Nach Großeinsatz durch Falschparker: Ermittlungen nach Gewaltvorwurf gegen Polizei – 250 Nachbarn zusammengelaufen

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Bis zu 250 Menschen waren aus der Nachbarschaft zusammengeströmt, als ein 49-jähriger Autofahrer in der Reinerstraße in Duisburg-Bruckhausen sein Fahrzeug nicht umparken, sich auch nicht ausweisen wollte und von der Polizei – offenbar rabiat – festgenommen wurde.

 Gegen 19.40 Uhr am Sonntagabend, 25. Juni fiel der falsch geparkte Wagen einer Polizeistreife auf, der Fahrer (49) wurde aufgefordert, mit seinem Auto wegzufahren, wie die „Rheinische Post“ berichtet.

Der Mann ist dieser Aufforderung nicht nachgekommen. Stattdessen redete er laut auf die Polizisten ein.“

(Daniela Krasch, Pressesprecherin, Polizei Duisburg)

Rabiate Festnahme

Da er sich auch nicht ausweisen wollte, nahmen die Beamten den Mann fest. Dazu brachten sie ihn in einem Hausflur zu Boden. Dabei soll ein Polizist zweimal in Richtung Kopf des 49-Jährigen getreten haben, so der Vorwurf. Der Mann habe dabei das Bewusstsein verloren und später im Krankenhaus behandelt.

Die Szene wurde durch eine Überwachungskamera aufgenommen, wie der „WDR“ berichtet. Der Autofahrer bestätigte dem Sender gegenüber die Tritte gegen seinen Kopf.

Nachbarschaft läuft zusammen

Durch die lautstarke Aktion wurden offenbar immer mehr Leute aus der Nachbarschaft angelockt.

Ein 37-jähriger Duisburger störte die Beamten mehrfach und filmte mit seinem Handy die Maßnahme der Polizei in Wort und Bild. Als seine Personalien festgestellt werden sollten, widersetzte er sich und leistete Widerstand.“

(Polizeibericht)

Als der Mann in Gewahrsam genommen wurde, versuchten mehrere Männer ihn zu befreien, wobei sie die Einsatzkräfte angriffen, so die Polizei.

In der Spitze waren geschätzt etwa 250 Personen vor Ort, die den Polizeieinsatz störten bzw. verhindern wollten. Die Lage konnte unter Hinzuziehung von starken Kräften unter Einsatz von Pfefferspray bereinigt werden.“

(Polizei Duisburg)

An diesem Abend wurden 250 Platzverweise ausgesprochen und zwei der Männer  vorübergehend verhaftet. Einer von ihnen musste im Krankenhaus ambulant behandelt werden. Einsatzkräfte wurden nicht verletzt.

Polizeipräsidentin fordert Aufklärung

Das Überwachungsvideo liegt nach WDR-Informationen der Staatsanwaltschaft vor und auch die Polizeipräsidentin Dr. Elke Bartels leitete im Bezug auf die „Vorwürfe wegen des Einschreitens der Polizeibeamten“ unverzüglich ein „kriminalpolizeiliches Ermittlungsverfahren wegen aller strafrechtlich relevanten Aspekte“.

Täter: „Duisburger“

Die Ermittlungen bezüglich Landfriedensbruch, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, versuchter Gefangenenbefreiung und anderer Delikte wurden aufgenommen.

Insgesamt waren 50 Polizisten und 18 Einsatzfahrzeuge vor Ort nötig, um die Situation unter Kontrolle zu bekommen.

Wie die „RP“ schreibt, handelte es sich bei den beiden Festgenommenen um „Duisburger“. Nähere Angaben zur Person machte die Behörde auch auf Anfrage der Redaktion nicht.

Dieses polizeiliche Schweigen in NRW sorgt nicht gerade für Transparenz gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit. Der Fall erinnert unweigerlich an den Fall am 11. Februar in Dortmund als zwei Zivilbeamte die sich als Polizisten zu erkennen gaben, mit einem nachträglich aus einem Kiosk geholten Baseballschläger angegriffen wurden. Auch bei dieser brutalen Attacke in einer für Polizisten gefährlichen Gegend in der Dortmunder Nordstadt hieß es, dass die Täter „Dortmunder“ und „Deutsche“ gewesen seien.

Extremer Anstieg von Gewalt gegen Polizei

Im November 2016 wurde einem Dürener Polizisten von einem Schläger das Gesicht mit einem Radkreuz eingeschlagen, während er von dem Täter im Schwitzkasten gehalten wurde. Bei dem Einsatz wurden zehn Polizisten von deutsch-türkischen Familienmitgliedern verletzt. Ausgangspunkt war ein Knöllchen für einen Falschparker.

Polizeigewerkschafts-Vize Plickert sagte damals der „RP“:

Wir beobachten solche Szenarien bei Gruppen mit hohem Migrationsanteil immer wieder, dass sie unser Rechtssystem nicht akzeptieren, auch wenn es um Bagatellen wie ein Knöllchen geht, dass Maßnahmen der Polizei nicht angenommen werden und dass solche Gruppen die Auseinandersetzung mit Beamten regelrecht suchen.“

(Arnold Plickert, stellv. Vorsitzender GdP)

Im April meldete die „RP“, dass 2016 in NRW gegenüber dem Vorjahr 20 Prozent mehr Polizeibeamten Opfer gewalttätiger Übergriffe geworden sind. Dies gehe aus Zahlen der Gewerkschaft der Polizei (GdP) hervor, die sich auf die LKA-Statistik bezieht. Demnach wurden 16.710 Polizisten angegriffen, so viele, wie noch nie zuvor. Auch die Zahl der Angriffe selbst nahm um 14 Prozent auf 8.955 Fälle zu.

Kollegen werden getreten, geschlagen, bespuckt und beleidigt. Der Respekt sinkt immer weiter.“

(Rainer Peltz, Landesvizechef der GdP)

In 73 Prozent der Fälle sind die Täter polizeilich bereits bekannt. Man habe es immer wieder mit der gleichen Klientel zu tun.

Auch die bundesdeutschen Zahlen sprechen eine klare Sprache, hier wurden 71.000 Polizeibeamte in 2016 Opfer einer Gewaltattacke. Auch hier zeigte sich eine Steigerung von 11,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

IS-Gefahr gegen Polizei

Ebenso wies die „RP“ auf eine interne Mitteilung des Innenministeriums hin, dass der „Islamische Staat“ möglicherweise Sympathisanten zu Messer-Angriffen auf Polizisten zu gewinnen sucht. Es wurde auf ein professionelles Propagandavideo hingewiesen, in dem zwei vermummte Männer eine Anleitung für Angriffe mit Messern auf Polizisten zeigten.

Die interne Mitteilung wurde am 22. März getätigt und sollte die Sicherheitskräfte für derartige Angriffe sensibilisieren und „über die erforderlichen Schritte zur Eigensicherung“ informieren, so das Ministerium. Die Lehrvideos zeigen Varianten für Angriffe durch „ungeübte und zu allem entschlossene Täter“.

Im Januar wurde Safia S. für ihren Messerangriff gegen einen Polizisten zu sechs Jahren Jugendhaft verurteilt. Das zur Tatzeit 15-jährige Mädchen hatte dem Beamten im Hauptbahnhof von Hannover ein Messer in den Hals gerammt. Ihr Bruder Saleh (18) wurde im Juni wegen versuchten Mordes zu acht Jahren verurteilt. Er hatte in einem Einkaufszentrum versucht, mit Molotowcocktails so viele Menschen wie möglich zu töten. Der Versuch misslang.

Quelle: http://www.epochtimes.de


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