Es wird so grau in Deutschland

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Zwei Gespräche mit alten Bekannten und bald waren wir beim Thema. Das Thema, bei dem man vorsichtig wird, wenn die Leute am Nebentisch die Stimme senken. Verbündete oder Feinde? Manchmal sondiert man vorsichtig die Lage, schätzt ab oder ein. In meinem Leben habe ich noch nie so ein Gefühl gehabt, noch nie so eine „Großwetterlage“ erlebt, wie seit einem Jahr. Stopp: Es gibt eine Parallele, die genau das beschreibt, wie es heute auch wieder – ist nur anders: Deutschland im Herbst. Bedrückend und so ähnlich. Lauschen wir Tante Wiki:

„‚An einem bestimmten Punkt der Grausamkeit angekommen, ist es schon gleich, wer sie begangen hat: sie soll nur aufhören.‘ – 8. April 1945, Frau Wilde, 5 Kinder“

Der Film endet mit der Texteinblendung:

„‚An einem bestimmten Punkt der Grausamkeit angekommen, ist es schon gleich, wer sie begangen hat: sie soll nur aufhören.‘“

Beachtenswert damals Volker Schlöndorf, der wie Böll und die anderen Regisseure wegen des Films kritisiert worden war, meinte über seine Arbeit an Deutschland im Herbst:

„Nach so einer Arbeit mit diesem Film, nach den Erfahrungen, die man dabei macht, fragt man sich nicht mehr, warum gibt es sogenannte Terroristen, sondern wie kommt es, daß es nicht viel mehr gibt. Wie kommt es, daß nicht alle um sich schlagen.“

Hätte ein Volker Schlöndorf so etwas noch heute sagen dürfen? Sind das die gleichen Leute? Ist das Koordinatensystem durcheinander? Du warst doch früher links, und heute? Ich habe das Gefühl, dass alles verrutscht ist. Man fühlt sich schon froh, wenn man auf Leute trifft, die ähnlich denken, die das genau niederschreiben, wie Dushan Wegner bei Tichy und wenn junge Leute, wie Anabel Schunke, nicht mental in dem Piep-Piep-Piep-Geisteszustand hängengeblieben sind und die man daran erkennt, dass sie bei Fatzebook Papst Franziskus- und Dalai Lama Sprüche posten. Alles furchtbar richtig, aber belanglos. Soll der Franziskus doch mal vor Ort in Aleppo aufschlagen, statt in Krakau oder in Rom. Schön unverbindlich bleiben – wie alle, die hier rumlaufen und „in Medien machen“. So tot wie die „politischen Sendung“ der Medienfrauen Will und ähnlichen Schwätzerinnen, ist die politische Diskussion noch nie gewesen. Der Name ist Programm: Talgschau. Ein Watschenmann*frau als Depp und vier, die mit Wonne darüber herfallen. Das nennt sich „politische Information“ – man reiche mir den Kübel.

Der Volker Schlöndorf würde auch heute so etwas nicht mehr sagen. Heute bedankt er sich mit roten Rosen bei der Bundeskanzlerin für ihr „Wir schaffen das“. 1978 konnte ich mit Volker Schlöndorf mitfühlen, heute schüttle ich den Kopf.

Frau Schunke hat in ihrem Artikel auf Huntingtons „Kampf der Kulturen“ hingewiesen. Der Huntington war die Bremse auf dem Weg in die Spaßgesellschaft – also eine Spaßbremse. Alle sind über ihn hergefallen und noch vor drei Jahren hat Nicolas Richter in der SZ diesen Satz losgelassen: Religiöse Leidenschaft dürfte zwar Konflikte anfachen, aber sie bestimmt kaum das realpolitische Geschäft der Groß- und Mittelmächte. Heute sieht das anders aus. Der Michael Stürmer (bei ihm ist auch der Nomen Omen) von der Welt sieht den Zusammenprall der Kulturen gerade vor der Haustür. Nach meiner Meinung ist das kein Zusammenprall, sondern die Kapitulation unserer Gesellschaft vor der Islamisierung, die mit Toleranz nicht mehr zu erklären ist. Man kann das meiner Generation am besten mit dem Unterschied zwischen antiautoritärer und permissiven (im Sinne von gar keiner) Erziehung erklären. Unsere Kapitulation ist bedingungslos. Vielleicht weil das der Alt-Deutsche noch so gewöhnt ist? Wir lecken gerne Stiefel, wenn es zum AndieKehlegehen nicht reicht.

Ihr wollt kein Schweinefleisch? Gut. Ihr wollt keine Frauen als Essensausgeber? Gut. Kreuze stören Euch? Gut. Mädchen und Jungs sollen nicht zusammen ins Wasser? Gut. Jeder kennt zig Beispiele der Unterwerfung. Wo ist der nächste Schwanz, den wir lutschen dürfen? Das ist etwas, das mir total fremd ist. Für mich ist „Religiosität“ ein ewiges Unverständnis. Wieso Menschen aus freien Stücken und ohne Zwang sich einem Herrn unterwerfen, wird mir ewig ein Rätsel bleiben. Es ist mir egal, wer dessen irdischen Vertreter sind und schon gar nicht beeindrucken mich die „Interpreten“, die genau wissen, was Gott oder dem Allah gefällt und was dem nicht gefällt. Wäre ich der Öberste und würde so auf die Welt herab blicken, dann wäre mir ein schöner Weiberarsch tausendmal lieber als die wandelnden schwarzen Schabracken. Aber ich bin ein Mann und nicht der Nabel der Welt – und so vor sich hinbrabbeln, das sei mir im Alter gestattet. Ich will das einfach nicht. Das ist nicht meine Welt und von dieser Kultur möchte ich auch nicht bereichert werden. Ich fahre da mal hin, guck mir das an, um dann auch begründet sagen zu können: das muss ich nicht haben.

Deutschland wird grau – nicht bunt.

Quelle: altermannblog


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