Die schleichende Eroberung Europas durch den Islam

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Von Martin Podlasly

Der größte Ursprung der europäischen Islamisierung liegt in Frankreich. Unter Frankreichs etwa 7 Millionen Muslimen sind nach Angaben des Chefs des französischen Inlandsgeheimdienstes Patrick Calvar rund 15.000 extremistische Salafisten. Die daraus resultierende, unvermeidliche Konfrontation und über das radikal-extremistische Credo am Rande eines Bürgerkriegs innerhalb Frankreichs wurde schon in anderen Artikeln beschrieben.Es gibt aber eine vielleicht noch weitaus größere Gefährdung, da diese viel schwieriger zu entschlüsseln ist. Die Zeitschrift „Valeurs Actuelles“ bezeichnete diese kürzlich als „die stille Eroberung“. Es ist das verwobene Projekt des „moderaten Islam“, Unterwerfung zu erzeugen. Die Zielsetzung ist klar: Die Veränderung der französischen Gesellschaft. Langsam, aber sicher!

Die Union der islamischen Organisationen Frankreichs (UOIF)

Diese Bedrohung vom „gemäßigten Muslim“ ist vergleichbar mit der Figur aus dem Roman von Michel Houellebecq (Unterwerfung), wo die Hauptfigur zum Präsidenten der Republik wird und den Staat zum Islam konvertieren lässt. Und von wo startet die Romanfigur Präsident Ben Abbes seinen Islamisierungszug? Aus der Universität „Sorbonne“. Dies scheint bereits Realität geworden zu sein. Kürzlich hat Katar eine bedeutende Spende an die berühmte Universität geleistet, um die Förderung muslimischer Migranten zu gewährleisten. Ein Gesicht der „stillen Eroberung“ Frankreichs ist die Union der islamischen Organisationen (UOIF), die weltweit in verschiedenen Berichten als antisemitisch gilt und der Fürsprache sowie der Finanzierung des Terrorismus und der Befürwortung des „Jihad“ bezichtigt wird. Kritiker sehen im Wirken der UOIF eine deutliche „Nichtförderung“ der Integration von Muslimen und verweisen eher auf eine Art Sammelbecken für die Positionen des radikalen Islamismus.

Die Akteure des „gemäßigten Islam“

Auch in Italien konnte man kürzlich die Strategie des „gemäßigten Islam“ verfolgen. Die größte und einflussreichste islamische Organisation, die „Unione delle Comunità Islamiche d’Italia“ (UCOII) förderte und finanzierte Mailands erste muslimische Stadträtin, Sumaya Abdel Qader. Die konservativ verschleierte Qader war Kandidatin der Mitte-Links-Koalition und ihr Ehemann Abdallah Kabakebbji rief offen zur Zerschlagung des Staates Israel auf. Qader gewann die Wahl gegen eine echte moderate Muslima, die somalische Aktivistin Maryan Ismail. Nach der verlorengegangenen Wahl gegen Qader brach Ismal mit einem offenen Brief mit der Demokratischen Partei Italiens.

„Die Demokratische Partei hat sich dafür entschieden, mit dem obskurantistischen Islam in den Dialog zu treten. Wieder einmal wurden die Seelen des modernen, pluralistischen und integrativen Islam nicht gehört“, so Ismail.

In Frankreich gibt es sozusagen zwei Superstars des „gemäßigten Islam“. Der eine ist Tariq Ramadan, der Enkel von Hassan al-Banna, dem Gründer der Muslimbruderschaft, dessen Motto für sich spricht:

„Allah ist unser Ziel, der Prophet ist unser Führer, der Koran ist unser Gesetz; Jihad ist unser Weg; auf Allahs Weg zu sterben ist unsere höchste Hoffnung.“

Ramadan versteckt sich nicht in Syrien, er bewirbt sich um die französische Staatsbürgerschaft. Sein Büro befindet sich in der Pariser Vorstadt Saint Denis, die durch vergangene Terrorakte bereits traurige Berühmtheit erlangt hat. Er hat 30 Bücher geschrieben und hat 2 Millionen „Facebook-Anhänger“. Ramadan verfügt weltweit über Lehrstühle, ist Direktor des Forschungszentrums für islamisches Recht in Doha (Katar) und Präsident des europäischen Muslim-Netzwerkes. Zusammen mit Italiens Ex-Premier Massimo D’Alema wirbt er öffentlich für den Islam und seine Visionen für Frankreich und Europa:

