„Lesen was gesund macht“ – ohne Apothekenrundschau

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Die großen Google-Dominatoren sind ja der LOCUS und die WELT. Wenn man die Artikel aufmacht, fliegen erst die Popp-Abbs durch die Gegend und irgendeine bescheuerte Werbung, die auf die geistige Qual_ität der Leser schließen lässt, dröhnt los und man findet oft nicht den Knopf, um den Müll zum Verstummen zu bringen. Beim SPIEGEL ist es noch nicht ganz so schlimm, aber das kann nur noch eine Frage der Zeit sein. Dann liest man überall den gleichen Mist – unreflektiert – aus den gleichen Tickermeldungen von DPA bis reuters. Dahinter stehen – etwas verdeckt – die Einflüsterer, die mittlerweile die Planstellen der einstigen Journalisten eingenommen haben.

Auch gibt es diese seltsamen NGO’s (wie lange kennt Ihr eigentlich diesen Ausdruck?), die staatliche Gelder verbrennen dürfen. Zum Dank berichten sie dann, wie es das Herrchen will. In der mehr als berechtigten Kritik steht die Amadeu Antonio Stiftung, mit der Ex-Stasi-Agentin IM Victoria an der Spitze. Ein gewisser Justizminister hat maaslos an diese Stiftung staatliche Aufgaben outgesourced. Andere Läden, wie Atlantikbrücke, haben eigene Nachrichtenkleber in ihren Reihen, die schon dafür sorgen, dass „ordentlich“ berichtet wird und seriös klingt Stiftung Wissenschaft und Politik, die immer gerne genommen wird, um das eigene Weltbild zu untermauern. Die Mitglieder sind schon Garant dafür, dass nicht zu systemkritisch gedacht wird (Wess‘ Brot…).

Wie informiert sich ein alter Mann?

Einen guten Überblick über Off-Mainstream liefert Net News Express und ähnliche Nachrichtensammler, wie blognetnews, amticker.de, News Locker oder Journal Alternative Medien.

Die Nachdenkseiten sind ja bekannt.

Gerne lese ich Tichys Einblick mit dem Nachwuchstalent Anabel Schunke und dem Lachgaranten Stephan Paetow. Erfreut hat mich heute Klaus-Jürgen Gadamer. Er hat berichtet, dass das Selbsterlebte mit dem Fernsehberichten nicht viel zu tun hat. Große Zustimmung des altenmannes. Die Autoren um Tichy sind all gut.

Geistige Anstrengungen – quasi Gehirnjogging – verspricht der Michael Klein von den sciencefiles. Die Wahl der Waffen hängt ab vom Gegner: Zwischen Hellebarde und Skalpell.

Feinste Wortwahl garantiert der Ästhet alter Schule: Michael Klonovsky. Sein Tagebuch ist Pflicht.

Juwelen kann man bei der Achse des Guten finden. Heute hat mich die Dosis Moralin entzückt – und zum Beitragstitel inspiriert.

Dankbar bin ich für den Hinweis von Ansgar Neuhof, dass im November dieses Jahres wieder eine Rechtsextremismus-Studie auf Steuerzahlerkosten mit dem Titel „Gespaltene Mitte – feindselige Zustände“, herausgegeben von der Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD und erstellt von Andreas Zick, dem Stiftungsratsvorsitzenden der Amadeu Antonio Stiftung, auf den Markt kommt. Diese (zu erwartende) Junk-Studie dürfte bei mir – und nicht nur bei mir – Thema werden.

Trockene Analysen verspricht der Danisch. Da lohnt es sich auch, ab und zu mal reinzulesen.

Bei der Hitze habe ich bestimmt viele vergessen. Die baue ich nachträglich ein, dann entsteht eine Leseliste für die noch nicht so bekloppten Michels und Michelinen. Genießt die Hitze, für die kalten Duschen sorgen andere!

Quelle: altermannblog.de


Auswirkungen finanzieller Grundbildung auf die Altersvorsorgeentscheidung
Die Rentenreformen und insbesondere die Veränderungen der Rentenanpassungsformel führen dazu, dass das Rentenniveau langsam singt. Wer weiterhin eine finanzielle Absicherung des Lebensstandards wünscht, muss selbst aktiv werden und für das Alter vorsorgen. (weiter)


Riester-Rente kompakt
Private Vorsorge tut heute mehr denn je Not, denn die Zeiten, in denen die gesetzliche Rente für ein abgesichertes Leben reicht, sind vorbei. In weniger als 15 Jahren, so schätzen Experten, wird die gesetzliche Rente nicht viel mehr sein als eine Grundsicherung für das Alter. (weiter)


Dünne Rente – Dicke Probleme
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Einschnitte in die sozialen Sicherungssysteme ist die Debatte über Armut im Alter dringlicher denn je: Welche Armuts- und Gesundheitskonzepte werden sich in Zukunft als sinnvoll erweisen? Welche theoretischen Bezüge sind dafür grundlegend? Welche Ziele sind anzustreben, welche Instrumente nutzbar und wirkungsvoll? (weiter)


Ruhestand und Rente. Was dann?
Wir alle altern unaufhaltsam. Der eine altert schneller, andere dagegen langsamer. Dies ist nicht allein eine Frage der genetischen Voraussetzungen. Wir haben es teilweise selbst in der Hand, den Alterungsprozeß zu verzögern, um bis ins hohe Alter gesund, attraktiv und vital zu bleiben. (weiter)


Private Finanzplanung in Zeiten knapper Kassen
Vier Körbe braucht der Mensch. Der erste Korb dient dazu, die persönlichen Risiken des Lebens Krankheit, Unfall, Berufsunfähigkeit und Haus abzusichern. Der zweite Korb schafft Liquidität für den Alltag, falls die Waschmaschine ersetzt oder das Auto repariert werden muss. Der dritte Korb ist für die kleinen oder größeren Freuden im Leben von der Reise bis zum Eigenheim. Der vierte Korb dient der Vorsorge für das Alter. (weiter)

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