Top-Ökonom packt aus: Ein Flüchtling kostet 450.000 Euro!

Top-Ökonom packt aus: Ein Flüchtling kostet 450.000 Euro!

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Prof. Dr. Hans-Werner Sinn gehört zu den wichtigsten Wirtschaftswissenschaftlern Deutschlands. Von 1999 bis 2016 war er Präsident des renommierten „ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung“, Sinn zählt zu den profiliertesten Kritikern der Euro-Rettung und der Asyl-Politik von Merkel. „Wochenblick“-Redakteur Johannes Schüller hat in Linz ausführlich mit Sinn gesprochen.

„Wochenblick“: Seit dem Herbst 2015 kamen außergewöhnlich viele „Flüchtlinge“ und Asylwerber nach Deutschland – in einem bisher unbekannten Ausmaß. Wie hat sich das auf den Sozialstaat ausgewirkt?

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn: Es ist natürlich eine Belastung. Letztes Jahr hat die Bundesregierung den Ländern und Kommunen pro Flüchtling 22.000 Euro erstattet.

450 Milliarden Euro Kosten?

Das ist schon eine Summe! Die langfristigen Schätzungen, die vom Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen erstellt wurden, sagen, ein Flüchtling kostet 450.000 Euro bis zum Lebensende, das wären bei einer Million Leute 450 Milliarden Kosten für Deutschland.

Holger Bonin vom ZEW kommt auf 95.000 Euro bis 398.000 Euro fiskalische Lasten pro Flüchtling. Die niedrigere der beiden Zahlen Bonins resultiert aus der Annahme, dass die Flüchtlinge längerfristig das Niveau hiesiger qualifizierter Arbeitnehmer erreichen, was eine heroische Annahme ist. Ich nehme an, in Österreich werden die Zahlen ganz ähnlich sein.

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Viele Migranten bleiben Sozialhilfeempfänger

„Wochenblick“: Gehen Sie davon aus, dass Einwanderer aus dem muslimischen und afrikanischen Raum – woher sie ja jetzt vor allem kommen – einmal unsere Pensionen finanzieren können? Oder bleibt das eine Utopie?

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn: Es bleibt eine Utopie – nicht weil diese Einwanderer Muslime sind, sondern weil sie tatsächlich gering qualifiziert sind und vor allem wegen der beiden gerade zitierten Berechnungen, die die Pensionsfinanzierung beinhalten.

+++Lesen Sie das vollständige Interview mit Prof. Dr. Hans-Werner Sinn und viele andere interessante Beiträge in der neuen „Wochenblick“-Ausgabe (42/17, vom 8.11.2017), die HIER gratis und unverbindlich angefordert werden kann.+++

Auch in der zweiten Generation gehören diese Migranten vermutlich noch zu den Netto-Empfängern staatlicher Ressourcen, auch wenn sie arbeiten. Es ist ja nicht so, dass sie nicht arbeiten wollen.

Alter Schwede... Asylwerber mogeln beim Alter! 3

Die Masseneinwanderung war eines der wichtigsten Themen im Wahlkampf.

Aber wenn sie weit unterdurchschnittlich verdienen, wie es beim Durchschnitt der bisherigen Migranten in Deutschland in der ersten und der zweiten Generation der Fall ist, wie wir aus einer kürzlich vorgenommenen Erhebung wissen, dann zahlen sie auch nur weit unterdurchschnittliche Steuern und Beiträge.

Und somit zahlen sie nicht genug für die Vielzahl an staatlichen Leistungen, die ihnen angeboten werden.

+++Lesen Sie das vollständige Interview mit Prof. Dr. Hans-Werner Sinn und viele andere interessante Beiträge in der neuen „Wochenblick“-Ausgabe (42/17, vom 8.11.2017), die HIER gratis und unverbindlich angefordert werden kann.+++

Quelle: https://www.wochenblick.at

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