Profit aus Ihrem Leid! Wie Ärzte für Falschdiagnosen abkassieren!

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Von Norbert Zerr

Fast ein Milliarde Euro ist es einigen gesetzlichen Krankenkassen wert, dass Ärzte bei Patienten Volkskrankheiten wie zum Beispiel Diabetes diagnostizieren. Normalerweise geht man zum Arzt, um sich, im besten Fall, die Gesundheit bescheinigen zu lassen oder wenn man krank ist wieder gesund zu werden.

Dass Ärzte für ihre Leistungen auch leistungsgerecht bezahlt werden sollten steht außer Frage. Was ihrem Berufs-Ethos krass widerspricht, sind konkrete Vorwürfe, dass sie sich von der Pharmaindustrie oder, wie ihnen neuerdings vorgeworfen wird, auch von einigen gesetzlichen Krankenkassen schmieren lassen.

Dass Ärzte für „Freundschaftsdienste“ der Pharmaindustrie in Form von kleinen Geschenken oder auch einer kleinen Honoraraufbesserung anfällig sind, ist der Öffentlichkeit nicht verborgen geblieben. Dafür müssen Medikamente verschrieben werden, die häufig nur dem Hersteller etwas bringen.

Doch die neuesten Vorwürfe gehen sogar noch weiter: Einige Ärzte lassen sich von gesetzlichen Krankenkassen korrumpieren, um diesen finanzielle Vorteile zu verschaffen! Dazu müssen Ärzte Patienten Zivilisationskrankheiten wie beispielsweise Bluthochdruck, Arthrose oder Diabetes diagnostizieren, obwohl das gar nicht nötig wäre.

Aber warum sollte eine Krankenkasse künstlich KRANKE Mitglieder wollen? Mit dem gesunden Menschenverstand ist so etwas nicht mehr zu verstehen. Ein Widerspruch, der seine Ursache in einem schizophrenen Finanzsystem der gesetzlichen Krankenkassen begründet.

Widersinniges Finanzsystem von Krankenkassen

Die Krankenkassen, die ohnehin ständig jammern, dass die Kosten unaufhaltsam steigen, sollten sich wie gesagt über gesunde Beitragszahler freuen. Im Sinne der Solidargemeinschaft, kann dann das Geld für wirklich kranke Mitglieder eingesetzt werden, damit diese die bestmögliche  Behandlung erhalten.

Doch die Realität sieht ganz anders aus!

Hintergrund für diese schizophrene Finanzwirtschaft der gesetzlichen Krankenkassen ist ein systemfehlerbehaftetes Umverteilungssystem.

Die Beiträge kommen in einen Gesundheitsfond. Für jedes kranke Mitglied bekommt die Kasse eine Zahlung aus dem Fond. Hat sie wenig Beitragszahler, benötigt sie umso mehr Kranke, besser gesagt eine Volkskrankheitsdiagnose für einen Nichtkranken oder noch nicht so Kranken, der dafür auf dem Papier mittels dieser Diagnose krank gemacht wird.

Dafür bieten sich Volks- oder Wohlstandskrankheiten wie Bluthochdruck, Rückleiden und ähnliches geradezu an.

Telefonakquise und Ärzte als Verrichtungsgehilfen

Knapp über eine Milliarde Euro sind einige gesetzlichen Krankenkassen bereit, willigen Ärzten pro Jahr zukommen zu lassen, wenn sie Patienten kranker machen als sie wirklich sind. Ursache ist der Umverteilungsmodus aus dem gesamten Beitragstopf. Pro Diagnose, also pro krank gemachten Patienten, gibt es von der Geldsammelstelle eine Ausgleichszahlung für die jeweilige Krankenkasse, die weniger Beitragszahler hat und durch die Ausgleichzahlungen ihre Finanzen ausgleichen oder anheben kann. Damit erklärt sich, weshalb die betreffenden Krankenkassen daran interessiert sind, dass ihnen diese „Prämienärzte“ Diagnosen liefern.

Sogar Firmen werden eingeschaltet, um bei Arztpraxen anzurufen. So werden neue Falschdiagnose-Partner gefunden. Die Akquisefirmen bekommen dafür ihre Provisionen  und die Ärzte ihre Diagnoseprämie.

