Terror in München: Original-Fakes kamen aus Übersee

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Wenn einer eine Reise tut, kann er auch im Internet was erleben. Beispielsweise, wenn er eine Erkundungsfahrt nach den ersten Versionen eines gefälschten Videos macht, die nach Meinung eines Leserbriefschreibers eines Forums eigentlich Originale darstellen (die von hiesigen Konspirationisten gefakt worden sind). Noch nicht genug verwirrt? Das Tüpfelchen auf dem i ist, dass diese “Originale” zuerst in Übersee, wahrscheinlich in den USA, veröffentlicht wurden. NB: Das alles ist ohne die Beteiligung eines oder mehrerer Geheimdienste nicht vorstellbar.

Der Beginn meiner Quellensuche ist hier, im Gelben Forum zu finden, das für seine Offenheit, seine Geduld und Toleranz audrücklich gelobt und bedankt sei. Ein besonderes Danke geht auch an H. Paschulke für seine Recherchearbeit, ohne die ich, ein Techno-Dummie, nie so weit gekommen wäre.

Die Diskussion im Gelben knüpfte an dieses Posting an, oder genauer: an die Analyse von Tobi Sto, die der kognitive Kern meines Eintrags war.

Der Leserbriefschreiber RasGer meinte, dass diese Analyse auf einem Ausgangsmaterial beruhe, das bereits bearbeitet sei.

Das Video _ohne Täter_ vor McDonalds, also wo der Täter scheinbar aus der Wand kommt, ist ein Fake. Das Ersteller des Videos verwendet einen starken Weichzeichner, der sämtliche Kompressionsartefakte so stark weichzeichnet, dass die Bewegung des Täters, bevor er scheinbar aus der Wand kommt, im Fake-Video nicht sichtbar ist.”

Im Originalvideo,

das bei Twitter gefunden werden kann, ist die Bewegung des Täters sehr gut sichtbar – er kommt nicht aus der Wand, sondern bewegt sich als “Kompressionsartefakt” von links nach rechts auf die rechte Glastür zu und ist ab Frame 60 (Keyframe) detailliert erkennbar.”

 

Daraufhin machte ich mich mit Paschulkes Hilfe auf die Suche nach Versionen, die dem am 22. Juli veröffentlichten Ausgangsmaterial der Tobi-Sto-Analyse hier vorangegangen sind.

Zuerst – noch vor der Präzisierung durch RasGer – konnte man auf ein Twitter-Video stoßen, das ein Zwitscherer namensTwistAnonReaper um 10:28 Uhr seiner Zeit retweetet hat, vom Tweet eines Elias Engelhardt, der zum Zeitpunkt meiner Recherche bereits verschwunden war (fast alles war gründlich gelöscht; nur auf einem europäischen Video-Bot überlebten Spuren dieses Videos um 17:28 bzw. 17:29 Uhr am 22. Juli).

Nun ist TwistAnonReaper ganz klar ein US-Amerikaner, der sich bisher fast ausschließlich mit US-Themen beschäftigt hat.

Sein/ihr Retweet um 10:28 Uhr kann z.B. ohne weiteres aus den USA, Zeitzone Mountain Standard Time (MST) oder einem Äquivalent gekommen sein (die Lokalzeiten in den Staaten sind wegen der Sommerzeit und den zahlreichen Ausnahmen derzeit extrem unübersichtlich).

Wegen der Zeitverschiebung ist es also gut möglich, dass der verschwundene Tweet erst nach (und nicht schon vor) der Tat getwittert wurde. Sicher ist, dass er in Übersee hochgeladen wurde.

RasGer reichte im Gelben aber einen weiteren (Re)Tweet eines in UK registrierten Türken namens Kenan nach, siehe hier.

Dieses Video bringt erkenntnismäßig null, wenn man von dem Wissen absieht, dass der Täter laut Video nicht aus dem angeblichen Haupteingang (wohl ein Fenster), sondern aus der Seitentür gekommen sein muss.

Aber das wussten zu diesem Zeitpunkt sowieso schon alle.

Man kann auch Kenans (angeblichen) Clip durch eine Bearbeitungssoftware laufen lassen.

Dann sieht man ein paar Frames mit einer deutlich leeren “Rampe” vor der Seitentür – unmittelbar bevor sich der Schütze im angeblichen Kompressions-Artefakt (das es hier ja nicht gibt) materialisiert.

Es handelt sich um Frames unmittelbar nach dem Passieren des weißen Lieferwagens (rechts nach links).

lieferwagen_vorbei
Screenshot Twitter-Video

Der eigentliche Hammer an diesem “Original” ist aber die Zeit, zu der es hochgeladen wurde: 11.21 Uhr – sechs bis sieben Stunden vor der Tatzeit!

Siehe Screenshot:

absender

Wenn man Hellseherei einmal ausschließt, besteht die einzige Erklärung des time stanps darin, dass auch dieses frühe Video der Schüsse vor dem McDonalds “drüben” verbreitet wurde.

Das heißt nicht, dass ein US-Geheimdienst involviert sein muss und genau genommen könnte der Clip sogar aus Kanada oder Lateinamerika kommen.

Faktum bleibt, dass diese beiden “Originale” nicht aus Mitteleuropa, sondern aus Übersee stammen.

Nachbemerkung, 31.7., 13.45 Uhr: Um mich klar auszudrücken: Das alles ist ohne die Beteiligung eines oder mehrerer Geheimdienste nicht vorstellbar. Welcher Dienst hier welches Süppchen kocht, weiß ich freilich nicht. Ein zweiter Punkt liegt auf der Hand: Das Bild über den “Amoklauf” in München, das bisher in der Öffentlichkeit entstanden ist (gebaut wurde), muss ernsthaft revidiert werden.

Quelle: Staatsstreich


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