Desintegrationspolitik macht Menschen auf Dauer fremd‘, sagte sie“, wie hier zitiert wird als Einleitung zum lesenswerten Interview mit einer Expertin.

Korun meint also, dass wir in unserem Land nicht mehr unsere Sprache sprechen sollten, weil dies andere „ausgrenzt“, wenn sie diese erst lernen müssen. So betrachtet grenzt auch jede/r aus, die/der Haus, Wohnung, Auto usw. noch nicht denen übergeben hat, die immer mehr Menschen spöttisch „Kulturbereicherer“ nennen. Korun würde sich bestimmt gut mit Julia Schramm verstehen, zumal die Grünen ebenfalls sehr viel von Zensur im Internet halten und alles als „Haß“ bezeichnen, was ihrer Agenda nicht folgen will. Eine Userin macht ihrem Unmut auf Facebook u.a.so Luft: „Schweden empfiehlt Gendern gegen den Terror. Der Papst versucht sich in der kindlichen Relativierung, also auch wir die Christen haben so Gruppen wie z.B. den IS, benannt hat er sie nicht. Linke und Islamverbände fordern mehr Religion, mehr Moscheen. NGOS und Medien: schuld sind die Anderen, wir! Flüchtlinge sind traumatisiert und wir sollen und müssen ihre Therapien bezahlen.

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Sozialisten und Grüne auch unser Bundeskernzler: Terroristen sind ausgegrenzte Menschen, sie sind in der Gesellschaft nicht angekommen… ( man erinnere daran, jeder Vorstoß von Kurz zur Integrationspflicht wurde als Nazi Idee verworfen) Der deutsche Innenminister: Die Terroristen sind unsere Söhne und Töchter, naja, das wüsste ich aber .. mal abgesehen davon wie viele weibl. Attentäter hatten wir so?“ Längst haben „Linke“ vergessen, dass „links“ antiimperialistisch bedeutet, sie aber mit dem Unterstützen der Staats-Aufgabe-Agenda niemand anderem als dem Imperialismus dienen. Nach deutschem Vorbild  (siehe Protestaktion) soll nun auch in Österreich gegen „Hate Speech“ vorgegangen werden getreu dem, was in US-Think Tanks für uns ausgedacht wird. Dies dient nicht nur der Einschüchterung, sondern trägt auch zu einer Spaltung der Gesellschaft bei.

Dass unter Julia Schramms von Hagen Grell analysierten Tweets auch dieser ist: „Neben mir im Zug liest eine ‚Die geheimen Verbrechen der USA‚. Als wäre es nicht schon schlimm genug, dass sie sich neben mich gesetzt hat“,  ist kein Zufall, denn die Rolle der USA wird von den kindlichen Guten jeden Alters gerne ausgeblendet. Wie der Friedensforscher Daniele Ganser in einem Vortrag über verdeckte Kriegsführung erklärt, werden die Menschen dazu gebracht, scheinbar das Richtige, das Menschliche zu wollen. Deshalb servierte man ihnen z.B. die Lüge von den angeblich aus kuwaitischen Brutkästen gerissenen Kindern, um den Golfkrieg 1991 zu rechtfertigen. Und was wird uns heute medial frei Haus geliefert? Fotos von Kindern, die den Zustrom illegaler Einwanderer kaschieren sollen. Auch jetzt sind jene Menschen für kindliche Gemüter nüchtern und zynisch, die fragen, was unkontrollierte Masseneinwanderung mit Flucht zu tun hat, wie damals diejenigen, die wussten, dass es in Kuwait kaum Brutkästen gab.

Quelle: Ceiberweiber


Die Diktatur der Dummen
Demokratie ist vielleicht die größte Errungenschaft, zu der wir Menschen es gebracht haben. Was aber, wenn die Klügeren, die Besonnenen und Rücksichtsvollen immer öfter den Schreihälsen weichen, den Wichtigtuern und den Selbstherrlichen? Dann wird aus der Demokratie ganz schnell eine »Idiokratie«, eine Diktatur der Dummen. Und das lassen wir uns bieten…? (weiter)


Erinnerungen ans Recht
Die freiheitlich-demokratische Grundordnung beruht auf den in der Aufklärung entwickelten Gedanken der Freiheit und der Souveränität der Bürger. Diese Ordnung wurde für Deutschland im Grundgesetz niedergelegt und ist das rechtliche Fundament jeder Republik. Sie ist ein wesentliches Kennzeichen des europäischen Erfolgs und Selbstverständnisses. Aber der Verfall der Rechtlichkeit der Politik hat sich beschleunigt. Deutschland zeichnet sich nicht mehr als Rechtsstaat aus. Die Eckpfeiler unserer Rechtsordnung werden vorsätzlich und systematisch zerstört… (weiter)


Herrschaft der Lüge
Vom Mittelalter bis heute beherrscht die Scheinwissenschaft wichtige Bereiche gesellschaftlichen Denkens. Menschen leiden unter den Ideologien, die sich in den Köpfen der Meinungsmacher und Politiker festgesetzt und mit denen die Meinungs- und Staatsherrscher die Macht errungen haben, obwohl viele Doktrinen, unter dem Vorwand wissenschaftlicher Erwiesenheit einem gläubigen Publikum eingehämmert, längst widerlegt sind… (weiter)


Grenzenlos kriminell
Nie zuvor haben so viele Bürger einen Waffenschein beantragt. Nie zuvor haben sich so viele Privatleute einen Tresor gekauft. Nie zuvor haben sich so viele zum Unterricht in Kampfsportschulen angemeldet. Und nie zuvor war Pfefferspray bundesweit ausverkauft. Die Menschen machen sich ganz offensichtlich Sorgen um ihre Sicherheit. Und das zu Recht…! (weiter)


Propaganda
Edward Bernays (1891-1995) gilt als Vater der Public Relations. Mit seinem Buch Propaganda aus dem Jahr 1928 schuf er die bis heute gültige Grundlage für modernes Kommunikationsmanagement. Der in Wien geborene Bernays war ein Neffe Sigmund Freuds, der sich dessen Erkenntnisse der modernen Seele zunutze machte und sie in den Dienst von Regierungen und Konzernen stellte. Propaganda ist Bernays Hauptwerk. In Propaganda beschreibt Bernays alle wesentlichen Techniken der Meinungsbeeinflussung… (weiter)

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