ARD und ZDF unterdrücken Informationen über Bombenattentäter von Ansbach

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Am letzten Mittwoch haben wir hier den Werdegang des IS-Attentäters von Ansbach Muhammad Daleel aufgezeigt, so wie die IS-nahe Publikation al-Naba sie beschrieben hatte. Experten haben keinen Grund für Zweifel an der in sich schlüssigen Darstellung. Selbst die BILD hat sie veröffentlicht (mit erfundener Propaganda gegen Assad angereichert) und Thomas Pany lieferte auf Telepolis am selben Tag seriöse Hintergründe.

Bild anklicken, ARD-Mediathek!

Die Propaganda von tagesschau und tagesthemen sorgt sich um die „Persönlichkeitsrechte“ des toten IS-Bombers und verwischt sein Foto genauso wie seine Vita – Letzteres aus politischen Gründen. (Bild anklicken, ARD-Mediathek!)

Ganz anders die mit Milliarden Euro gemästeten Staats- und Propagandasender ARD und ZDF. In allen Hauptnachrichtensendungen wurde die „Karriere“ des Ansbach-Bombers aus politischen Gründen „geschönt“.

Nach Darstellung des IS, der den Attentäter – nach allem was man weiß -, bis zuletzt per Handy „steuerte“, hatte Daleel schon vor Ausbruch des Krieges in Syrien im Irak als „Mujahedin“ für ISI (Islamischer Staat im Irak) gekämpft, eine islamistische Terrorgruppe, die aus Zarqawis Al Kaida im Irak hervorgegangen war.

Einige Monate im Irak für ISI gekämpft

Geht es nach dem IS-Newsletter, so ist der Name Mohammad Dalil möglicherweise falsch. Beim IS wird er unter dem Namen Abu Yusuf al-Karar geführt, ob „Mohammad Daleel sein realer Name ist, erscheint fragwürdig“, folgert die Bild-Zeitung daraus.

Nach deren Übersetzung hat der Mann einige Monate im Irak für ISI („Islamischer Staat im Irak“) gekämpft, bevor er „mit Beginn des syrischen Aufstandes gegen den Diktator Assad“ nach Aleppo ging. Das müsste dann 2011 gewesen sein. Eine Zeitangabe gibt es dazu im Text nicht. In Syrien soll er mit Freunden eine eigene Zelle gegründet haben, die Sprengstoffanschläge auf syrische Polizeiautos ausführte. Danach habe er sich „verschiedenen Gruppen“ angeschlossen, so der Bild-Bericht.

Wie der französische Journalist Nassr erwähnt auch der Bild-Bericht, dass sich der Ansbacher Attentäter der al-Nusra-Front angeschlossen habe. Die Dschihadisten-Kampftruppe war von al-Qaida im Irak nach Syrien geschickt worden. Die Trennung zwischen IS und al-Nusra erfolgte erst später. (Telepolis)

Dass Daleel bereits im Irak für islamistische Terroristen kämpfte, passt der Propaganda von ARD und ZDF, die diese Information unterdrücken, aus zwei Gründen nicht ins Konzept: Erstens richtet es den Blick auf den Ursprung dieses Terrors, der mit dem Krieg der USA und Großbritanniens 2003 begann. Ohne diesen Krieg, wäre Daleel nicht in den Irak gezogen. Seine Radikalisierung – die sicher nicht untypisch ist – ist eng mit den westlichen Verbrechen in islamischen Staaten verbunden.

Zweitens wollen die Staatssender suggerieren, Daleel sei Opfer der syrischen Regierung, also jemand, der erst 2011 zu den Waffen griff, um sich gegen eine „Tyrannei“ zu wehren. Auch dieses Propagandanarrativ stellt die Welt auf den Kopf, denn Daleel war ganz offensichtlich Islamist und hatte mit Demokratie nach westlichem Verständnis nicht das Geringste zu tun.

ZDF 27.07.2016 heute 19.00 Uhr:

ZDF_27072016_h19_Daleel

Christoph Destairel: „Aber die IS-nahe Agentur al-Naba tut genau das im Internet: nennt den Täter einen langjährigen IS-Kämpfer und Fachmann im Bombenbau, der getarnt als Flüchtling nach Deutschland kam….“

Kein Wort zum Beginn seiner terroristischen Karriere im Irak! Wie in nahezu allen Konflikten sollen auch hier die Ursprünge und Gründe der Gewalt unter den Teppich gekehrt werden, weil man unmittelbar bei westlichen Kriegen – inbesondere den Verbrechen der USA – landet. Dem ZDF-Propagandisten destairel liegen die Informationen zwar vor, aber er schweigt sie gezielt tot und verkürzt Daleels Geschichte auf ein systemkonformes „langjähriger IS-Kämpfer“.

Die tagesschau der ARD verschweigt diese Informationen über Daleel komplett. Kein Wort zu den Veröffentlichungen von al-Naba, die so frappierend mit den Erkenntnissen deutscher Sicherheitsbehörden decken, die die „Steuerung“ Daleels über Handy (die in der Publikation von al-Naba angesprochen wird) zu diesem Zeitpunkt bereits ermitteln konnten. Erst in den tagesthemen wird hierauf eingegangen – zusammenzensiert auf ein Narrativ westlicher Propaganda, das der Staatssender den deutschen Zuschauern vermitteln will.

ARD 27.07.2016 tagesthemen:

ARD_27072016_tt_Daleel

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Constanze Schulze: „Das Landeskriminalamt ermittelt und geht vor allem der Frage nach, ob der Attentäter ein IS-Kämpfer sein könnte, der mit der Terrormiliz Kontakt hatte. So viel steht wohl fest: Aleppo – Frau und Kind des späteren Attentäters sollen hier ums Leben gekommen sein. Er selbst habe schwere Verletzungen durch Granatsplitter erlitten. Womöglich war er schon da ein IS-Kämpfer. Der Syrer flieht 2013 nach Bulgarien, erhält einen Schutzstatus…“

„So viel steht fest … sollen ums Leben gekommen sein“, schon die sich selbst widersprechenden Formulierungen des ARD-Propagandaflittchens Constanze Schulze sind an Dummheit kaum zu überbieten. Viel wichtiger aber: Auch ihre Lügenmär beginnt in Aleppo und suggeriert, Daleel hätte erst mit Beginn des Kriegs in Syrien zur Gewalt gegriffen und sei ein Opfer, das Frau und Kind verloren hat. Seine terroristische Karriere im Irak wird von dieser Berufslügnerin genauso totgeschwiegen wie bereits zuvor im ZDF.

Der Grund liegt auf der Hand: Es geht den staatlichen Propagandaanstalten – gegen die selbst die IS-Publikation al-Naba als Hort der Wahrheit erscheint – darum, die ganze Wahrheit zu unterdrücken, dass nämlich dieser Terror durch westliche Verbrechen hausgemacht ist. Er begann mit dem Krieg im Irak und endete für Daleel in Ansbach. Alles spricht dafür, dass er nicht der letzte „moderate Rebell“ sein wird, der hier in Deutschland zuschlägt und wir werden sehen, wie die Lügenpresse in jedem einzelnen Fall die wahren Hintergründe unterdrücken und verzerren wird.

Quelle: Propagandaschau


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