„Der Islam ist eine französische Religion und die französische Sprache ist eine Sprache des Islam.“

Ramadans Projekt ist nicht die erhoffte Europäisierung des Islam, sondern die von vielen gefürchtete Islamisierung Europas. Er wendet sich offen gegen die Assimilation der Muslime in Frankreichs Kultur und Gesellschaft. Wenige Tage vor der Wahl in Mailand war Ramadan in Italien, um die Kandidatur von Sumaya Abdel Qader zu unterstützen.
Der zweite französische Akteur ist Dalil Boubakeur, Rektor der großen Moschee von Paris. Boubakeur rechtfertigte die Verfolgung Salman Rushdies durch das Khomeini-Regime. Im Jahr 2002 war er Zeuge der Anklage gegen den Schriftsteller Michel Houellebecq und im Jahr 2006 verklagte er „Charlie Hebdo“ vor Gericht, nach der Veröffentlichung der dänischen Mohammed-Karikaturen. Im vergangenen Jahr forderte Boubakeur die Umwandlung vieler Kirchen in Moscheen und so die Verdoppelung ihrer Anzahl.

Halbherziger politischer Druck und Inkonsequenz

In Großbritannien sorgen „Mainstream Muslim-Organisationen“ durch über 85 Scharia Gerichte, die Moscheen angeschlossen sind, für islamische Gerechtigkeit. Scheidung, Polygamie, Ehebruch, Gewalt in der Ehe, Verstöße gegen Glaubensregeln sind nur einige der Rechtsprechungsangelegenheiten dieser Gerichte. Auf Londons Straßen und in der städtischen Partyszene sorgt eine selbsternannte islamische Bürgerwehr, die „Muslim Patrol“ für die Umsetzung des Glaubensrechtes. Rechtliche oder politische Konsequenzen aus dieser Szenerie: Fehlanzeige!

In Deutschland gab es seltene Kritik von Vizekanzler Sigmar Gabriel gegenüber Saudi-Arabien, denen er vorwarf innerhalb Europas islamistischen Extremismus zu finanzieren. Jenes Königreich, was seit Jahrzehnten kontinuierlich deutsche Waffentechnik für Milliarden einkauft und welches letztes Jahr anbot in Deutschland 200 neue Moscheen auf eigene Kosten bauen zu lassen. Katar, mit seinem gewaltigen „Al-Jazeera Nachrichten Megaphon“, ist ebenfalls sehr aktiv im breitgefächerten Sponsoring des islamischen Radikalismus der Muslimbruderschaft innerhalb Europas. So spendete beispielsweise die katarische Königsfamilie im letzten Jahr 11 Millionen Pfund an das Oxford St. Anthony College, wo auch Tariq Ramadan lehrt. Ebenfalls kündigte Katar die Bereitschaft an, 65 Millionen Dollar in französische Vororte zu investieren, welche die Heimat sind, für die große Mehrheit, der mehr als 6 Millionen Muslime Frankreichs.

Auswirkungen und Szenarien

Heute sind in Europa viele Szenarien denkbar. Darunter auch die absolute Eskalation in Form von Bürgerkriegen, die nach Auffassung vieler Experten, wie Patrick Calvar sehr wahrscheinlich sind. Diese Auswirkung ist das, was der „Islamische Staat“ als Zielsetzung hat. Die Entfesselung einer Art blinder Repression, so dass die muslimische Bevölkerung Solidarität mit der revolutionären Minderheit zeigt. Schlimm wäre es auch, wenn im Ergebnis nichts passierte und die europäische Gesellschaft und deren politische Führung weiter machte wie bisher.

Der Islamische Staat hat letztendlich das gleiche Ziel wie die meisten Mitglieder des „gemäßigten Islam“: Eine Herrschaft unter der Scharia. Viele vermeintliche „gemäßigte Muslime“ unterstützen dieses still und leise, auch wenn sie nicht selbst gewalttätig sind. Nach all den islamistisch motivierten Terroranschlägen der jüngsten Vergangenheit, hätten muslimische Organisationen in ganz Europa zu solidarischen Demonstrationen aufrufen oder diese organisieren können, um hunderttausendfach klar zu stellen, dass sich die Mehrheit der Muslime in Europa deutlich von dieser Art des Islam distanziert und im friedlichen Miteinander verschiedenster Religionen und Kulturen unter dem europäischen Dach leben will.

