Trump-Administration will Alternative Medien im Presse-Briefing

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Der Pressesprecher des designierten US-Präsidenten Donald Trump, Sean Spicer, fand sich am 15. Januar 2017 zum Gespräch mit Howard Kurtz bei FoxNews ein. Das Gespräch drehte sich eingangs unter anderem um das »unangemessene Verhalten« der Pressevertreter von CNN und Buzzfeed bei Trumps Pressekonferenz am 11. Januar, welche durch Trumps Äußerung »You are Fake-News!« an die Adresse des Buzzfeed-Reporters Schlagzeilen machte.

Spicer wird in dem interessanten Interview von Kurtz auch auf den geplanten Umzug des Presse-Briefings angesprochen; heraus aus dem nur 49 Pressevertreter fassenden Briefing-Room im Weißen Haus, in einen Teil des Gebäudekomplexes, der deutlich mehr Menschen fassen kann. Kurtz stellt diesbezüglich fest, dass das Washingtoner Presse-Corps diesen Schritt wohl als ausgesprochen feindselig ansehen werde. Spicer antwortet:

»Schauen Sie, ein paar Dinge dazu. Die Nachfrage über Donald Trump zu berichten, die Begeisterung, die Nachfrage und das Interesse sprengt alles. Wir haben das bei der Pressekonferenz im Trump-Tower erlebt, als über 600 Medienvertreter vor Ort waren und Tausende um die Berechtigung gebeten haben dabei zu sein.

Der Briefing-Room im Weißen Haus fasst derzeit 49 Menschen.« Kurtz unterbricht ihn an dieser Stelle mit der eher unqualifizierten Anmerkung, dass auch eine Menge Leute stehen könnten. Spicer weiter: »In Ordnung, lassen Sie uns davon ausgehen, dass 70 Menschen hineinpassen. Ich weiß, dass Veränderung manchmal schwierig ist, aber ich denke Veränderungen können manchmal auch besser sein.

Wir schauen uns nach Räumen innerhalb des Weißen Hauses um, welche es mehr Journalisten ermöglichen zu berichten. Ich denke, Veränderungen sind manchmal beängstigend, aber Veränderungen können gut sein…« Hier unterbricht Kurtz ihn erneut mit der Frage, ob man denn wirklich im Weißen Haus bleibe oder auf ein anderes Gebäude ausweichen werde? Dies obwohl Spicer vorher eindeutig »innerhalb des Weißen Hauses« gesagt hatte. Spicer führt dazu aus:

»Das Weiße Haus hat eine Größe von 18 Acres [=72.843,4 qm]. Da gibt es das alte Bürogebäude der Exekutive, das Haus selbst… Was ist der Nachteil daran…?« Wieder unterbricht Kurtz, diesmal mit der Frage, ob dies temporär oder permanent wäre? Spicer: »Lasst es uns für die ersten paar Wochen ausprobieren. Wir werden dann sehen, wie stark die Nachfrage ist, wir sehen dann die Vorteile. Ich arbeite mit Reportern und frage nach ihren Ansichten.

Aber der Gedanke, dass man mehr Menschen miteinbeziehen kann, transparenter sein kann, mehr Menschen Zugang zu geben, sollte als willkommene Veränderung angesehen werden. Die Idee ist, mehr Menschen in diesen Prozess miteinzubeziehen. Und vielleicht stellt sich heraus, dass wir nach ein paar Wochen zu der Ansicht kommen, dass wir das Briefing im Briefing-Room abhalten möchten.

Aber hier geht es um größere Zugänglichkeit, darum mehr Menschen an dem Prozess zu beteiligen. Es gibt so viel “Talk-Radio“ und so viele Blogger und Leute, welche im Moment einfach nicht reinpassen, vielleicht keine Berechtigung haben, weil sie nicht Teil der Elite-Medien in Washington sind. Diesen aber die Gelegenheit zu geben, dem Pressesprecher oder dem Präsidenten eine Frage zu stellen, ist eine positive Sache. Es ist demokratischer und es sollte willkommen sein.«

Hier der entsprechende Teil des Gespräches ab Minute 5:28:

Diese Entscheidung ist von durchaus hoher Bedeutung, gibt sie doch auch jenen Medien direkten Zugang zum Presseherz der neuen Twitter-verliebten Administration, welche bisher kategorisch ausgeschlossen wurden. Im Gespräch sind unter anderen das US-Portal Breitbart.com und auch Inforwars.com, welche sich beide im Rahmen des letztjährigen Wahlkampfes und seit der Wahl am 8. November 2016, zwar kritisch, doch eindeutig Pro-Trump positioniert hatten.

Das erste offizielle Presse-Briefing wird gewiss ausgesprochen spannend werden. Sofern diese Ankündigung in die Tat umgesetzt wird, ist mit durchaus unkonventionellen Fragen zu rechnen und die Antworten werden sicher interessant sein – anders als unter dem eingeschworenen Kreis politisch korrekte Themen wiederkäuender Elite-Journos der bisherigen Administrationen.

Quelle: Nachtwächter


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