Michael Winkler: Bekenntnis der Weltfremdheit

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Mein Glaube an Wunder ist zurückgekehrt. Ich habe heute, Donnerstag, 7. September 2017, 14:45, auf der Baustelle, die seit mindestens einem Vierteljahr den Verkehr auf dem Würzburger Stadtring behindert, drei leibhaftige Arbeiter gesehen! Gleich DREI! Auf 200 Metern Baustelle!

Ich mußte auf den Verkehr achten, mehr als ein Seitenblick war nicht möglich, aber es hat so ausgesehen, als würde mindestens einer davon arbeiten! Vielleicht hat das etwas mit den Schulferien zu tun, die diese Woche auch in Bayern zu Ende gehen.

Die Fahrt über dem Stadtring führte auch an einem ganz großen CSU-Plakat vorbei, mit der Aufschrift: Integration fördern. Leitkultur leben. Weiße Schrift auf seriösem dunkelblauem Grund, die Landesfarben Bayerns waren also eingearbeitet.[Hinweis der Redaktion: Das Plakat ist eine amüsante Fälschung]

So ein Bekenntnis der Weltfremdheit sieht man selten, meistens bekommt man nur die Köpfe der Politiker geliefert. 1962 wurden die ersten Türken ins Land geholt, damals hat man die deutsche Leitkultur noch deutlich intensiver gelebt als heute. Wenn nach 55 Jahren die Türken immer noch nicht integriert sind, selbst jene, die schon in der zweiten Generation hier geboren worden sind, dann zeigt das absolut jedem, der nicht gerade in der CSU für Wahlplakate zuständig ist, daß die Integration nicht funktioniert hat.

Offiziell sind es vier Millionen Türken, die in Merkeldeutschland leben, die meisten davon in einer eigenen abgeschotteten Welt, mit türkischen Läden, mit türkischen Moscheen, mit türkischen Zeitungen und türkischem Satellitenfernsehen. Eine Integration hat erkennbar nicht stattgefunden, trotz aller „Integrationsförderung“.

Die andere Seite dieser Bilanz ist die Leitkultur. Diese hat sich mehr und mehr aufgelöst. Die Sprachverschwurbelung äußert sich nicht nur in Anglizismen, sie zeigt sich auch in der fehlenden Sprachkompetenz der Bundeskanzlerin.

Die Schulen haben mit der neuen deutschen Rechtschreibung die Standards herabgesetzt, der Gipfel war das „Schreiben nach Gehör“. Ob Evolution, die Höherentwicklung durch Auslese der Besten, in der Biologie funktioniert, lasse ich dahingestellt, in der Gesellschaft hat sie funktioniert. Ersetze ich diese Auslese der Besten durch Gleichmacherei, erwächst daraus eine Absenkung des Niveaus und schließlich der Verfall.

Gleichheit der Chancen heißt nicht, daß jeder Neger studieren können muß, sondern daß jeder Mensch mit IQ 130 studieren darf, egal welcher Hautfarbe und welcher Herkunft. Den „bildungsfernen Schichten“ ist mehr mit guten Vorbildern geholfen, als mit „Tittytainment“ auf unterstem Niveau. Gewaltorgien aus Hollywood sind keine Leitkultur, sie sind ein Zeichen der Dekadenz dieser Leitkultur. Die CSU hat nichts zur Erhaltung der Leitkultur beigetragen. Einmal im Jahr, wie einst Hitler, nach Bayreuth zu wallfahren, erhält keine Leitkultur.

Mario Draghi möchte seinen Generalangriff auf die Sparer in Europa fortsetzen. Er beläßt die Leitzinsen nahe Null und verteilt weiterhin wie ein verrückt gewordener Midas Milliardensummen für Anleihen, die ein Investor noch nicht einmal mit einer langstieligen Beißzange angreifen würde. Der Zweck dieses Wahnsinns ist die Zerstörung der Geldwertstabilität, vornehmer „Erreichen des Inflationsziels“ genannt. Eindeutiger ausgedrückt bedeutet das Raubüberfall auf Kleinsparer und Rentner.

Quelle: Michael Winkler

3 KOMMENTARE

  1. Vielleicht sollte man mal zwischen guter und schlechter Integration unterscheiden. Schlechte Integration ist wenn alles zu einem Einheitsbrei vermengt werden soll, so wie es das Ziel der Globalisten ist. Sie selber bewahren sich ihre eigene Kultur, aber die anderen sollen alles; nicht nur in geschlechtlicher Hinsicht; vermischen. Was die Türken gemacht haben, ist völlig normal und richtig ! Das haben die meisten früheren Auslandsdeutschen auch so gemacht. Sie haben sich ihre kulturelle und nationale Identität bewahrt, egal wo sie lebten und eine Gemeinschaft bewahrt. Fast überall in der Welt waren Deutsche zu finden und halfen beim Aufbau mit. Auch in Russland und Amerika. Nur wer seine eigene Identität bewahrt, kann auch andere schätzen. Das wurde – zumindest in Deutschland – schon früher so gesehen:

    „Der Nationalsozialist ehrt deshalb fremdes Volkstum, weil er sein eigenes liebt.“
    E. W. Bohle, Gauleiter und Staatssekretär, Leiter der Auslands-Organisation der NSDAP
    Quelle: Deutsche schaffen in aller Welt
    Ein Bildband deutscher Leistung im Auslande
    Herausgegeben von Heinz Otto, Leiter des Presseamtes der Auslands-Organisation der NSDAP.
    https://archive.org/details/DeutscheSchaffenInAllerWelt

    Man könnte den Ausländeranteil in einem Volk so definieren. In kleinerer Menge kann das durchaus belebend für das vorhandene Stammvolk sein, wie z.B. Medizin. In größeren Mengen kann aber auch Medizin zum Gift für den Volkskörper werden, wie man es in der Entwicklung der letzten Jahrzehnte sehen kann.

    In Sachen Integration sollte man auch eine innere und äußere Integration beachten. Man kann als innere die kulturelle und Nationale Identität beibehalten, aber sich dann zumindest äußerlich integrieren. Also die des Aufnahmelandes respektieren, auch deren Gesetze. Leider ist bei vielen der Wille dazu nicht erkennbar. Solche, die nicht nur eine innere, sondern auch die äußere Integration ablehnen, sollte man daher schnellstens wieder in ihre Heimatländer befördern. Aber nicht per bequem im Flugzeug, sondern in speziellen Zügen, per Holzklasse… Solche Deutsche, die keine Deutschen sein wollen, also die Deutschen-Hasser, sollte man gleich mitschicken – sofern sie nicht vorher selbst auswählen, wohin sie wollen. Vielleicht lernen sie ja im Ausland, das Deutsche mehr schätzen und wenn nicht, so macht das auch nichts !

    Merke: Es gibt nicht nur integrationsunwillige Ausländer, sondern auch hier geborene Integrationsunwillige !

  2. NIE habe ich einen Kanaken „Integration“ fordern, bzw. den Wunsch danach aeussern hoeren.

    Was die wollen ist „TEIL-HABE“.

    Bei „Integration“ handelt es sich um einen Kampfbegriff der Konsensdemokratie, welcher darauf abzielt, den Deutschlaender Wuerstchen die Landnahme der Fremden „schmackhaft“ zu machen.
    Nicht mehr und nicht weniger.

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