Stattdessen hören wir von vielen Organisationen halbherzige Distanzierungen gegen den islamistischen Terror und die eher von Sorge getragenen Reden gegen muslimische Gewalttaten aus Furcht vor der Möglichkeit eines sogenannten „Backlash“ gegen sie selbst. Gewalttätige Jihadisten sind jedoch längst nicht das einzige Mittel zur Umwandlung der europäischen Gesellschaft. Moderate und diskretere Mittel, wie die Ausübung von sozialem Druck und dauerhafte Propaganda sind vermutlich noch effektiver und bedrohlicher. Schwerer zu erkennen und einzuordnen ebnen diese Faktoren, unter der Hinnahme der westlichen Welt, einen Weg zu doppelten Justiz- und Rechtssystemen sowie einer im Dunklen liegenden Finanzierung. Der Erwerb von Immobilien, die Ausbreitung von Moscheen und die Zunahme der radikalisierenden Internetauftritte unterstützen die Zielsetzungen der Islamisten entsprechend.

Die Mär vom „moderaten“ Islam

Für konservative Muslime gibt es noch eine viel zu große Anzahl von Muslimen, die sich den Geboten des Koran und den Worten Allahs nicht vollends unterwerfen. Laut dem islamischen Rechtsgelehrten Yusuf al-Qaradawi, aus Katar, gilt folgender Leitspruch:

„Wenn die Muslime die Todesstrafe für all den Abfall vom Islam abgeschafft hätten, dann würde der Islam heute nicht existieren!“

Der Politikwissenschaftler und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad geht sogar noch weiter und behauptete schon vor Jahren, dass es keinen „moderaten“ Islam gäbe. Der Deutsch-Ägypter hält den Islam für eine unreformierbare Religion und bezeichnete die damaligen Aussagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Wulff, dass der Islam zu Deutschland gehöre als hilf- und fantasielos. Abdel-Samad forderte, dass sich friedliche Muslime der tendenziell „faschistoiden Kernbotschaft“ des Islam stellen müssten. Natürlich polarisierte Abdel-Samad mit seinen vielen Äußerungen, Büchern und Artikeln zu dieser Thematik und wurde im Jahr 2013 mit einer sogenannten Fatwa, die zu seiner Ermordung aufrief, belegt.

Der Islamkritiker steht seitdem unter Personenschutz, kündigte aber im Jahr 2014 an, dass er Deutschland und Europa verlassen werde, da der Druck für ihn mittlerweile unzumutbar geworden sei. Im Kern sprach Abdel-Samad von einem Geburtsfehler des Islam, der zu früh in seiner Entstehungsgeschichte zu erfolgreich geworden sei. Die Ur-Problematik bestehe seiner Meinung nach in der von Anfang an vollzogenen Politisierung des Islam, der davon ausgehe, dass Gott der Gesetzgeber ist und dieses sei nicht verhandel- oder veränderbar. Keine Demokratien können von Religionen erschaffen werden und jeder Demokrat müsse so die islamischen juristisch-politischen Grundzüge ablehnen.

„Es gibt keinen moderaten Islam, aber durchaus moderate Muslime. Man kann den Islam politisch entmachten und trotzdem Muslim bleiben!“ so Abdel-Samad.

Der für viele Kritiker und Experten sich nur in den Köpfen westlicher Ideologen und Politiker befindliche „moderate Islam“ wird sich nicht grundlegend gegen extremistische Jihadisten wenden. Gegenüber dem „New Yorker“ sagte die verstorbene Schriftstellerin und Journalistin Oriana Fallaci:

„Ich akzeptiere die Verlogenheit des sogenannten „moderaten“ Islam nicht. Er ist der Grund das echte moderate Muslime zum Schweigen gebracht oder ermordet werden!“

Der türkische Staatspräsident Erdogan sagte bereits im Jahr 2007: „Es gibt keinen moderaten Islam! Diese Bezeichnungen sind sehr hässlich, es ist anstößig und eine Beleidigung unserer Religion. Es gibt keinen moderaten oder nicht-moderaten Islam. Islam ist Islam und damit hat es sich!“

Zusammenfassend könnte die neue islamische Botschaft für Europa lauten: Mit euren Gesetzen werden wir Euch erobern – mit unseren Gesetzen werden wir Euch konvertieren!

Quelle: Neopresse


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1 KOMMENTAR

  1. Das hat die Grrrande Nation auch nicht interessiert als es gegen die „Boche“ ging.
    Da waren alle Senegalneger ploetzlich „Franzosen“.

    Wir sollten einfach den Westwall reaktivieren und die Froesche in ihrer eigenen Suppe kochen lassen.

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