Was jetzt getan werden muss

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Von Thilo Thielke

Wenn ich das richtig überblicke, ist der Tunesier, der mit dem Laster einen Haufen Weihnachtsmarktbesucher in Berlin totgefahren haben soll, inzwischen in Italien gestellt und dabei erschossen worden. Dazu hat Katrin Göring-Eckardt grade getwittert: „Ich bin sehr erleichtert. #anisamri“

Kann sein, dass ich den Tweet nicht verstehe. Mir kommt er nicht hilfreich vor. Und nicht zielführend. Es ist doch wahnsinnig schwierig, jemanden zu fassen, der Phantasiepapiere ausgestellt bekommen hat und unter diversen Aliasnamen unterwegs war. Niemand weiß, wer er wirklich ist. Er hat ja mehrere Identitäten. Und hinterher behaupten die Tunesier einfach, der sei gar nicht einer der ihren.

Die Berliner haben, so wie es aussieht, auch gar keine Angst, dass so etwas noch einmal passieren könnte. Jeder könnte im übrigen so einen Massenmord verüben, Poller helfen da nicht viel; und vielleicht wird die nächste Tat von einem ganz anderen Typ von Attentäter begangen, einem Tierschützer oder Abstinenzler, die Welt ist groß.

Weihnachtsmärkte kann man gar nicht sichern, und wenn man es täte, würde das nächste Massaker bestimmt woanders stattfinden, auf einem Konzert zum Beispiel oder im Fußballstadion.

Grenzen lassen sich eben nicht kontrollieren. Das ist altmodisch. 3000 Kilometer! Außerdem kommen viel mehr Menschen im Straßenverkehr oder im Haushalt ums Leben als durch Terroristen. Deshalb würden wir doch nicht den Autoverkehr oder den Toaster verbieten.

Und sollte sich ferner herausstellen, daß der Mord im Auftrag des Propheten verübt wurde, wird der Islam womöglich noch diskreditiert. Das ist nicht fair. Das ist eine Religion des Friedens, und wir sind tolerant. Und sollte sich bewahrheiten, dass der Mörder ungehindert hin- und herreisen konnte, weil Merkel die Grenzen nicht mehr kontrollieren möchte, wäre das schlecht fürs Image der Bundesregierung.

Am Ende profitieren wieder die Populisten. Das ist die eigentliche Katastrophe. Schließlich benötigen wir die Polizei, um Lügen und Verleumdungen, die von denjenigen in die Welt gesetzt werden, die schon länger hier leben, zu verfolgen. Der ganze Justizapparat ist damit beschäftigt, den können wir nicht einfach abziehen.

Vielleicht war es ja auch ein Unfall. Wer weiß das schon? Hat nicht der Pole ins Lenkrad gegriffen? Wir müssen uns jetzt auf unsere Stärken besinnen, maßvoll Glühwein trinken, weitermachen, als wäre nichts geschehen: Steuersünder jagen, frauenfreundliche Sprachregeln erlassen, Häuser dämmen, Dosen pfänden.

Wir müssen umverteilen, gegen Großkonzerne wettern, Entwicklungshilfe erhöhen. Hetzer jagen, Jäger hetzen, uns gesund ernähren. Wir müssen das Internet durchkämmen, denunzieren, boykottieren. Die Hasser hassen.

Und haben wir dann aber auch bitte schön die Tradition, mal wieder in einen Gottesdienst zu gehen oder ein bisschen bibelfest zu sein.

Nichts sonst jetzt.

Quelle: Achgut


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