Generäle mögen in der Hölle schmoren

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Fast in jeder Stadt gibt es sie noch, die Moltke-, Gneisenau- und andere Straßen, die nach den dem adeligen Pack (hier stimmt es mal) benannt sind, die in Deutschlands letztem gewonnenen Krieg die Generalität stellten. Hier sind sie alle auf einem Bild. Ich glaube von denen ist kein einziger an der Front ums Leben gekommen, höchstens beim Sturz besoffen auf der Bordelltreppe. Deutschland hat heute keine Helden, denn eine zweimal geschlagene Truppe ist nicht sexy. Eigentlich wäre das auch gut so. Unter Du-und-ich käme keiner auf die Idee, einfach mal so einen Krieg zu führen. Auf diese Ideen kommen immer nur die Leute, die sich während dieser Zeit in der Etappe die Eier schaukeln. Die Zeit der Helden, die ihre Heere mit offenem Panier in die Schlacht führten, sind vorbei. Heute sitzen blasse Nerds am Joy-Stick und löschen – einfach mal so – ganze Familien aus. Natürlich nur aus Versehen und leider von deutschem Boden aus, weil das Besatzungsrecht das Grundgesetz überlagert, wie es der Laie formuliert. Vor Gericht nur Niederlagen: „Der Antrag verkennt vielleicht ein bisschen das Kräfteverhältnis zwischen den USA und Deutschland“ sagte eine Vertreterin des Verteidigungsministeriums.

Am 11. Dezember 1941 hat Deutschland den Amis den Krieg erklärt. Der Ausgang ist bekannt. Heute stecken wir tief in deren Mastdarm und stellen unsere Umgangssprache so nach und nach um – mit Denglisch als Zwischenschritt. Senk ju for Trävelling! Aber das nur nebenbei.

Uns fehlen die Helden und wer Helden verunglimpft, sich über sie lustig macht, dem droht das Höllenfeuer. Diese Erfahrung macht gerade der ungediente Donald Trump, der sich anschickt Commander in Chief zu werden. Die Demokraten ziehen alle Register und schrecken vor nichts zurück. So muss der Khizr Khan herhalten, um zu zeigen, dass er patriotischer als alle anderen Patrioten ist und die Demokraten die wahren Hüter der nationalen Identität sind. Trumps Reaktion war nicht herzzerreißend, d.h. für ihn wieder Arschkarte. Je rührseliger und geschmackloser die Geschichten sind, desto eher durfte man auf dem Parteitag so eine Nummer abziehen. Tearjerking ist gefragt, was man am besten mit Tränendrüsendrücken übersetzen kann (die wörtliche Übersetzung ist treffender: Tear heißt Träne und jerk ist wichsen).

Die härteste Nummer brachte der General John Allen (hier zweiter von links auf dem Bild, dem Pendant zu obigem). Seine Gruselrede hat jung@naiv dankenswerterweise für uns sehbar gemacht. Die Begeisterung zu dieser Nightmare schlägt auf dem Parteitag hohe Wellen. Diese Claqueure hätten bei Bedarf auch den totalen Krieg ausgerufen. So handeln eben Massen.

Wenn man die Mimik, Gestik, Vokabular und Redeweise dieses „Zoogenerals“, der noch nie in freier Schussbahn seine Heldenhaftigkeit oder das Koten in die Uniformhose herausstellen konnte so betrachtet, dann wünscht man sich zwangsläufig diese Typen in einem Kessel schmorend und vor Angst und Pein wimmernd. Und im Kessel könnte ich mir diese Herren gut vorstellen.

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Man möge sich nur die Militärausgaben der Welt betrachten. Dann sind auf einmal die Probleme der Welt ganz klein und die Gewinne der Rüstungskonzerne riesengroß. Redet jetzt nicht von Altersarmut, Hunger, etc. und hier könnten wir anfangen, aber Röschen hat anderes vor und der deutsche Michel mit seiner Micheline wählen trotzdem wieder die Blockparteien.

Quelle: altermannblog


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