Michael Winkler: Asbach Uralt

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Ich habe einmal einen Readers Digest aus dem Jahre 1954 gefunden. Da standen in den Anzeigen noch die Preise. Der VW-Käfer war mit 4.320,- D-Mark erstaunlich billig, doch was mir noch weitaus mehr aufgefallen ist, war Asbach Uralt. Der kostete damals 19,98 DM.

1983, als ich das gelesen habe, kostete er noch genausoviel. Und heute in Sonderangeboten knapp unter zehn Euro. Der Alkoholgehalt wurde von 40 Vol-% auf 36 reduziert, der Preis ist jedoch gleich geblieben.

Warum ich das schreibe? In Schottland wurde ein Mindestpreis für Alkohol eingeführt, 50 Pence pro Alkoholeinheit. Letztere sind zehn Milliliter reiner Alkohol. In der Flasche Asbach Uralt stecken bei 36 Vol-% 252 Milliliter reiner Alkohol, sie kostet folglich mindestens 12,60 Pfund oder eben 14,00 Euro.

Wenn hier schottische Verhältnisse eintreten, wird also sogar der Asbach Uralt teurer. Schottische Whiskys sind davon in der Regel nicht betroffen. Die Flasche Dimple kostete um 1980 im Angebot 19,98 DM. In einem Prospekt für diese Woche kostet sie genauso viel – 19,98, allerdings Euro.

Mit dem 93jährigen Robert Mugabe, der seit 1980 das einstige Südrhodesien geradezu merkelhaft in den Abgrund wirtschaftet und sich selbst sowie seine Familie hemmungslos bereichert, scheint es zu Ende zu gehen. Die Armee („Das ist kein Putsch!“) hat ihn zu seiner eigenen Sicherheit in seiner palastartigen Luxusvilla im Stil des Hofes von Versailles festgesetzt und hat vor, die Verhältnisse im Land neu zu ordnen. Ewige Präsidenten sind eben schlecht für ein Land, genau wie ewige Kanzler oder Kanzlerinnen.

Als Merkel angefangen hat, den Kanzlerairbus für ihr Weltreisehobby zu nutzen, hatten wir in der BRD mit Schmidt, Kohl und Schröder noch drei Altkanzler gehabt. Von denen ist nur noch Schröder übrig geblieben, der nun ganz alleine gegen Merkel sticheln muß.

Über die noch nicht zustande gekommene Jamaika-Chaolition hat er bereits prophezeit, daß die CSU diese sprengen wird. Nächstes Jahr bekommt die CSU bei der Bayern-Wahl einen ordentlichen Tiefschlag, dann fängt sie in Berlin das Zetern an, und „dann werden wir 2019 sehr interessante Neuwahlen haben.“

Da trifft es sich ja gut, daß Harald Juncker, der vom schottischen Mindestpreis für Alkohol betroffen wäre, 2019 aus dem Amt scheidet. Als Chefin des Politbüros der EUdSSR könnte Merkel ihr Weltreisehobby auf Kosten der Steuerzahler weiterhin ausleben.

140/90 – was mag das sein? Es ist der Richtwert für normalen Blutdruck. Oder besser, es ist der derzeit gültige Richtwert für normalen Blutdruck in Deutschland. In den USA wurde dieser Richtwert auf 130/90 gesenkt. Das heißt, eine ganze Anzahl Menschen, die bisher normalen Blutdruck gehabt haben, haben nunmehr zu hohen Blutdruck.

Zu hoher Blutdruck muß behandelt werden, da gibt es wunderbare Mittel in der Apotheke. Die Pharmakonzerne tun schließlich alles für unsere Gesundheit, um mehr Geld zu verdienen. Eine kleine Nachbesserung an den Richtwerten genügt. Aber das ist bestimmt eine Verschwörungstheorie. Zudem eine inoffizielle, denn bei den Wahrheitsmedien sind natürlich die Russen daran schuld.

Weil „Russia Today“ in den USA gezwungen wurde, sich als „ausländische Agenten“ zu registrieren, hat nun Rußland ein Gesetz erlassen, das ausländische Medien dazu zwingt, sich als „Agenten“ zu registrieren. Wenn Rußland so etwas beschließt, ist das für die deutschen Wahrheitsmedien natürlich böse. Weshalb dieses Mediengesetz in den deutschen Nachrichten als „umstritten“ bezeichnet wird. Wir wissen ja, die Menschenrechte sind ein großes Problem, in den USA und erst recht in Merkeldeutschland.

Quelle: Michael Winkler

1 KOMMENTAR

  1. Mit dem Blutdruck sowie Cholesterin und noch andere Richtwerte sind was für die KATZ
    GANZ früher war der Richtwert ALTER plus 100 Be Cholesterin 300 jetzt 200 , D3 früher 200 000 i.E.
    heute 800, deshalb alles NONSENS

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