Verwaltungskosten bei Hartz IV auf neuen Rekordwert gestiegen

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Von Redaktion/dts

Insgesamt 1.102 Euro an Verwaltungskosten verursacht ein Hartz-IV-Empfänger laut Bundessozialministerium. Dabei werden die Jobcenter ohnehin schon massiv auf Härte getrimmt.

Die Verwaltungskosten für jeden Hartz-IV-Empfänger sind im vergangenen Jahr auf einen neuen Rekordwert gestiegen. Wie die „Bild“ unter Berufung auf Angaben des Bundessozialministeriums berichtet, verursachten Hartz IV-Empfänger pro Kopf Kosten von 1.102 Euro im Jahr. Das waren 32 Euro mehr als im Jahr 2014.

Insgesamt kostete die Hartz-IV-Verwaltung im vergangenen Jahr 4,81 Milliarden Euro, schreibt die Zeitung weiter. 2014 waren es noch 4,7 Milliarden Euro.

Allerdings werden die Jobcenter schon seit einiger Zeit massiv darauf getrimmt, den Hartz-IV-Empfängern möglichst viele Leistungen abzuerkennen. Offenbar fließt dieses dort eingesparte Geld dafür direkt in die Verwaltung des staatlich produzierten Elends.

Quelle: contra-magazin.com


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