Eierlose Männer

0
642

Keine Angst, hier wird nicht Cis-getschändert, das kann Profx. Hornscheidt wesentlich besser. Aber der Titel ist eine Homage an den Philosophen Oliver Kahn – danke Olli – und beschreibt mehr als tausend Worte.

Heiko_Maas

Sofort habe ich an dessen Spruch gedacht, als unser Justizminister mal wieder kräftig danebengelangt und sich bei der Kulturbereicherungsband Feine Sahne Fischfilet per Twitter (siehe Bild) kräftig eingeschleimt hatte. Die Band hat das trübe Spielchen sofort durchschaut und ihm schön einen zurückgetwittert. Diese Antwort auf die billige Anbiederei verdient meinen Respekt. Ob diese Band zurecht vom Verfassungsschutz beobachtet wird oder nicht, steht hier nicht zur Debatte (persönlich halte ich absolut nichts von der Staatsschnüffelei), aber als Justizminister hat man andere Maßstäbe und da darf man sich kein maasloses Verhalten erlauben.

Wie schreibt Stephan Paetow (Lesepflicht!)

Der Teil der Presse, der noch nicht sämtliches Urteilungsvermögen eingebüßt hatte, kam zu der Erkenntnis, dass anderenorts Minister für solch Betragen wohl ihres Amtes verlustig gingen. Wie ernst die Lage sich entwickelte, zeigt die charakterschwache Reaktion des durch eigene Dummheit in die Kacke Geratenen: Das Heranwanzen an Linksextremisten entstamme gar nicht seinen linksverschlungenen Hirnwindungen, ließ er verlauten, sondern sei das Produkt vom „social media team“. Damit gilt von nun an: Wo Heiko draufsteht, ist noch lange nicht Heiko drin. Der Mann ist eine Mogelpackung wie die Kalbsleberwurst.

So stufe ich die Kalbsleberwurst des anifaschistischen Kampfes ein: „Hannemann geh‘ Du voran!“ Schuld sind immer andere. Das erinnerte mich an eine Karikatur der pardon (nicht Titanic, wie hier Herbert Reichelt schreibt – aber auch ich irre gelegentlich) als Reaktion auf die CDU-Spendenaffäre unter Walther Leisler Kiep (WLK), der sich damit rausgeredet hatte, dass die Unterschrift per Unterschriftsautomat hergestellt wurde und er folglich nicht verantwortlich war. pardon hatte eine Karikatur eines Vaterschaftsprozesses im Heft, wo die Säuglingsschwester Kiep einen plärrenden Sohn (beide gesichtsidentisch) hinhält, aber der wehrt ab: „Ich war das nicht, es war mein Fickautomat!“


Beratungsresistent nennt man die Leute, die auch auf gutes Zureden eigene Fehler nicht erkennen und trotzig diese wiederholen. Das kann teils auf Starrsinn beruhen oder auch auf fehlende Eier, eigene Fehler als solche auch zu benennen. Wer sein Heil in einer wüsten Wählerbeschimpfung sucht, in dem er Bevölkerungsteile als „Pack“ beschimpft oder ihnen den Stinkefinger zeigt, braucht sich nicht zu wundern, wenn im nächsten Jahr am Wahlabend um 20 Uhr ihm andere den Stinkefinger zeigen (wenn er bis dahin überhaupt noch im Amt ist). Siggi Pop treibt seinen Laden unter die zwanzig Prozent. Vielleicht hat er doch Eier und quittiert nach der Mäckpomm-Wahl den Dienst? Andere für den eigenen Mist verantwortlich machen, ja das beherrscht auch dieser Herr, oder habe ich da beim Wir schaffen das, etwas nicht mitbekommen? Die SPD ist mittlerweile (siehe obiges Bild) #komplettimarsch.

Quelle: altermannblog.de


Gender Gaga
Bühne frei für das Ampelweibchen und andere Absurditäten
Heute schon über Ihr Geschlecht nachgedacht? Gender Mainstreaming – die Vielfalt der Geschlechter – ist überall und in aller Munde. 20 Jahre lang hat sich diese absurde Ideologie unbeobachtet durch alle Hierarchieebenen gearbeitet – und jetzt haben wir den Salat. Gleichstellungsbeauftragte, Kirchen, Unternehmen, Ämter – alle haben sich des Themas angenommen. Wir gendern jetzt Spielplätze, Ampeln, Toiletten, Studiengänge, die deutsche Sprache und sogar die Bibel. (weiter)


Gleichstellung als Beruf
Gleichstellung, Gender Mainstreaming, Gender Budgeting – diese Begriffe und Konzepte haben in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Über die Forderung, Gleichstellung professionell, also qualifiziert und kompetent zu betreiben, wurde ein neues Berufsbild für einen gesellschaftlich feststellbaren Problembereich geschaffen.  (weiter)


Gender Mainstreaming und Schule
Schule steht heute im Zentrum sozialen Wandels. Dabei nimmt die Auseinandersetzung mit Gender im Sinne einer Veränderung der bestehenden Geschlechterverhältnisse eine zentrale Rolle ein. Gender Mainstreaming ist eine zentrale Strategie, ohne die eine Weiterentwicklung von Schule zu einer Institution, die Schülern und Schülerinnen verschiedenster Herkünfte, Lehrerinnen und Lehrern sowie Eltern gerecht wird, nicht möglich ist. (weiter)


Gender ohne Ende
Gibt es noch Männer, nach vierzig Jahren Gleichheits-Feminismus, staatlich verordnetem gender mainstreaming und einer Verweiblichung des Verhandlungs-, Erziehungs- und Führungsstils? Stoßen wir nicht überall auf den Familientrottel, den Zahlvater und den Frauenversteher? Warum gelingt es gleichzeitig, den Begriff der Rabenmutter zum neuen sexy aufgeladenen Frauentrend zu machen? (weiter)


Gender: Die Tücken einer Kategorie
Die Zukunft von gender. Fantasien zur Jahrhundertwende. (weiter)

Hinterlassen Sie einen Kommentar