Michael Winkler: Berliner Bettvorleger

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In Bayern geht es nun darum, das Fell des Bären zu verteilen. Obwohl „Bär“ für den Berliner Bettvorleger Seehofer das falsche Wort ist. Wobei, schon der Stoi-Bär hat die Sprache um zwei Ausdrücke erweitert, die auf Seehofer nun doch zutreffen: Problem-Bär und Schad-Bär. Der betreffende Bär mit dem Eigennamen Bruno wurde von bayerischen Jägerschaft sachgerecht erlegt und anschließend ausgestopft.

Neben Markus Söder bringt sich jetzt Ilse Aigner als Bärenjägerin ins Gespräch. Wobei das gegen die Regeln des Polit-Mikados ist, wo derjenige, der sich bewegt, verliert. Der ideale Nachfolger wird aus dem Hut gezaubert und solange gedrängt, bis er sich endlich bereit erklärt, die verfahrene Situation zu retten und den Karren aus dem Dreck zu ziehen. So hat Seehofer selbst die Ablösung des mißratenen Tandems Huber & Beckstein betrieben.

Andererseits, wenn ein richtiger Schwarzer Seehofers Nachfolger werden soll, so gibt es da in Afrika einen, der gerade aus dem Amt komplimentiert wird: Robert Mugabe. Allzu viel spricht zwar nicht dafür, daß Mugabe in Bayern regieren sollte, aber immerhin, gegenüber Seehofer wäre der 93jährige eine jugendfrische und dynamische Alternative. Umgekehrt wäre der Transfer weniger sinnvoll. Simbabwe hat auch ohne Seehofer schon genug Probleme.

Der Physiker Prof. Hans Joachim Schellnhuber warnt nach dem Bonner Klimatolügnergipfel: Die Zwei Grad-Grenze können wir halten mit einer Wahrscheinlichkeit von zwei Drittel oder drei Viertel, wenn wir alles nutzen, was wir technisch können. Und wenn wir statt jeden Tag Billigfleisch lieber einmal die Woche einen schönen Sonntagsbraten essen, denn die Massentierhaltung ist auch klimaschädlich.

Warum er das sagt? Der Herr ist schließlich Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, würde er mit der Wahrheit herausrücken, gefährdet das seinen Posten. Etwa so nebensächliche Kleinigkeiten, wie der Anteil des Kohlendioxids in der Atmosphäre: 0,04%. Davon sind 97% sonstigen Ursprungs und nur 3% gehen auf den Menschen zurück. Mit anderen Worten:

Der Herr Schellnhuber mäkelt an unseren Eßgewohnheiten herum, weil 0,0024% der Atmosphäre von Menschen erzeugtes Kohlendioxid ist. Der Anteil der Massentierhaltung darin ist so gering, daß es mehr bringen würde, auf weitere Klimatolügner-Konferenzen mit 25.000 Teilnehmern zu verzichten. Und den Airbus der Weltrundreise-Kanzlerin stillzulegen.

Quelle: Michael Winkler

2 KOMMENTARE

  1. Hat man es endlich kapiert das CO2 mit dem Klima nichts zu tun. Die GRÜNEN hätten in der SCHULE
    besser aufpassen sollen, dann käme so ein MIST nicht zu Stande.

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