„Erlebnis Vergewaltigung“: Der Zynismus linker Sprachbereiniger

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Von Ramin Peymani

Wir leben in einer Zeit, in der die Umdeutung von Begriffen Hochkonjunktur hat. Ebenso rege wird an der Neuschöpfung von Wörtern gearbeitet. Und bestimmte Formulierungen will man uns gleich ganz abgewöhnen. Dabei geht es vor allem darum, die Deutungshoheit im öffentlichen Diskurs zu erlangen und Macht auszuüben, die allerdings auf dem brüchigen Fundament einer scheinbaren moralischen Überlegenheit steht.

Seit geraumer Zeit wird unsere Sprache unter dem Deckmantel der vermeintlichen Antidiskriminierung von einer kleinen, aber lautstarken Schar penetranter Umerzieher kontrolliert. Sie agieren unter anderem vom sicheren Wachturm staatlich finanzierter Organisationen herab, die sich durch die Vorteile der Gemeinnützigkeit auf Kosten der Steuerzahler am Gemeinwohl vergehen. Gerne schieben die Umerzieher dabei auch mal mehr oder weniger unverdächtige Zeitgenossen vor, um ihre Botschaften zu verkünden und Objektivität vorzugaukeln.

Eine dieser Gesinnungshelferinnen hat sich unlängst mit einer Forderung zu Wort gemeldet, die so absurd und menschenverachtend ist, dass es einem zunächst die Sprache verschlägt. Mithu Sanyal, von der man nicht viel mehr wissen muss, als dass sie ihre Doktorarbeit über die „Kulturgeschichte des weiblichen Genitals“ geschrieben hat, macht sich nun daran, die Vergewaltigung neu zu erfinden. Vordergründig geht es ihr darum, den Opferbegriff zu vermeiden.

Wer Opfer von Vergewaltigungen zu „Erlebenden sexualisierter Gewalt“ erklärt, vergeht sich ein zweites Mal an den Gepeinigten

Die hierfür an den Haaren herbeigezogene Begründung klingt abenteuerlich: Das Wort „Opfer“ sei mit einer ganzen „Busladung von Vorstellungen“ verknüpft. Opfer würden nämlich als „wehrlos, passiv und ausgeliefert“ empfunden, ließ uns Sanyal kürzlich via „taz“ wissen. Viel lieber möchte sie das Erlebnis vergewaltigter Frauen in den Mittelpunkt stellen, die ja auch nach dem Erlebten immer noch „sie selbst“ seien – und eben keine Opfer.

Verstehen muss man die Verbalakrobatik nicht, eines jedoch versteht jedes Kind: Wer wie die Kulturwissenschaftlerin Sanyal Opfer von Vergewaltigungen zu „Erlebenden sexualisierter Gewalt“ erklärt und damit die Vergewaltigung zum Event stilisiert, der vergeht sich ein zweites Mal an den Gepeinigten. Doch damit nicht genug:

Sanyal versteigt sich zu der Behauptung, dass ihre Wortschöpfung den Betroffenen erst erlaube, das „Erlebte“ – nennen wir es ruhig weiterhin: die Vergewaltigung – aktiv zu bewerten. Die Formulierung lade dazu ein, „über die Wahrnehmung der erlebenden Person nachzudenken“, schreibt die Halbinderin.

Sie meint damit hoffentlich nicht, dass dem Opfer die Vergewaltigung vielleicht auch ein bisschen Spaß gemacht haben könnte. So oder so, ist die zynische Wichtigtuerei der Feministin ein neuerlicher Gipfel der Geschmacklosigkeit linker Debatten. Und sie ist ein weiterer Versuch der Mitglieder des Gesinnungskartells, unverdächtige, aber ihnen nicht genehme Begriffe aus Teilen des öffentlichen Diskurses zu verbannen.

Ausgerechnet der von den Linken auf alles und jeden ausgedehnte Opferbegriff soll angeblich die Diskriminierung Vergewaltigter befördern

Wertfrei soll unsere Sprache nach den Vorstellungen der Sprachbereiniger werden. Dabei gehört es zu ihrem Selbstverständnis, dass nur sie das Recht haben, das Register wertfreier Begriffe anzulegen. Konsequent zu Ende gedacht, endet dieser Weg bald in einer Sackgasse.

Kommunikation lebt eben gerade davon, dass Menschen ihre persönliche Wahrnehmung zum Ausdruck bringen. Sprache muss wertend sein können und wertend sein dürfen. Wer Individualität den Vorzug vor Gleichmacherei gibt, kommt nicht umhin dies festzustellen. Gerade die Verarbeitung schlimmer Erlebnisse und misslicher Situationen verlangt nach einer wertenden Sprache.

Es ist ein Treppenwitz, dass der ausgerechnet von den Linken auf alles und jeden ausgedehnte Opferbegriff angeblich die Diskriminierung Vergewaltigter befördern soll. Sanyal pocht auf das Grundrecht auf Selbstbestimmtheit, indem sie den Betroffenen körperlicher Gewalt die Opferrolle abspricht. Umgekehrt erklären sie und ihre Gesinnungsgenossen ständig Menschen zu Opfern, die zwar in Bedrängnis, aber eben keine Opfer sind.

Wer Heerscharen unverschuldet in Not Geratener erfindet, deren angeblich einzige Rettung der allfürsorgende Staat ist, und gleichzeitig die Machtlosigkeit negiert, die Opfer im Moment der Gewalt verspüren, ist zynisch und realitätsfremd. Auf derlei intellektuelle Herzlosigkeiten empathieloser Feministinnen können wir getrost verzichten.

Quelle: Opposition24


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