Die entstehenden Ausgleichszahlungen sind so lukrativ, dass es sich für die betreffenden gesetzlichen Krankenkassen trotz dieser  Schmiergelder noch gut lohnt. Die leidtragenden Patienten dienen als „(Geld)“mittel zum Zweck. Wie immer ist dann der Beitragszahler am Ende der Kette der nichtsahnende Dumme.

Auf dem Rücken der Beitragszahler

Im wahrsten Sinne des Wortes wird diese Profitgier wieder einmal auf dem Rücken der Beitragszahler ausgetragen; wobei Rückenleiden wie bekannt auch zu den Volkskrankheiten zählen.

Der Beitragszahler bezahlt hier unwissend für das korrupte System: Ausgleichszahlungen für finanzschwache Krankenkassen, die Prämien für empfängliche Ärzte und die Dienstleisterprovisionen der Akquise-Firmen.

Nichtsahnend verlässt sich der Patient auf seinen Arzt und  vertraut ihm, was auch ganz wichtig ist. Nichts Genaues weiß man ja. Der Beitragszahler hört ständig in den Medien und den medizinischen Fachbeiträgen, von was Volkskrankheiten kommen können und wie schnell man solch eine selbst bekommt. Plötzlich hat er dann eine, wenn er die Praxis wieder verlässt und hat sie eigentlich doch nicht, weil er die Hintergründe nicht kennt. Zugegeben, es ist als betroffener Patient schwer dies zu erforschen.

Aus einer Berechnung von Welt am Sonntag geht hervor, dass dieses Ausgleichszahlungsspielchen jeden Versicherten mit etwa 20 € im Jahr belasten. Hört sich im ersten Moment nicht viel an. Das macht die Sache umso schlimmer, da der Versicherte nie damit rechnet für was die 20 € Erhöhung eigentlich wirklich Verwendung finden. Im Jahr zahlen die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen etwa 200 Milliarden in diesen Gesundheitsfond ein. Die Quelle wird dann über das vorgesehene Maß auf die geschilderte unmoralische Art von skrupellosen, profitgierigen Krankenkassen angezapft.

Für Ärzte und die finanzschwachen Krankenkassen, die diese Mittel anwenden, reicht die Diagnose ohne weitere Folgebehandlungen aus.

So bezahlt jeder gesetzlich Versicherte geringfügig mehr. Ein Betrag den man zwar verschmerzen kann, doch natürlich verbliebt ein unglaubliches Problem: Die psychische Belastung der Diagnoseopfer. Diese verbringen ab dem Falschbefund ihr gesamtes Leben mit einer nicht existierenden Gefahr im Nacken.

Schelte aus der Politik und nichts ändert sich

Wenigstens zeigen sich Politiker irgendwie mit den zweckentfremdeten Versicherten solidarisch. Zumindest kritisierte laut Medienberichten die bayerische Staatministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml das nicht transparente und fragwürdige Umverteilungssystem.

Aber mit den Politikern ist es erfahrungsgemäß wie mit solchen Ärzten: Man kann ihnen nicht grundlegend und vollständig vertrauen und kennt die genauen Hintergründe ihres Handelns nicht.

Gewöhnlich bleibt dann alles wie es ist. Vielleicht kann sich ein weniger bekannter Politiker mit so einer Schlagzeile dann profilieren – und ändert dann aus Angst vor der Lobby dann doch nichts.

Quelle: Watergate


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1 KOMMENTAR

  1. Eine Chemotherapie kostet je nach Präparat 50.000 bis 100.000 Euro pro Jahr. Sie wird als einzige „Krebstherapie“ angepriesen obwohl sie nachweislich keinerlei Nutzen hat und den Patienten nur schwere Vergiftungen und dadurch körperliches Leid bringt. Deshalb sterben weltweit 95-98% der so behandelten Krebs-Patienten innerhalb von 5 Jahren. Die wenigen ehrlichen Studien, die es dazu gibt bezeugen es. Das ist weltweiter Massenmord aus niedrigsten Motiven (Geldgier) und kein Staatsanwalt leitet eine Ermittlung ein.

    http://www.gegenfrage.com/berkeley-professor-chemotherapie-gefaehrlicher-als-gar-keine-behandlung/

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