Die Abgründe des Til Schweiger

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Spätestens mit dem Vorstoß, ein eigenes Flüchtlingsheim bauen zu wollen, rückte sich der bis dato weitestgehend in der Versenkung verschwundene Schauspieler Til Schweiger im vergangenen Jahr wieder in den Fokus der Öffentlichkeit. Nachdem bekannt wurde, dass man als Teil der Asylindustrie viel Geld verdienen kann, tat sich Schweiger im III. Quartal 2015 als großer Helfer hervor. Er wollte ein „Vorzeige-Flüchtlingsheim“ bauen. Laut Angaben des SPIEGEL kaufte Schweiger damals mit Freunden zusammen eine alte und heruntergekommene Kaserne in Niedersachsen, um kräftig abzukassieren.

Bis zu 600 Flüchtlinge sollten dort untergebracht werden. Ein lukratives Geschäft, wie man leicht nachrechnen kann. Niedersachsen zahlte seinerzeit 8.200 € für die Unterbringung eines einzelnen Invasoren. Bei 600 untergebrachten Illegalen hätte dies Schweiger im Jahr ganze 4,92 Millionen € in die Kassen gespült. Der Systemnuschler Schweiger wollte also skrupellos abkassieren, sammelte sogar schon fleißig Spendengelder für sein zur Selbstbereicherung initiiertes Projekt. Doch leider scheiterte das Projekt am lieben Geld, denn gar zu viel wollten die Investoren dann doch nicht ausgeben, abkassieren war doch das Ziel.

Schon damals musste sich Schweiger viel Kritik gefallen lassen. Der selbstverliebte Nuschelkönig erntete einiges an Kritik für seinen Spendenaufruf für Illegale und seine Pläne, an der Asylindustrie fleißig mitverdienen zu wollen. Schweiger quittierte das politisch unkorrekte Verhalten seiner Facebookfreunde mit: „Ihr seid zum Kotzen! Wirklich! Verpisst Euch von meiner Seite, empathieloses Pack! Mir wird schlecht!!!“. Dieser Ausraster wird ihm einige „Dislikes“ eingebracht haben. Das störte ihn aber nicht, denn Geld ist nun mal wichtiger.

Als es zunächst aus war mit dem großen Abkassieren, hatte der geldgeile Schauspieler gleich eine neue Idee. Er wollte auf einmal „einen Unterhaltungsfilm über Flüchtlinge drehen„. Vorbild sollte sein Film „Honig im Kopf“ über einen Demenzkranken sein. „Der Film nimmt den Zuschauer ein bisschen an die Hand und eröffnet ihm Dinge über diese Krankheit. Ähnlich müsste ein Flüchtlingsfilm sein“, sagte Schweiger der WELT. Flüchtlinge als Krankheit? Oder wie war das gemeint? Wie auch immer, es ist jedenfalls extrem krank, wenn man, wie Schweiger, aus allem Profit schlagen will. Wirkliche Flüchtlinge, die es tatsächlich gibt, wären schockiert, wenn man ihnen sagen würde, wie skrupellos der bekannteste deutsche Nuschler Profit aus ihrer Not schlagen will.

Am 18. August 2015 forderte Schweiger tatsächlich öffentlich, kritische Demonstranten, die gegen Heime für Illegale Invasoren demonstrieren, einfach in den Knast zu stecken. Wenn es nach ihm ginge, würden Grundrechte für kritische Demonstranten auch nicht gelten, legte er nach. „Da kommt man immer mit Versammlungsrecht in Deutschland. Da muss man, finde ich, die Verfassung irgendwie ein bisschen ändern“, sagte Schweiger. Welche Verfassung er meint, teilte er allerdings nicht mit. Wahrscheinlich weiß der kleine Til nicht, dass es lediglich ein Grundgesetz für die BRD gibt. Und selbst wenn, was interessiert ihn das?

Nun versucht Schweiger, mit anderen Geschäften Geld zu verdienen. In Hamburg eröffnete er ein Restaurant. Bei der Eröffnungsparty am Mittwoch war unter anderem Wladimir Klitschko anwesend, dessen Bruder Vitali am CIA-gesteuerten Putsch in der Ukraine beteiligt war. Was Til Schweiger mit Essen zu tun hat, wird sich der ein oder andere Zeitgenosse nun fragen. „Ich war schon immer gerne Gastgeber und alle haben sich sofort wohlgefühlt bei uns zu Hause“, sagte Schweiger. Ob er auch einmal Flüchtlinge in seine Villa eingeladen hat, verriet er leider nicht. Eigentlich hätte er dies durchaus machen müssen, um sein großes Herz zu zeigen. Oder ging es ihm tatsächlich nur ums Geld mit dem Plan der Vorzeige-Unterkunft und war sein Engagement für „Flüchtlinge“ nur gespielt?

Die letzten verbliebenen Fans des skrupellosen Abzockers Til Schweiger können in seinem Restaurant auch eine besondere kulinarische Köstlichkeit bestellen. Und zwar ein „Tils“. Ein Pilsbier, gebraut in Bayreuth, wird hier von Schweiger für viel Geld verkauft. Im Internet spottete man bereits. Ein Nutzer schrieb zum Beispiel auf Facebook, er würde lieber bei einer Urinprobe (Mittelstrahl) zugreifen, als ein „Tils“ zu trinken. Ein anderer Nutzer fragt, ob es in jenem Restaurant überhaupt Alkohol für die Gäste gebe und spielt damit auf eine mögliche Alkoholsucht von Schweiger an.

Der äußerst soziale Til Schweiger sucht nach Angaben der Huffington Post nun händeringend nach Mitarbeitern. Doch wer glaubt, dass Schweigers soziale Ader hier zum Vorschein kommt, der irrt gewaltig. Gerade einmal 0,50 € mehr als der derzeitig gültige Mindestlohn beträgt das Stundenlohngebot für harte Arbeit in Schweigers Restaurant. Ab 01.01.2017 wird die Differenz zum gesetzlichen Mindestlohn nur noch 0,16 € betragen. Aber Schweiger hat noch ein Bonbon für alle Mitarbeiter. Er lockt mit saftigen Trinkgeldern. Dass diese aber kein Bestandteil des Lohnes und nebenbei unkalkulierbar sind, interessiert ihn nicht. Schweiger braucht billige Arbeitssklaven, die er ausbeuten kann, um Geld zu scheffeln. Sozial geht anders! Die künftigen Mitarbeiter sollen aber dennoch „authentisch, teamfähig, natürlich, emphatisch, begeisterungsfähig, flexibel, belastbar und ehrlich sein“, weiß die WELT zu berichten. Wie man als intrigantes, geldgeiles und verlogenes Individuum wie Schweiger derartige Anforderungen an seine Mitarbeiter stellen kann, ist ebenfalls eine berechtigte Frage

Quelle: http://www.anonymousnews.ru


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