Die Angst im Hinterkopf: Das Unabänderliche

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Die Wahrheit ist, dass wir uns im Kopf längst einschränken und beginnen, an jedem Ort zu jeder Zeit auf den Angriff auf unsere Freiheit, die Art wie wir leben, vorbereitet zu sein. Und das hängt auch damit zusammen, dass wir insgeheim oder teilweise auch schon ganz bewusst wissen, dass es unabänderlich ist.

Alle paar Tage erreichen uns mittlerweile die Schreckensmeldungen. Mit einem Mal, so scheint es, ist alles anders und was wir letztes Jahr um diese Zeit noch für selbstverständlich hielten, ist es nicht mehr. Das Schlimmste daran ist wohl die permanente Anspannung, die permanente Angst in Hinterkopf, die nicht immer in jedem Moment gleich präsent ist, die jedoch dafür verantwortlich ist, dass wir plötzlich überlegen, wo wir hingehen, dass wir andere Menschen, vor allem jene, die nicht wirklich deutsch aussehen, verdächtig mustern und dass wir zusammenzucken, sobald wir irgendwo nur ein lautes Geräusch hören.

Die allgegenwärtige Terrorbedrohung, die Tatsache, dass man nun beinahe täglich und in jedem noch so kleinen Kaff mit einem Anschlag rechnet, verändert alles. Unsere Entscheidungen im Kopf, bevor wir die Orte aufsuchen, genauso wie unser Bewusstsein, unsere Wahrnehmung, während wir an diesen sind und verzweifelt versuchen, uns unsere Freiheit nicht nehmen zu lassen, uns zu verhalten wie vorher. Vielleicht verfallen wir (noch) nicht in Panik. Vielleicht denken wir nicht in jeder Sekunde im Fußballstadion, auf dem Stadtfest, dem Konzert oder in der Bar an den Terror und doch sind die Sinne geschärft wie nie zuvor. Dennoch sind wir schon in der nächsten Sekunde bereit, unsere Beine in die Hand zu nehmen und wegzurennen.

Die Wahrheit ist, dass wir uns im Kopf längst einschränken und beginnen, an jedem Ort zu jeder Zeit auf den Angriff auf unsere Freiheit, die Art wie wir leben, vorbereitet zu sein. Und das hängt auch damit zusammen, dass wir insgeheim oder teilweise auch schon ganz bewusst wissen, dass es unabänderlich ist. Dass Merkel vielleicht irgendwann gehen wird, die Probleme, die ihre Politik gebracht haben, jedoch nicht.

Die Ahnung, wie viele IS-Kämpfer mit den Flüchtlingen gekommen sind, dringt in immer mehr Köpfe vor. Das Bewusstsein, dass fast jeder frustrierte und sich von der Gesellschaft abgelehnte Moslem ein weiterer potenzieller Kandidat für den Salafismus und in letzter Instanz auch für den Terror ist, nimmt kontinuierlich zu. Die Infrastruktur der Parallelgesellschaft gehört zu den Dingen, die der normale Bürger so gut wie nie zu Gesicht bekommt und die dennoch eine alltägliche Bedrohung für ihn darstellt. Der Staat kommt dagegen kaum an oder ist streckenweise auch nicht Willens. In jeder kleinen und großen Stadt in Deutschland gibt es sie, die Hinterhofmoscheen, die Brutstätten der Radikalisierung. Die Orte, an denen man nur auf die muslimischen Asylbewerber wartet. Diese Entwicklung hat sicherlich schon lange vor Merkel ihren Lauf genommen, aber die Bundeskanzlerin hat im Angesicht der evidenten Bedrohung weiteres Rekrutierungspotential und eine zunehmende Verschiebung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse zu Ungunsten der Mehrheitsgesellschaft verursacht, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter sukzessive zunehmen wird.

Clash of Civilizations

Tatsache ist, dass wir längst wissen, dass ein Großteil der Menschen, die zu uns gekommen sind, nicht mehr gehen wird. Dass die Veränderung, die unsere Gesellschaft gerade mit voller Wucht trifft, eine dauerhafte, eine unabänderliche sein wird. Man erinnert sich an Huntington und seinen „Clash of Civilizations“. 1992, lange noch vor dem 11. September, prognostizierte der 2008 verstorbene ehemalige Harvard-Professor und Berater des US-Außenministeriums, dass die Konfliktlinien des 21. Jahrhunderts vor allem zwischen den Kulturen, namentlich der Westlichen und der Islamischen, verlaufen werden. Vielfach hat man seitdem versucht, ihn zu widerlegen, unterstellte dem Aufsatz und später dem Buch eine Vorlage zur Hetze gegen Muslime zu sein und dass die Welt heute viel komplexer sei als Huntington sich es jemals hätte vorstellen können.

