WhatsApp und Co: Daten und Verbraucherschutz?

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Es ist erst 25 Jahre her, seit das ARPANET in Form des World Wide Web, also dem Internet für die Öffentlichkeit nutzbar gemacht wurde. Dieses Vierteljahrhundert hat sehr viel verändert und Positives wie Negatives mit sich gebracht. Während sich in den ersten zwei Dekaden alle noch bedeckt hielten und der Schutz der persönlichen Daten einen besonderen Stellenwert genoss, werden mittlerweile relevante Informationen in einem Umfang abgegrast, der ungeheuerlich ist.

Nutzer von Facebook und WhatsApp werden in einer 30 Tagesfrist nach dem Motto friss oder stirb gezwungen einer Datenmigration zuzustimmen. Noch ist nicht klar wie man im Falle einer großflächigen Verweigerung damit umgehen wird, vermutlich ist diese allerdings nicht zu erwarten.

Das generelle Verständnis der Nutzer für die Leistungsfähigkeit moderner Mobiltelefone scheint gegen Null zu gehen, anders kann man sich nicht erklären, warum erwachsene Menschen selbst bei nutzlosen Apps den Zugriff auf Bereiche des Telefons erlauben, die nicht im Entferntesten etwas mit selbiger zu tun haben.

Diese Sorglosigkeit führt zu einer pervertierten Frechheit bei Unternehmen und angeschlossenen staatlichen Diensten, die einem die Haare zu Berge stehen lassen.

Bei dem Vorgang der Synchronisation der Daten von Facebook und WhatsApp wird dem Nutzer vorgegaukelt er könne dem teilen der Daten mit Facebook widersprechen. In der Realität kann er allerdings nur der Nutzung für Werbezwecke eine Abfuhr erteilen. Bereits hier sollte man eigentlich hellhörig werden und sich sehr genau überlegen ob der Mehrwert der Dienste einen solchen persönlichen Striptease wirklich aufwiegt.

Im Prinzip kann man sich das Netz – mit all seinen Annehmlichkeiten – mittlerweile wie einen großen Zuchtteich für Sportangler vorstellen. Einige besonders dumme Exemplare beißen bereits auf einen glitzernden Blinker, während manche wenigstens etwas intelligenter daher kommen. Die Big Player haben allerdings für jeden einen passenden Köder im Koffer und es ist beinahe unmöglich sich nicht doch mal einen Haken einzuverleiben. Da kann man noch so vorsichtig sein.

Wie bei Allem meinen die Nutzer eine Wahl zu haben, IoS oder Android, Google oder Apple. In meinen Augen ist es wie die Wahl zwischen Pest oder Cholera, bzw die Rechte oder Linke Hand des Teufels.

Was in diesen Blackboxes tatsächlich abläuft und wer welche Daten zu welchen Zwecken verarbeitet und speichert, wird vermutlich auch weiterhin ein gut gehütetes Geheimnis bleiben.

Kameras, Mikrofone, Ortungsdienste und Zugriff auf sämtliche Daten, sorgen für ein – eigentlich – nicht akzeptables Überwachungsgrid, das selbst George Orwell noch erschüttern würde. Nicht nur Skandale wo geheime Dateien auf Mobiltelefonen gefunden wurden die Kommunikation oder Bewegungsprofile speichterten sind ein Beleg für garantierten Missbrauch. Auch wenn ich eine sehr differenzierte Meinung zu Edward Snowden habe, ist doch seit dem bekannt, in welch globalem Ausmaß Geheimdienste Daten erfassen und Verarbeiten.

Mit dem Utah-Data Center wurde dann auch genug Speicherplatz geschaffen, um niemanden im „scheinbar“ unendlichen Datenstrom untergehen zu lassen. Die Kapazitäten sind derart enorm, das von einem Volumen gesprochen wird welches 100 Jahre der weltweiten Kommunikation entspricht.

Die einzige Frage die sich eigentlich noch stellt: Wann werden die Menschen aufhören sich komplett überwachen und kontrollieren zu lassen? Wenn es nach Facebook oder Google geht, werden diese Philanthropen bald riesige Ballons, Zeppeline oder Drohnen überall auf der Welt schweben lassen. Natürlich nur um eine Highspeed-Internetabdeckung für alle Menschen zu gewährleisten. In einem Artikel hatte ich zum Beispiel 2013 die Drohne Solara 50 von damals noch Titan Aerospace vorgestellt. Das dieses Unternehmen mittlerweile auch Google gehört dürfte selbstredend sein.

Fazit: Immer schön alle Daten in die Cloud schaufeln und ohne nachzudenken alle AGB’s abnicken. Dann braucht man sich zu Lebzeiten keine Gedanken machen, dass irgendetwas in Vergessenheit gerät. Denn das Netz vergisst NIEMALS. Bedauerlich ist es für Alle die sich dem eigentlich widersetzen und nicht mitmischen, allerdings zwangssynchronisiert werden. Siehe AGB’s WhatsApp zb:

Adressbuch. Du stellst uns regelmäßig die Telefonnummern von WhatsApp-Nutzern und deinen sonstigen Kontakten in deinem Mobiltelefon-Adressbuch zur Verfügung. Du bestätigst, dass du autorisiert bist, uns solche Telefonnummern zur Verfügung zu stellen, damit wir unsere Dienste anbieten können.

Quelle: IKnews


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