Ramadan-Brandstiftung: Tatverdächtiger wieder auf freiem Fuß

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Abgebrannte Flüchtlingsunterkunft in Düsseldorf

DÜSSELDORF. Der mutmaßliche Rädelsführer im Fall der angezündeten Düsseldorfer Flüchtlingsunterkunft ist aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Düsseldorf auf Anfrage der JUNGEN FREIHEIT bestätigte, bestehe die Fluchtgefahr des 26 Jahre alten Nordafrikaners nicht mehr in dem Ausmaß, daß eine weitere Inhaftierung notwendig sei.

Er sei deshalb auf freien Fuß gesetzt worden. Es werde aber noch weiter gegen ihn ermittelt. Ein zweiter Nordafrikaner, der verdächtigt wird, das Feuer gelegt zu haben, befindet sich jedoch noch immer in Untersuchungshaft. Laut dem Sprecher werde die Staatsanwaltschaft in den kommenden Tagen über eine Anklageerhebung entscheiden.

Der Fall hatte im Juni deutschlandweit für Aufsehen gesorgt. Auslöser soll ein Streit über die Essensausgabe an Ramadan gewesen sein. Weil ihnen die Portionen zu klein waren, sorgte eine Gruppe von Marokkanern für Ärger. Unter anderem forderten sie nachts weitere Mahlzeiten. Laut dem Kölner Express soll der nun aus der Untersuchungshaft entlassene 26jährige Marokkaner zudem erbost darüber gewesen sein, daß er keinen Schokoladenpudding bekommen hatte.

Zehn Millionen Euro Schaden

Der mutmaßliche Rädelsführer der Brandstiftung bei seiner Verhaftung Foto: picture alliance/dpa

Der mutmaßliche Rädelsführer der Brandstiftung bei seiner Verhaftung Foto: picture alliance/dpa

Er  soll daraufhin einen Landsmann angestiftet haben, die Flüchtlingsunterkunft anzuzünden, was dieser auch tat. Der ebenfalls 26 Jahre alte Tatverdächtige soll eine Matratze mit Hilfe von Schnaps in Brand gesetzt haben. Die Flüchtlingsunterkunft, in der zu der Zeit etwa 130 Personen lebten, brannte vollständig ab. Es entstand ein Schaden von zehn Millionen Euro.

Laut Bild-Zeitung hatte sich der mutmaßliche Anstifter der Tat als Syrer ausgegeben, um sich Asyl in Deutschland zu erschleichen. Er soll sich vor seiner Festnahme damit gebrüstet haben, sie hätten die Tat begehen müssen, „um unser Ziel zu erreichen“. Zu diesem gehörte offenbar auch die Forderung, in eine bessere Unterkunft verlegt zu werden. (krk)

Quelle: https://jungefreiheit.de


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