Mittlerweile ist es 2016 und wir erleben Huntingtons Clash of Civilizations in Reinform. Und er wird weiter zunehmen, weil die Seite, die sich vorher nicht gewehrt hat, beginnt, ebenfalls aktiv zu werden. Gab es vorher vornehmlich den Hass der Linken und Muslime auf „den Westen“, seine Ausbeutung, seine Kriege, die man im gemeinsamen Narrativ für alles Elend vom afrikanischen Kontinent bis zum Mittleren Osten verantwortlich machte, steht dem nun auf der anderen Seite die langsam beginnende Gegenwehr, die immer offensichtlicher zutage tretende Ablehnung gegenüber. Man will sich nicht mehr alles gefallen lassen, man will nicht mehr nur schlucken und einseitig politisch korrekt sein müssen. Die Frage, wieso man eigentlich Toleranz und Respekt gegenüber Menschen empfinden soll, welche die eigene Art zu Leben nicht annähernd ebenso respektieren und tolerieren, welche lieber für Erdogan auf die Straße gehen als für den angeblichen Missbrauch ihrer „Religion des Friedens“, hinterlässt ein immer größeres Fragezeichen in den Köpfen, welches bei nicht wenigen irgendwann durch ein Ausrufezeichen in Form der Verteidigung der eigenen Werte ersetzt wird.

Dazu kommt das, was man mit noch so viel antrainierter political correctness und indoktrinierter Rassismusangst nicht wegbekommt – das Misstrauen, welches sich mit jedem weiteren Anschlag tiefer in die eigenen Gedanken frisst. Das ungute Gefühl, was selbst der weltoffenste Mensch angesichts einer allgegengewärtigen Bedrohung empfindet, wenn der arabisch aussehende Mann mit dem langen Bart neben einem im Fahrstuhl steht. Ja, auch das ist Merkel.

Keiner Differenzierung “oben” folgt keine Differenzierung “unten”

Ich erinnere mich daran, wie ich im Januar nach Köln darüber schrieb, wie gefährlich es ist, dass die Politik nicht zwischen wirklich Schutzbedürftigen und kriminellen Einwanderern unterscheidet. Dass die Folge sein wird, dass die Bevölkerung in zunehmendem Maße auch nicht mehr differenziert. Wer alles und jeden ins Land lässt, wer in den Monaten nach dieser fundamentalen Entscheidung unter Beweis stellt, dass er all das mitnichten unter Kontrolle hat, dass er es gar nicht unter Kontrolle haben kann, der kann sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung neben der berechtigten Angst auch mitunter eine tiefergehende Paranoia entwickelt und plötzlich alles ablehnt, was das gesellschaftliche Miteinander auf die Probe stellt.

Was daraus resultiert ist eine Polarisierung der Gesellschaft, deren Grundzüge wir jetzt bereits erahnen können und die leider immer weiter zunimmt. Blickt man auf die 30. – 40.000 Erdogan-Anhänger, die am gestrigen Sonntag in Köln demonstriert haben, lässt sich erahnen, auf welche Seite sich selbst viele der hier in dritter, vierter Generation lebenden Muslime im Zweifelsfall stellen. Die Art und Weise, wie man sich mit dieser Demonstration in vollem Bewusstsein in einer ohnehin schon aufgeheizten Stimmung gegen das Interesse der deutschen Mehrheitsgesellschaft stellt, spricht mehr als nur Bände und zeigt erneut, wie wenig verbunden sich viele Muslime mit diesem Land und seinen Menschen fühlen. Rücksicht wird auch hier wie immer nur von der anderen Seite gefordert, aber viele sind mittlerweile berechtigterweise nicht mehr bereit, diese Rücksicht aufzubringen.

Die Politik Merkels ist und bleibt unabänderlich, genau wie die vielen anderen Fehler in Bezug auf Einwanderung und Integration, die schon lange vor Merkel von Politik und Gesellschaft begangen wurden. Es gilt nun also Schadensbegrenzung zu betreiben, aber bereits ein Blick auf Merkels Sommerpressekonferenz lässt erahnen, dass es diese so schnell nicht geben wird. Bevor man heutzutage eine Erdogan-Demo, die eine wirkliche Gefahr für den sozialen Frieden darstellt, verhindert, versucht man es lieber mit Demonstrationsverboten von Gegen-Demonstranten. Noch immer bekämpft man lieber die, die sich in deutscher Regelkonformität leicht bekämpfen lassen, als dass man endlich mal von jenen Respekt und Toleranz gegenüber diesem Land fordert, die dies stets nur für sich verlangen.

Was wir uns endlich klarmachen müssen, ist, dass wir die zunehmend Leidtragenden dieser Politik sind. Dass wir die Einzigen sind, von denen Zugeständnisse verlangt werden und dass das alles nur deshalb im eigenen Land möglich ist, dass Merkel nur deshalb noch Kanzlerin ist und ihr „Wir schaffen das“ süffisant vor sich hertragen kann, weil wir es zulassen. Ja, vielleicht ist das, was passiert ist, nicht mehr zu ändern, aber wenigstens die Entscheidung über den künftigen Kurs sollten wir uns nicht länger nehmen lassen, so lange wir noch annähernd in der Position sind, etwas zu unseren Gunsten zu entscheiden.

Quelle: Tichys Einblick


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