Erdogan: Brandstifter in der EU?

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Von Jens Blecker

Der Türkische Präsident Recep Erdogan sorgt im Augenblick gewaltig für Wirbel, mehr als sonst. Besonders in den Niederlanden ist es zu einem Showdown eskaliert, der den Nationalisten unter Gerd Wilders ordentlich in die Hände spielen dürfte. An dieser Stelle ist es also durchaus angebracht, den Zeitpunkt und die Strategie der Türken zu hinterfragen. Für die Stabilität des EU-Konstruktes ist Einigkeit eine wichtige Säule.

Mit einer stark verkürzten Sichtweise könnte man meinen das Erdogan ungeschickt wäre oder es ihm an Sichtweite fehlt um die Konsequenzen seines Handelns zu überblicken. Das wäre deutlich zu kurz gesprungen.

Der Mann ist äußerst intelligent und verfolgt stoisch die Strategien um seinem Ziel näher zu kommen. Dabei lässt er alle Verbündeten und Feinde völlig im Unklaren, wo die Reise überhaupt hingehen soll. Nur eins scheint klar, er will seine Präsidialherrschaft. In den dunklen Katakomben seiner Seele jedoch, dürfte er von einem Osmanischen Großreich und sich selbst als Kalifen träumen.

Ganz klassisch betrachtet, sollte ein Verbündeter der NATO eigentlich ein Interesse an der Stabilität seiner Partner haben. In dem Bereich zündelt Erdogan allerdings schon Jahre wie ein Pyromane herum. Ebenso sind seine Bemühungen der EU tatsächlich beizutreten, eher kosmetischer Natur. Wann immer der Beitritt zum Greifen nah schien, veranstaltete Erdogan irgendein Scharmützel was die Diskussion im Keim erstickte.

In den vergangenen Jahren legte die Türkei einen ordentlichen Spurt hin, was die wirtschaftliche Entwicklung angeht. Dabei spielte allerdings Geld aus den Industrienationen eine ordentliche Rolle. Der so errungene Wohlstand steht auf tönernen Füßen im Wasser, wie man so schön sagt. Die Popularität Erdogans hat daher eine tiefe Simbiose mit dem Aufschwung und dürfte daher eine wichtige Rolle für seine politische Zukunft spielen.

Ein Sprichwort sagt, wer Wind sät wird Sturm ernten. Es würde nicht schaden wenn der türkische Präsident sich das ins Gedächtnis rufen würde. Vermutlich hat er sich schon entsprechende Kapitalverkehrskontrollen überlegt, sollten seine Kumpels von der Wallstreet beginnen das eingesetzte Kapital wieder abzuziehen. An einer massiven Isolation, einhergehend mit dramatischen wirtschaftlichen Einbrüchen und einer entgleisenden Inflation, dürften allerdings obligatorisch sein.

Noch ist seine Popularität in der türkischen Bevölkerung ungebrochen hoch, aber wenn es um den Wohlstand geht, wäre er nicht der erste Politiker der einen fulminanten Absturz hinlegt.

Der Eklat mit den Niederlanden ist meiner Meinung nach mehr als nur ein Werbegag für sein Referendum. Ich vermute das er ganz bewusst und nicht versehentlich, Benzin in das Feuer um die Nationalisten schüttet. Es hätte sicher keinen großen Unterschied gemacht wenn er noch ein paar Tage gewartet hätte mit den Auftritten seiner Wahlkämpfer. Unter den gegebenen Voraussetzungen dürfte Morgen so mancher Niederländer – wütend wegen der Überheblichkeit der Türkei – zu den Wahlurnen strömen. Nicht wenige Unentschlossene, nehmen das möglicherweise zum Anlass um Ihr Kreuz dann doch bei Wilders zu setzen.

Es ist auch interessant zu sehen, wie im Augenblick alle völlig sicher zu sein scheinen, dass Wilders niemals eine Regierung bilden könnte. Nun vor kurzem hielten die gleichen „Analysten und Journalisten“ es auch für unmöglich dass ein Trump Präsident der Vereinigten Staaten würde. Aber völlig egal ob es ihm gelingt, insgesamt dürfte morgen aus den Niederlanden ein deftiges Statement folgen. Weiterhin gilt hier zu sagen, nach der Wahl ist vor der Wahl. Auch Frankreich und Le Pen darf man nicht aus den Augen verlieren.

Aus meinem Blickwinkel, ist eine einheitliche und starke EU nicht das was Erdogan will. Sollte ich richtig liegen mit meiner Vermutung, würde Zwist in diesen Reihen ihm genau in die Karten spielen. Ich glaube nicht, dass die aktuelle geografische Größe der Türkei, das Ende von Erdogans Fahnenstange markiert. Mit den aktuellen „Säuberungen“ beseitigt er im Vorfeld jedweden möglichen Widerstand. Wer in der Geschichte etwas zurück blickt, dürfte ein deutliches Déjà-vu bekommen.

Es ist insgesamt sehr erstaunlich, dass sich all die Ritter der Demokratie nicht blicken lassen, während in der Türkei selbige wie ein Sandkeks zerbröselt. In den höheren Etagen der Politik dürfte absolut klar sein, so weit hergeholt ist meine These gar nicht. Daher macht man gute Mine zum bösen Spiel und versucht die eigene Position zu gut wie möglich zu halten.

Nicht nur in den nächsten Tagen stehen gewaltige Risiken in den Startlöchern, auch wenn in der Türkei im April das Referendum zu Erdogans Präsidialherrschaft abgehalten wird, steht ein echter „Gamechanger“ in den Startlöchern. Ein Erdogan mit nahezu uneingeschränkter Macht? Mir bereitet das absolut Sorgen.

Quelle: IKnews


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